Da hast Du recht! Die US Kriegstreiber haben erst unlängst die Krim annektiert und führen einen unerklärten Krieg in der Ukraine.
Ab 5.45 h wird zurückgeschossen!
Solltest Du nun darauf verweisen, dass in der Ukraine auch amerikanisches Militär tätig ist, das ist von der dortigen Regierung eingeladen. Ein Argument, dass für die russischen Aktivitäten in Syrien gern herangezogen wurde.
Wenn ein User sich verpflichtet fuehlt zu einem Thema zu philosophieren muss zum mindesten von ihm verlangt werden dafuer eine umfangreiche Recherche zu starten.
Dazu reichen keinesfalls die System-Medien der BRD aus, die bekanntlich die Informationen fuer ihre Nutzer zurechtluegen bis diese in die jeweilige Agenda passen.
So auch bei der Krim.
Die historische Realitaet der Krim ist allerdings sogar in der "Welt" richtig dargestellt:
Und plötzlich gehörte die Krim zur Ukraine Niemand weiß ganz genau, warum Nikita Chruschtschow 1954 die im Krieg schwer zerstörte Halbinsel der Ukraine übergab. Eine Oxford-Historikerin ist auf Spurensuche gegangen.

Es war im Jahr 1944, noch im Krieg, und Nikita Chruschtschow war erbost. Er tobte. 100.000 Ukrainer verlangte der Sowjetführer Josef Stalin von ihm, dem damaligen Parteichef der Ukraine. Sie sollten im verwüsteten Russland, der benachbarten Sowjetrepublik, beim Wiederaufbau helfen. War sein Land denn weniger zerstört?
"Die Ukraine ist zusammengebrochen, und nun werden wir auch noch ausgenommen", brüllte er in die Runde, und dann kam ihm eine Idee: "Wie wäre es, uns dafür die Krim zu geben?" Gegen die Order von Stalin konnte er sich nicht wehren, aber der hemdsärmelige Parteifunktionär soll laut Zeugen noch gegrummelt haben: "Die Leute stelle ich zur Verfügung, doch die Krim kriege ich, egal wie."
Zehn Jahre später, im Mai 1954, war es so weit. Der inzwischen zum Parteichef der gesamtsowjetischen KPdSU aufgestiegene Chruschtschow hatte dafür gesorgt, dass die Krim, zuvor seit 170 Jahren Teil Russlands, ab sofort zur ukrainischen Sowjetrepublik gehörte.
Die Krim war nicht irgendein Gebiet im Süden Russlands. Schon immer hatte sie strategische Bedeutung. Der berühmte Krieg Mitte des 19. Jahrhunderts, der ihren Namen trägt, ist nur die letzte Episode, die die Jahrhunderte währende Begehrlichkeit von Mächten aus ganz Europa auf die Halbinsel dokumentiert.
Aber es geht nicht nur um Krieg. Auch Wohlleben, Mondänität, kulturelle Inspiration für alle Genres hatte die einstige "Riviera des Ostens" zu bieten. Die Krim ist ein Juwel. Umso erstaunlicher, wie sang- und klanglos ihr Besitzerwechsel 1954 über die Bühne ging. In der westlichen Presse war davon nichts zu lesen, in der sowjetischen fanden sich allenfalls ein paar dürre Halbsätze im Zusammenhang mit den Festreden zur 300-Jahr-Feier, mehr nicht.
Pavel Titov, Parteichef des Krimgebietes und damit nach den damaligen Regeln die Nummer eins auf der Halbinsel, wurde im Januar 1954 nach Moskau zitiert, um ihm die Überführung seines Landes mitzuteilen. Er protestierte und wurde deshalb sofort ersetzt durch den Ukrainer Dmytro Polianski. So jedenfalls erinnerte sich später Titovs Stellvertreter, L. G. Mezentsev.
Abgestimmt haben nicht die eigentlich zuständigen Obersten Sowjets in Kiew und Moskau, sondern lediglich deren Präsidien, weshalb die Beschlüsse eigentlich als illegal anzusehen seien.
Quelle:
Der vollstaendige ArtikelSezession und Anschluss an Russland 2014

Zustandekommen und Ablauf des Unabhängigkeitsreferendums im März 2014 mit dem Ziel des Anschlusses an Russland sowie die völkerrechtliche Legitimität des Vorganges sind ähnlich umstritten wie der Putsch in Kiew wenige Tage zuvor. Russische Soldaten blockierten das ukrainische Militär auf der Krim, bewaffnete Kräfte ohne Hoheitsabzeichen sollen Abgeordnete des Parlamentes unter Druck gesetzt und die Ablösung des amtierenden Ministerpräsidenten erzwungen, die Abstimmung selbst Unregelmäßigkeiten aufgewiesen haben. Im Gegensatz zum Machtwechsel in Kiew erkannten die westlichen Staaten unter Führung der USA den Machtwechsel auf der Krim und die Legitimität des nachfolgenden Referendums jedoch nicht an, während Russland genau umgekehrt verfuhr.
Offenbar entspricht der Anschluss der Krim an Russland aber dem Mehrheitswillen der Bevölkerung der Krim. Nach einer Umfrage im Mai 2014 der US- Stiftung Pew, die laut heise.de als seriös gilt, sagen 88% der Krim- Bewohner, Kiew müsse das Ergebnis des Referendums anerkennen, sogar 91% betrachten die Abstimmung als frei und fair. 93% haben Vertrauen in Putin, 92% in Russland, nur 2% glauben, die USA spielten eine positive Rolle.
Ich bezweifle, dass die zweifellos vorhandene russische Propaganda einen übermäßigen Anteil an diesen hohen Zustimmunsraten hat. Die Krim- Einwohner müssen ja nur mal einen Blick auf die Vorgänge hinter der Grenze zur Ukraine werfen, nach Odessa, Mariupol oder gar in den Donbass. Da fällt die Wahl nicht schwer, was wohl besser für die Menschen ist...
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