Ich finde es erstaunlich, dass nur eine handvoll deutschsprachiger Leute ausgewählte Ziele in der Karibik "ansteuert" um dort zu leben.
Martinique, Guadeloupe, Saint Martin, St. Barth, Saba, auf all diesen Inseln braucht man als EU-Bürger weder eine Arbeitserlaubnis, Aufenthaltsgenehmigung, oder sonst etwas, das man nicht in jedem anderen EU-Land auch brauchen würde, man kann dort, wenn man möchte, sofort arbeiten, wie überall sonst auch in der EU. In französisch Guyana ist das genauso, um auch ein "Billigland" zu erwähnen.
Ab 15. Dezember kommen auch noch die holländischen Karibikinseln dazu, die vorerst "nur" Teil des "Königreichs Holland" sind und der EU nur angeschlossen, aber nicht Teil davon sind.
Interessant auch, dass in deutschsprachigen Medien absolut Nichts darüber zu finden ist, keiner Zeitung, keinem Magazin war es auch nur einen griffigen Zweizeiler wert, dass man als EU-Bürger seit letztem Jahr in jedem franz. Überseedepartement die gleichen Rechte wie überall sonst in der EU auch hat, nichtmal einen Reisepass braucht man um dort hinzufliegen, der Personalausweis reicht aus.
Reunion ist übrigens auch dabei, nicht jedoch französisch Polynesien, das blieb weiterhin nur der EU angeschlossen, ist nicht vollwertiger Teil davon.
Interessant vielleicht zu erwähnen, dass man auf diesen Inseln nicht den üblichen französischen Rassismus vorfindet, neben französisch in jedem Amt auch gleichermassen Englisch gesprochen wird (undenkbar auf dem Festland), und man eben die gleichen Rechte hat wie in jedem anderen EU-Land auch.