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Autor Thema: Sanktionen gegen Russland  (Gelesen 220750 mal)

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jock

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1215 am: 30. Oktober 2016, 07:56:32 »

@asien-karl

Da kann ich dich weitgehend beruhigen.

Vielleicht zur Erklaerung der Unterschiedlichkeit in der Wirkung
von herkoemmlicher Atombombe und schmutziger Atombombe.

Die "Hiroshima- Atombombe " und ihre Brueder und Schwestern,
die in den heutigen Arsenalen herumliegen,bewirken durch ihren
Einsatz,Druckwellen auszuloesen,die alles im Wirkungsbereich zer-
stoeren und hinterlassen zudem eine atomare Verseuchung.

Die Schmutzige Atombombe hingegen,zerstoert durch die Druckwelle
fast nichts,setzt aber radioaktives Material frei,was den Einsatzort
auf Jahrzehnte unbewohnbar macht,Massenpanik hervorruft und die
Krebsrate der kontaminierten Bevoelkerung emporschnellen laesst.

Dass sich eine Terrorgruppe einer Atombombe bemaechtigt und auch
einsetzt,einsetzen kann,ist so gut wie ausgeschlossen.

Zu gut sind die Sicherheitsvorkehrungen,was Lagerung,Scharfmachung
und Einsatzvorkehrungen betrifft.

Dass Terroristen eine Atombombe selbst herstellen,ist so gut wie unmoeglich.

Die Beschaffung des Grundmaterials ist nicht so einfach,die Anreicherung
des Urans ein aufwendiges Verfahren,das voraussetzt,dass technische und
physikalische Spezialkenntnisse verfuegbar sind,die in der Regel nur Staaten
zusammenfuehren koennen und selbst da braucht es einige Zeit,bis eine
einsatzfaehige Bombe hergestellt ist.

Aber auch die Herstellung einer "Schmutzigen Atombombe" ist nicht so ein-
fach.

Alleine schon die Beschaffung des noetigen radioaktiven Materials waere
fuer eine Terrorgruppe eine Herausforderung und wuerde nicht unbemerkt
bleiben.

Americium 242,Californium 252,Caesium u.s.w. kann man gewohnlich nicht
im Drogeriemarkt kaufen und muessten auf dem Schwarzmarkt beschafft
werden.
Da es sich hierbei nicht um ein gaengiges Handelsgut handelt,muessten ge-
waltige Geldmittel eingesetzt werden,bis das Material zu beschaffen ist.

Beim Zusammenbruch der Sowjetunion gab es Versuche von untreuen
Laborarbeitern,radioaktives Material zu verkaufen.Das scheiterte aber  an
fehlenden Abnehmern,an der Schwere und Unhandlichkeit der "Verpackung"
und der Gefahr,sich beim "Abzweigen" selbst zu kontaminieren.

Also,dass A - Waffen von Terroristen eingesetzt werden koennen ist aeusserst
gering einzuschaetzen.

Bei B-und C- Waffen ist die Gefahr wesentlich groesser.

Jock


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Suksabai

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1216 am: 30. Oktober 2016, 10:27:17 »

Putin verdient in manchen Punkten Respekt. Zum Beispiel hat er aus seiner KGB Zeit in Dresden etwas
gelernt. Besser ist man für alle Fälle vorbereitet. Selbst als Freund des Friedens.
http://www.20min.ch/ausland/news/story/210-000-Mann-fuer-Putins-eigene-Armee-19552233

Aus dem Artikel:
Zitat
Russische Politiker äussern die Sorge, eine «westliche Verschwörung» könne Putin mit Hilfe von regierungsfeindlichen Protesten stürzen wollen. Putin selbst sprach im Februar davon, dass «ausländische Feinde» versuchten, die Parlamentswahlen im September zu «unterminieren». Der russische Geheimdienst FSB müsse wachsam sein.

Nun ja, man muss ja nicht unbedingt paranoid sein, aufgrund der letzten Ereignisse ist dieser Denkansatz (leider) nicht utopisch.. . .

lg
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arthurschmidt2000

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1217 am: 30. Oktober 2016, 10:39:29 »

Das erinnert an die Sowjetunion. Konnte dort der Plan nicht erfüllt werden, war als erste Ursache Sabotage anzunehmen. Und auch, wer als Ausländer freiwillig die Weiten Russlands bereiste, kann nur ein Spion sein.

Aber vielleicht fürchtet Russland auch nur die Rückkehr der bei dem IS mitwirkenden Tschetschenen. Von denen hat bestimmt auch der eine oder andere mehr als nur eine offene Rechnung.

« Letzte Änderung: 30. Oktober 2016, 11:04:15 von arthurschmidt2000 »
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Pladib

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1218 am: 31. Oktober 2016, 01:02:33 »

Das erinnert an die Sowjetunion.

Viel erinnert an die Sowjetunion:
http://mediathek.daserste.de/Europamagazin/Heldenverehrung-Putins-Wahrheit/Video?bcastId=342024&documentId=38637422
Putins gigantische Lügenmaschine:
http://www.huffingtonpost.de/2016/02/03/vom-gerucht-zur-staatsaffare-so-funktioniert-putins-gigantische-lugen-maschinerie-_n_9150046.html

Vielleicht alles nur Hetze gegen Russland. Der Westen lügt nicht selten.
Zum Glück kommt diese Feststellung hier niemals zu kurz.
Doch Medien wie Russia Today oder Sputnik News sind
selbstverständlich auch keine Wahrheitsvermittler. Sie poltern
in totaler Abhängigkeit vom Kreml.
Ausserdem gibt es die rein ideologisch ausgerichteten
Quellen der Kulissenschieber. Auf allen Seiten.
Sie unterscheiden scharfsinnig zwischen Tatsachen und Erfindungen.
Dabei verlangt ihr stets ideologischer Ansatz die absolute Negation von störenden Fakten.


Daniel
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Pladib

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1219 am: 06. November 2016, 13:33:39 »

Hier mal ein ausgesprochener Befürworter der Sanktionen.
Aber mit einer ganz eigenen Erklärung.
Mein Zustimmungswert liegt höchstens bei 70%.
Zu 100% unterschreibe ich allerdings den letzten Satz.

Niedergang Russlands ist nur eine Frage der Zeit
http://www.huffingtonpost.de/joachim-zweynert-/neoliberalismus-putin-russland_b_12731872.html?utm_hp_ref=germany

Zitate:
In der Phase des russischen Wirtschaftswachstums von 2000 bis 2007 gründete Vladimir Putin seine
Herrschaft auf eine Art Singapur-Modell: Die Bevölkerung verzichtete
auf politische Mitsprache und ließ sich dafür durch politische Stabilität und steigenden Wohlstand
entschädigen. Vor diesem Hintergrund hat Putin seit dem Ende des
Wachstumszyklus ein gewaltiges Problem.

Verschärft wird es dadurch, dass sich nun auch die strukturellen Auswirkungen einer Wirtschaftspolitik
zeigen, die auf die Rückkehr eines hochgradig korrupten Staates auf
die wirtschaftlichen Kommandohöhen hinausläuft.

Der neuerliche Niedergang Russlands ist in voller Fahrt und der Zusammenbruch der Wirtschaft
lediglich eine Frage der Zeit. Vor diesem Hintergrund lautet die schlichte Erklärung für
Russlands außenpolitische Aggression, dass die russische Regierung versucht, ausbleibendes
Wirtschaftswachstum durch außenpolitische Erfolge zu kompensieren.

Diese Strategie ist innenpolitisch wenig nachhaltig, weil die Welle des Patriotismus den
wirtschaftlichen Niedergang nur temporär zu verschleiern vermag und weil die Militärausgaben den
wirtschaftlichen Niedergang beschleunigen werden. In der kürzeren bis mittleren Frist
ist jedoch mit einer noch zunehmend aggressiven russischen Politik zu rechnen.

Die westliche Staatengemeinschaft sollte darauf konsequent mit neuen Sanktionen
reagieren. Das Gegenargument, Sanktionen würden „nichts bringen" ist wenig überzeugend.
Denn ihr Ziel ist es nicht, die russische Regierung zum Einlenken zu bewegen (darauf würde man in der
Tat wohl vergeblich hoffen), sondern ein Signal der Geschlossenheit
und der politischen Stärke auszusenden.

Und gerade in Deutschland scheint weitere Aufklärung darüber Not zu tun, dass es wahrlich keine
gute Idee ist, das eigene Unbehagen am Westen dadurch zum Ausdruck
zu bringen, dass man dem russischen Präsidenten eine Carte blanche ausstellt.


Daniel
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malakor

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1220 am: 06. November 2016, 14:09:55 »

Wie und wodurch merkt man eigentlich, wenn die Wirtschaft dieses Riesenreiches zusammengebrochen ist ?
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Pladib

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1221 am: 06. November 2016, 16:04:01 »

Russland hat es bisher immer geschafft konkrete Wirtschaftszahlen zu benennen.
Ich habe da sehr viel Vertrauen zu Moskau.
Ebenso liefern andere grosse Länder etwa die USA oder China genaue Zahlen.
Währungsturbelenzen sind dagegen jederzeit für alle sichtbar.

Sinnbildlich wird das Wort Zusammenbruch oft als Synonym für
eine starke und andauernde Wirtschaftskrise benutzt.
Diese kann aus unterschiedlichen Gründen entstehen und andauern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskrise


Daniel
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namtok

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1222 am: 06. November 2016, 16:09:17 »

Zitat
Wie und wodurch merkt man eigentlich, wenn die Wirtschaft dieses Riesenreiches zusammengebrochen ist ?

Zum Bleistift am Rubelwechselkurs, der sich seinerseits stark am Ölpreis orientiert was zeigt wie abhängig Russland von einem Wirtschaftszweig ist.
 

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Suksabai

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1223 am: 06. November 2016, 19:33:40 »


Laut der Aussage einiger in Pattaya urlaubender Moskoviter, die ich vor kurzem kennengelernt habe,

geht der "Niedergang der Russischen Wirtschaft" so weit, dass sie statt 4 Wochen nun 6 Wochen urlauben "müssen".. . .

Die Leute sind selbständig mit mittelständischen Betrieben (6-14 Mitarbeiter), teils im Handel, teils im Handwerk.

Trotzdem sie einen Grossteil ihrer Einkünfte in Rubel beziehen, machten sie auf mich keinen ärmlichen Eindruck.

Möglicherweise treffe ich sie in ca. 2 Wochen nochmals, da versuche ich sie "auszuquetschen".. . . .

Also sorry, mein Eindruck über die Leute und der Bericht beissen sich.. . .

Ach ja, fast hätte ich es vergessen:

Gestern meldete sich ein anderer Bekannter, er werde erst im Februar kommen, der Auftragsstand ist zu hoch.
Er hat sich auf Umbauten spezialisiert - Busse zu luxuriösen Wohnmobilen.
Und - erraten! Er ist Russe und wohnt in Jekaterinburg.

lg
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Pladib

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1224 am: 06. November 2016, 23:53:01 »

@Suksabai: Ich habe keinen Grund an deinen Geschichten zu zweifeln und kann mich
für die beruflich erfolgreichen Russen freuen.
Nur warum bleiben in Thailand inzwischen so viele Russen weg?
http://phuket-trip.de/news/immer-weniger-russen-auf-phuket

Zitat: Kein Geld mehr: Deutlich weniger Russen auf Phuket
Im letzten Jahr ist die Zahl der russischen Touristen um weitere 45 Prozent eingebrochen.
Bereits im Vorjahr waren 40 Prozent weniger Russen nach Phuket gekommen. „Russland steckt seit
längerem tief in einer Wirtschaftskrise. Die Wirtschaft ist marode, die Innovationskraft
gleich null, Löhne und Gehälter sinken. Durch die völkerrechtswidrige Annexion
der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland 2014 und die damit verbundenen
Sanktionen der europäischen Staaten und der USA nahm die Wirtschaftskrise noch einmal an
Schärfe zu. Ein Übriges tat der Ölpreisverfall und die massive Inflation. Viele
in der russischen Mittelschicht kann sich einen Urlaub auf Phuket schlicht
nicht mehr leisten“, so Tourismusexperte Aleksander Czerwonka.

Schliesslich noch ein Bericht zur Wirtschaftslage und zu den Aussichten für Russland.
Lassen wir mal die düsteren Spekulationen für die Zukunft weitestgehend aussen vor. Aber allein
der wirtschaftliche Istzustand lässt kaum Raum für Begeisterung.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-10/russland-eu-handelspartner-sanktionen

Zitat:
Die enormen menschlichen und natürlichen Ressourcen des postsowjetischen Russlands sind zwar
verheißungsvoll. Allerdings waren Moskaus gegenwärtige Herrscher nicht in der Lage, das
enorme Potenzial ihres Landes zu nutzen.
Für mehr als zehn Jahre machten es hohe Öl- und Gaspreise dem Kreml möglich, die tiefgehenden
strukturellen Pathologien in der russischen Wirtschaft zu übertünchen.
Diese Zeit der Täuschung ist nun vorbei.


Daniel
« Letzte Änderung: 06. November 2016, 23:58:08 von Pladib »
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Suksabai

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1225 am: 07. November 2016, 09:47:14 »


Tja, es ist wie überall auf der Welt:

Leistungswille und Mut zum Risiko wird meistens belohnt, alle anderen versinken im Jammertal.. . .

Hat sich eigentlich schon jemand gedanklich damit beschäftigt, was passiert, wenn der Russe und andere ihre Rohstoffe und
andere Produkte nicht mehr in Dollar fakturieren?
Uncle Sam schon, deswegen bringt er ja die Demokratie.. . .

Und als zweiter Faktor wäre da noch, dass nächstes Jahr der Kontrakt der Russischen Zentralbank mit Herrn
Rothschild ausläuft, bin kein Wirtschaftsexperte, aber hat da der niedrige Rubelkurs Auswirkungen?

Einen "Tourismusexperten Aleksander Czerwonka" kennt Tante Gockel leider nicht, somit kann ich mit
seinen Aussagen auch nicht viel anfangen.

Schlussendlich ein kurzes Statement zu der "Zeit" und ähnlichen Elaboraten:
Überall wird heftigst geschrieben, wie "erfolgreich" die Sanktionen gegen Russland sind - NO NA!
Interessanterweise wird nirgends aufgeführt, wie sehr die EU-Wirtschaft unter den Sanktionen leidet!

Btw. ich kann und will mir Phuket auch nicht leisten.. . .
Und die wirklich reichen Russen kommen nicht nach Thailand.

lg
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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1226 am: 07. November 2016, 09:55:29 »

Einige Daten:

Die Inflationsrate in Russland ist vom September 2015 bis zum September 2016 von 15,7% auf 6,4% gefallen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/203901/umfrage/monatliche-inflationsrate-in-russland/

Der Leitzins lag dort 2015 bei 17% und ist inzwischen auf 10% gesunken.

http://de.tradingeconomics.com/russia/interest-rate

2015 schrumpfte das reale Bruttoinlandsprodukt um 3,75%, 2016 um 1,85% (den gemessenen Zeitraum kenne ich nicht)

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14568/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-russland/

Diese Zahlen deuten nicht gerade auf eine blühende Wirtschaft hin. Aber selbstverständlich ist der Lebensstandard der russischen Bevölkerung heute immer noch ganz erheblich höher als zu Zeiten der Sowjetunion.

Interessant ist auch ein Blick auf den GINI Koeffizienten für Einkommen. Je höher der ist, umso ungleicher ist die Einkommensverteilung. Russland spielt da in der gleichen Liga wie die USA (und Thailand) während dieser Koeffizient für Westeuropa z.B. signifikant geringer ist.

Aber auch beim GINI Koeffizienten für die Verteilung von Vermögen liegt Russland so etwa gleichauf mit Thailand. (Quellen: Wikipedia)

Letzteres wäre dann für mich eine gute Erklärung der Beobachtungen von Suksabai.

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arthurschmidt2000

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1227 am: 07. November 2016, 10:22:47 »

Zitat
Hat sich eigentlich schon jemand gedanklich damit beschäftigt, was passiert, wenn der Russe und andere ihre Rohstoffe und andere Produkte nicht mehr in Dollar fakturieren?

Ja, erklär uns das doch mal bitte.

Zitat
Und als zweiter Faktor wäre da noch, dass nächstes Jahr der Kontrakt der Russischen Zentralbank mit Herrn
Rothschild ausläuft, bin kein Wirtschaftsexperte, aber hat da der niedrige Rubelkurs Auswirkungen?

Auch schon mein Führer war fest davon überzeugt, dass alles Übel dieser Welt vom Finanzjuden und Spekulanten verursacht wird. Eigenes Unvermögen und Fehlleistungen scheiden damit automatisch als Erklärungsversuch aus.

Ein ganz einfacher Erklärungsversuch, hätte Russland nach dem Ölpreisverfall nicht abgewertet hätte Gazprom alsbald Konkurs anmelden müssen.





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Suksabai

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1228 am: 07. November 2016, 14:37:26 »

Zitat
Hat sich eigentlich schon jemand gedanklich damit beschäftigt, was passiert, wenn der Russe und andere ihre Rohstoffe und andere Produkte nicht mehr in Dollar fakturieren?
Ja, erklär uns das doch mal bitte.

Ich weiss es nicht bzw. fehlt mir das fundierte Wissen, Thesen hiezu zu begründen, deswegen frage ich ja.... . .

Zitat
Zitat
Und als zweiter Faktor wäre da noch, dass nächstes Jahr der Kontrakt der Russischen Zentralbank mit Herrn
Rothschild ausläuft, bin kein Wirtschaftsexperte, aber hat da der niedrige Rubelkurs Auswirkungen?
Ein ganz einfacher Erklärungsversuch, hätte Russland nach dem Ölpreisverfall nicht abgewertet hätte Gazprom alsbald Konkurs anmelden müssen.

Danke für einen Lösungsansatz, ich meinte allerdings der Herr hat sich sicher nicht aus Philanthropie an der Russischen
Zentralbank engagiert - wie wirkt sich der Rubelkurs auf die Vertragspartner bei Vertragsende aus?

lg
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namtok

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Re: Sanktionen gegen Russland
« Antwort #1229 am: 07. November 2016, 17:12:44 »

Also vor 3 Jahren, als Russisch drauf und dran war, dem Englischen Konkurrenz als wichtigste Fremdsprache im Seebad zu machen war der Kurs Baht zu Rubel in etwa 1: 1 auf par. Ein Jahr später dann nur noch die Hälfte, die russischen Sois machen seitdem einen ziemlich ruhigen Eindruck.

Würden Russen und Iraner mehr für ihr Öl bekommen, wenn sie nur in ihrer Heimatwährung oder in Euro verkaufen, hätten sie das schon längst gemacht !

Das russische Öl orientiert sich am Brent Ölpreis

http://www.onvista.de/rohstoffe/Oelpreis-Brent-26262975

und der ist eh immer etwas teurer als das US - Öl  WTI

http://www.onvista.de/rohstoffe/Oelpreis-WTI-26263303

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