Putins friedliche Urlauber-Soldaten scheinen ein Langzeit-Visa für die Ukraine zu haben. Daniel
In der unendlichen Geschichte des Maerchens "Putin war es !" hat der Daniel Pladip ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Wie sind aber aktuell dort die tatsaechlichen Fakten ?
Neue Kämpfe in der Ostukraine
Mit dem Amtsantritt von Donald Trump, der möglicherweise neue Beziehungen zu Russland knüpfen könnte, wird die Lage für Kiew unsicher. Die USA standen bislang hinter der Ukraine, übten wenig oder keinen Druck auf die Umsetzung des Minsker Abkommens aus, förderten den Beitritt der Ukraine zur Nato und zur EU und nutzten den Ukraine-Konflikt zur Konfrontation mit Russland. Die Kämpfe setzten nach dem ersten Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin am vergangenen Samstag und vor dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Poroschenko in Berlin ein.
Nach Auskunft des Weißen Hauses hätten die beiden Präsidenten eine Stunde miteinander gesprochen, das Gespräch sei positiv verlaufen und ein Beginn zur Verbesserung der Beziehungen beider Staaten. Das dürfte in Kiew Ängste und bei den Separatisten Hoffnungen ausgelöst haben.
Beide Seiten werfen sich wie üblich gegenseitig vor, mit den neuen Feindseligkeiten begonnen zu haben und auch Wohngebiete zu beschießen. Für die Bild-Zeitung ist klar: "Putins Schergen starten neue Ukraine".
Dabei liegen widersprüchliche Meldungen vor. Die Separatisten hatten behauptet, ukrainische Verbände hätten angegriffen und seien zurückgeschlagen worden, wonach sich die Miliz des Rechten Sektors eingeschaltet habe, bei deren Artilleriebeschuss seien nicht nur Separatisten, sondern auch ukrainische Soldaten getötet worden. Moskau stellte sich hinter die Separatisten und erklärte, man habe Beweise dafür, dass "unabhängige Gruppen" aus der Ukraine mit den Angriffen begonnen hätten.
Kreml-Sprecher Peskow zog aus den wieder aufgeflammten Kämpfen die Konsequenz, dass es nun umso dringender sei, die Gespräche zwischen Moskau und Washington wiederaufzunehmen, "um den ukrainischen Knoten zu lösen".
Offenbar konnte gestern schließlich noch ein Waffenstillstand mit der Hilfe der JCCC (Joint Center for Control and Coordination) durchgesetzt werden. Die Kontaktgruppe soll einen Plan ausarbeiten, um die Kämpfe in dieser Region zu beenden, den das JCCC umsetzen und die OSZE beobachten soll. Bis zum 5. Februar sollen die schweren Waffen von der Kontaktlinie nun zurückgezogen werden. Daran glauben wird wohl kaum jemand.
Das freilich ist das Tit-for-Tat-Spiel, das Kiew und die "Volksrepubliken" seit langer Zeit aufführen, jeweils geduldet von Russland und EU/Nato/USA.
Möglicherweise könnten hier Gespräche zwischen Moskau und Washington Veränderungen bewirken, um diesen andauernd köchelnden Konflikt auf dem Rücken der Menschen zu lösen, nachdem die EU dazu nicht imstande ist.
Quelle:
heise.deVerletzung der Waffenruhe in Ostukraine: BBC-Video belastet ukrainische Streitkräfte schwer

Ein in der ostukrainischen Stadt Awdeewka aufgenommenes Video eines BBC-Korrespondenten, das im Internet aufgetaucht ist, erhärtet Vorwürfe gegen die ukrainische Regierung, ihre Streitkräfte verletzten die Waffenstillstandslinien des Minsker Abkommens.
Bereits zuvor hatte die OSZE gewarnt, das Heranrücken von Panzern an die Stadt würde eine solche Vertragsverletzung darstellen.
Wir haben ukrainische Truppenteile und Panzer in Avdiivka [Schreibweise des Journalisten] angetroffen, die gefechtsbereit zu sein schienen. Und wir konnten hören, dass es hier keine Waffenruhe gibt", erklärte Tom Burridge auf Twitter unter Verweis auf das Video.
Poroschenko genehmigt Präsenz der NATO-Panzer und Militärs in der Ukraine

Rund 3.000 NATO-Soldaten sowie Panzertechnik werden in der Ukraine eintreffen. Die entsprechende Genehmigung hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Donnerstag unterzeichnet. Laut dem Dokument werden die Militärs der Nordatlantischen Allianz sowie der Vereinigten Staaten gemeinsam mit der ukrainischen Armee mindestens zwei groß angelegte Manöver auf ukrainischem Territorium durchführen.
Am Dienstag waren die ersten belgischen Militärangehörigen sowie Bundeswehrsoldaten in der litauischen Hauptstadt Vilnius angekommen. Nach Angaben der Zeitung Der Spiegel sollten die Militärs bereits am Montag verlegt werden. Die Landung der Transportmaschine sei aber durch Eisregen verhindert worden.
Quellen:
RT Deutsch