Die Diskussionsrunde bei "Jauch" und der heutige Bericht in der SZ waren/sind
auffallend flach und zeigen die Ratlosigkeit,wie man die Problemloesung angehen
koennte.
Und je mehr Zeit verstreicht umso groesser ist hinterher der Schaden.
Eine gute Gelegenheit einen gemeinsamen Pfad zu beschreiten,liess man beim
G 20 Gipfel verstreichen.Es genuegt nicht,Herrn Putin nur die kalte Schulter zu
zeigen und zu verlangen,dass er den Schweif einziehen soll.
Das Ergebnis aus diesem Verhalten war,dass Herr Putin vorzeitig abgereist ist,weil
er erkannt haben wird,dass ein weiteres Verbleiben keine Fortschritte zeitigen wird.
Vielleicht koennte man sich darauf besinnen,dass Russland eben keine Regionalmacht
ist,wie Herr Obama meint und erwartet mit" Sie" angesprochen zu werden.Vielleicht
koennte man realisieren,dass die Fuehrung der Ukraine gegen die eigenen Landsleute
die Armee einsetzt und jetzt der umkaempften Region alle staatlichen Unterstuetzungen
bzw. Versorgungen streicht.
Wenn Herr Poroschenko schon zugibt,dass diese zwei Provinzen verloren sind,so koennte
das auch von der EU als Tatsache anerkannt und entsprechend reagiert werden.
Die ersten Schritte zur Beilegung waeren,der Rueckzug der ukrainischen Armee,die unter-
bindung von Waffenlieferungen an die Rebellen,ein von der UNO ueberwachter Waffenstill-
stand und die Ausarbeitung eines Autonomiestatutes fuer die Provinzen.
Die zweiten Schritte waeren dann,die Aufhebung der Sanktionen,die Kenntnisnahme von
russischen Wirtschaftsinteressen und die Einbindung Russlands beim Aufbau der Ukraine.
Es sollten endlich versucht werden Naegel mit Koepfe zu machen,denn weinerliche
Hinweise,dass russische Kriegsschiffe in internationalen Gewaesser herumfahren,oder Flug-
zeuge nahe nationaler Hoheitsgebiete heranfliegen,verbessern gar nichts.
Jock