Es gibt da ein paar Punkte,die man herausstreichen soll.
Die Mission von Frau Merkel und Herrn Hollande bei Herrn Putin,ist
quasi eine "private " Aktion.
Beide Persoenlichkeiten haben kein Mandat Verhandlungen zu fuehren.
Daher sind es Gespraeche,die gefuehrt wurden,aber auch das ist schon ein Er-
folg.
Bei der Gelegenheit stellt sich die Frage,wo bleibt eigentlich die "Aussen-
ministerin" der EU,Frau Mogherini ?
Der angekuendigte Flug der Frau Bundeskanzlerin nach Washington,um Herrn Obama
ueber die Gespraeche zu informieren und bei der Gelegenheit die US- Administration
zu ueberzeugen,keine Waffenlieferung an die Ukraine durchzufuehren,kann eine
heisse Angelegenheit werden.
Fuer die reine Information haetten ein paar Telefonate auch ausgereicht.Dass man
dafuer aber in Washington antreten muss und sich womoeglich der Gefahr auszu-
setzen eine Niederlage einzuhandeln,wenn die Amerikaner doch Waffen liefern,koennte
sich die Frau Bundeskanzlerin ersparen.
Zwar kann niemand die USA daran hindern,entgegen den Wuenschen der meisten
EU- Staaten,der Ukraine Waffen zu liefern,doch muss dann dies eine entsprechende
Reaktion Europas zur Folge haben.
Ironischer Weise waere dann der erste Schritt,dass die Sanktionen aufgehoben werden
und Herr Poroschenko kein gern gesehener Gast bei diversen Veranstaltungen,wie
NATO,Muenchener Sicherheitskonferenz,Wirtschaftstreffen in Davos und aehnliche,
mehr ist.
Wenn amerikanische Waffen erstmals in der Ukraine sind,sind amerikanische Aus-
bildner nicht weit und der Einfluss der amerikanischen Hegemoniebestrebungen auf
ukrainische Politiker folgt auf dem Fuss.
Wie unangenehm so etwas werden kann,weiss jeder, der einmal ein Furunkel im
rektalem Bereich hatten.
Europa sollte schon darauf achten,dieses europaeische Problem in Europa zu loesen.
Jock