Zitat :"Der Westen steht dieser Bedrohung bisher konzeptionslos gegenueber "
Und es wird auch nicht so einfach sein,eine Konzeption gegen die IS zu finden
oder sie gar umzusetzen.
Da eine Anerkennung eines voelkerrechtlichen Staatsgebilde namens IS nicht
vorstellbar ist und somit eine Gespraechsbasis mit dem Kalifen nicht besteht,das
" Programm" der IS nicht mit dem Wertekatalog des Westens vereinbar scheint.
bleibt nur der Kampf gegen diese Terrorgruppe.
Wie Todenhoefer berichtet,werden Fliegerangriffe nur punktuell Erfolg haben.Mehr
Aussicht haette da schon eine Bodenoffensive.
Derzeit denkt aber kein auswaertiger Staat daran eine Eingreiftruppe aufzustellen.
Die schiitischen Armeeangehoerigen der irakischen Armee,sind weder entsprechend
bewaffnet noch hat die Ausbildung einen Stand erreicht,der einen erfolgreichen Waffen-
gang verspricht.
Greifen die schiitischen Armeeangehoerige die sunnitischen IS Terroristen an,fallen
ihnen die sunnitischen Armeeangehoerige der irakischen Armee womoeglich in den Ruecken.
Die oelreichen arabischen Staaten fuehlen sich noch nicht bedroht genug,denn sie koennen
damit spekulieren,dass der Iran den bedrohten Glaubensbrueder im Irak beispringen und die
Ausweitung des IS-Gebietes nach Sueden hin verhindern wird.
Gerade der Iran waere als lokale Macht in der Lage hier einzugreifen,haette er nur die ent-
sprechende Ausruestung.An Menschenmaterial mangelt es nicht,doch das militaerische Material
laesst zu wuenschen ueber.
Die USA waeren ja in der Lage,den Iran dementsprechend aufzuruesten.Dass es dazu nicht
kommen wird,liegt 1.) an dem frostigen Klima und 2.) an der Furcht,was nach dem Sieg kommen
koennte.
Also faellt auch diese Option weg.Weitere sind derzeit nicht in Sicht.
Jock