Hallo dbunkerd
Wo ist da die seltsame Sicht? Die beiden Länder kannst Du insofern nicht vergleichen, als das Deutschland ein Hochpreis-Land ist. Der Türke aus Anatolien, mit seinem Döner-Laden, wird ja auch nicht bevorzugt. Im Gegenteil. Für ihn ist es viel schwieriger sich in Deutschland selbständig zu machen, als für den durchschnittlichen Deutschen.
1. Als ausländischer Unternehmer (Ausnahmen: die "Großen" wie Toyota, Makro etc., die sich ganz anders absichern) trägt man nicht nur das normale unternehmerische Risiko (Verluste usw.), sondern im korrupten "Rechtsstaat" Thailand hat man das zusätzliche Risiko, auch ein gut laufendes Unternehmen durch seine staatlich aufgezwungenen Thai-Partner zu verlieren.
2. Dann gibt es wohl in Deutschland weniger
offiziell und ganz legal von Ausländern geführte Unternehmen/Geschäfte, als in Thailand. Oder ist es vielleicht doch umgekehrt?

3. Ferner ist mir in DACH keine ellenlange Liste bekannt, die Ausländern enorm viele Tätigkeiten (zu Erwerbszwecken) verbietet.
Könnte in Thailand jeder zu den derzeitigen Preisen Grundstücke erwerben und Firmen gründen, wäre längst kein Land für Einheimische mehr verfügbar.
Zu dieser Übertreibung: Bei sehr vielen Unternehmen (Ausnahmen z.B. Landwirtschaft, Resort) ist der Immobilien-Erwerb bestenfalls zweitrangig und erfolgt oft gar nicht. Viele Geschäftsräume, Restaurants, Bars etc. sind nur gemietet.
Weiterhin sind Grundstückspreise in Thailand (besonders momentan) oft eher utopisch als günstig.
Es wird erstens niemand gezwungen, in Thailand Geld zu investieren.
Das ist zwar wahr, aber nur zynisch. Ferner weichst Du damit meinem Gegenargument bezüglich ...
Selbst ein 100% Eigentum von Ausländern ist möglich, wenn die Firma unter dem Dach des Board of Investment gegründet wird.
... kräftig aus.
Übrigens macht dieses für Dich typische Ausweichen Diskussionen mit Dir ziemlich mühsam.