@Kern
Gefuehlte 80 % weniger !
Unangemessene Bemerkung dazu geloescht !

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Nun mit wenig Bezug zu den Vorgänger-Beiträgen:
Sicher gibt es diverse Hotels, Resorts usw., die immer noch zufriedenstellende Gästezahlen haben. Aber dort wird es auch eine entsprechend gute Leitung geben.
Jedenfalls ist der Rückgang in der Tourismus-Branche
gewaltig.
Die Gründe dafür sind vielfältig (z.B. viel Ignoranz - bei vielen Entscheidungsträgern auch noch gepaart mit Arroganz), und man kann nicht alles dieser Putsch-Regierung anlasten (aber doch einiges).
Bedenken sollte man ferner folgende Negativa für den Tourismus-Sektor (Thema: Wie wirkt Thailand nach aussen?):Es gab schon in den letzten Jahren wirklich genügend Flughafenbesetzungen und teils blutige, politische Unruhen.
Ferner gibt es
laufend Meldungen zur "Bombenstimmung" im Süden, zum Menschenhandel (samt Sklaverei), zu Gungs/Garnelen (die in einer Brühe aus Chemie und Exkrementen heran wachsen), zu ständigen kleinen und großen Überschwemmungen (gepaart mit dem traditionellen Unvermögen, dieser Wassermassen Herr zu werden), zum reichlichen vorhandenen Müll, zu mangelnder Hygiene (samt sonstwo entsorgter Abwässer und Exkremente), reichlich Meldungen zu "normalen" aber auch zu brutalsten Verbrechen (auch gegenüber Ausländern), zu Polizei-Korruption, zu brutaler Taxi/Tuktuk-Mafia in Pukhet, zur Jetski-Abzocke, zu häufigen Busunfällen und Zugentgleisungen, zu Stränden ohne Strandwache/Wasserwacht, zu unterschiedlichen Preisen für Einheimische und Ausländer, usw. usw.
Dabei habe ich bewusst hier nur negative Punkte genannt. Ohne die vielen positiven Punkte wäre der Rückgang noch viel dramatischer.
Als Expats, Langzeit-Touristen, "Thailandkenner" etc. sind wir da hart im Nehmen. Aber viele Touristen (ohne einen so engen Thailand-Bezug wie wir) bewerten das bei ihren Urlaubsplänen anders.
Und schon einzelne Punkte dieser unvollständigen Aufzählung führen z.B. in DACH zu Stürmen der Empörung.
Als wäre das nicht genug, kommt nun dazu:
Rund seit einem ganzen Jahr füttert Thailand die ausländische Presse fast pausenlos mit zusätzlichen negativen Schlagzeilen!Im Oktober 2013 begannen die von Suthep geführten Massenproteste, die ab Januar 2014 durch den "Shutdown Bangkok" (Lahmlegung Bangkoks) auch Touristen behinderten. Diese Proteste führten durch gegenseitige Eskalatationen usw. u.a. zum ausgiebigen Granaten- und Schusswaffen-Einsatz und mehr.
Es gab mindestens 700 Verletzte und 30 Tote. Darunter auch völlig unschuldige Kinder.
Im Mai 2014 gab es einen Militär-Putsch (Für uns eher: mal wieder

. Für Touristen mehr:

)
Was hat sich seitdem an
zusätzlichen negativen Punkten für Touristen ergeben?
1. Seitdem herrscht in Thailand ununterbrochen das Kriegsrecht, was neben dem schlechten Image auch Probleme mit diversen Reiseversicherungen schafft.
2. In Phuket und an anderen Stränden ist die für den Touristen
gewohnte wichtige Infrastruktur (Strand-Restaurants, Strand-Bars, Sonnenschirme, Liegen und Tische, usw.) ersatzlos ausradiert worden.
Zurück blieben manchmal nur absolut hässliche Trümmer. Für weitere Strände ist dieses Prozedere angekündigt.
Und der
offizielle , völlig widersprüchliche Hickhack dazu zieht Touristen nicht wirklich an.
Ferner: Dass "Medien-wirksam"

einem schwedischen Paar der selbstgekaufte Sonnenschirm (zum Schutz ihres Säuglings!) von Polizei-Kräften gewaltsam entzogen wird (und andere Fälle), fördert auch nicht den Tourismus.
Das geht im Ausland rund!3. Der folgende Punkt kann dieser Militär-Junta teilweise nicht direkt angerechnet werden. Aber in ihrer Ignoranz und Arroganz übersieht sie auch hier die Auswirkungen von negativer Presse.
Es geht um den Doppelmord an dem jungen englischen Paar auf Kho Tao im August. Die dilettantische Bearbeitung dieses Falles, die rassistischen Vorverurteilungen von Gastarbeitern im Vorfeld (mit erzwungenen Schildern um den Hals), die Androhung von Strafen (durch diese Militär-Junta) bei der Veröffentlichung von kritischen Meinungen, die angeblichen Folterungen der Angeklagten usw. führt Touristen vor Augen (zumindest subjektiv gesehen), was sie im Ernstfall wert sind.
4. Die verstärkten Polizeikontrollen in Bangkok bei Touristen (bezüglich Pass und Rauschgift) gehen in die gleiche dämliche Richtung.
5. Besonders durchdacht war auch der Plan, Touristen zwangsweise mit einem Chip-Armband zu "beglücken". Usw.
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Manchmal habe ich den Gedanken, dass diese Militär-Junta vom konkurrierenden Ausland geschmiert wird.
