Hallo Arthur
Das sich die Erhöhung der Mindestlöhne nicht auf die Kostensituation der Unternehmen auswirkt, das kannst Du jemandem erzählen, der sich die Hose mit der Zange zumacht.
![Lachtot :]](https://forum.thailandtip.info/Smileys/t3net/icon_lachtot.gif)
Das scheint ein Missverständnis zu sein. Ferner schrieb ich:
Zwar schaffen die unter der Yinglak-Regierung seit Januar 2013 auf 300 Baht gestiegenen Mindestlöhne für manche Unternehmer schon zusätzliche Probleme, aber nach meiner Meinung überschätzt Du (zumindest für Thailand) die negativen Auswirkungen dieses einen Kostenfaktors.
Ich möchte auch gar nicht auf der Bedeutung einzelner Kostenfaktoren rumreiten, denn Thailand hat viel größere Probleme als den Mindestlohn.
Dieser Mindestlohn verschärft die bestehenden und die wachsenden Probleme nur etwas.
Diesbezüglich haben wir doch eh ähnliche Gedanken.
1. In Thailand schafft man es in vielen Bereichen nicht, Effektivität, Quantität und/oder Qualität angemessen zu erhöhen.
Das gilt nicht nicht nur für landwirtschaftliche Produkte, sondern auch für industrielle Produkte, auch für den Tourismus-Sektor usw.
Im internationalen Wettbewerb nehmen einige Nachbarländer (und dabei besonders die Volksrepublik China) in diversen Bereichen Thailand zunehmend die Butter vom Brot.
2. Die schulische Ausbildung und die Berufsausbildung sind in Thailand größtenteils miserabel. Und wirkliche Besserung ist kaum in Sicht.
3. Politische Unruhen sind für den Tourismus und für die Wirtschaft pures Gift. In Thailand wird immerhin diesbezüglich Beachtliches geleistet, aber die Auswirkungen sind alles andere als positiv.
Nicht vergessen sollte man die monatelangen Aktionen von Suthep und Konsorten. Aktionen, die massiv von der arroganten Amart, von den "Demokraten", von parteiischer Justiz geschützt und gestützt wurden.
Diese anmaßenden, geschützten Aktionen richteten sich auch gegen ausländische Vertretungen, gegen ausländische Reiskäufer und gegen Unternehmen mit ausländischen Beteiligungen/Leitungen (z.B. gegen AIS).
Auch das waren tolle Signale ans Ausland!

4. Und nun befindet sich Thailand im Würgegriff einer ziemlich inkompetenten ("Hüh und Hott" Politik usw.), überheblichen, kurzsichtig handelnden Militärjunta, die den Karren noch tiefer in den Dreck fährt.
Gutes Investitionsklima (besonders für ausländisches Kapital) schaut anders aus.
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Interessant zu diesem Thema ist der folgende Beitrag von joggi:
Im Gegensatzt zu "BIG - C", das ein Thaiunternehmen ist, mit Franchising aus den USA, so wie
auch 7-Eleven, ist TESCO eine "Gemischte Firma", Thai / Englisch.
Seit Jahren wird von Thai-Seite der TESCO immer wieder "Steine in den Weg" gelegt.
Diverse konstruierte Klagen laufen gegen TESCO, um diese zu behindern.
Anfang 2011 hatte der CEO von TESCO (Englaender), ein ernstes Meeting mit dem damaligen
Demokraten PM, mit ABHISITH.
Der Brite erklaerte dem Thai (Abhisith), wieviele Arbeitsplaetzae sie in Thailand geschaffen haben
und wieviele Tonnen Lebensmittel und andere Artikel, TESCO GB in Thailand "einkauft" und in
ihre vielen Laeden in diversen Laendern exportiert.
Ich glaube in Erinnerung zu haben, dass der CEO dem ABI sagte : "Wenn ihr nicht aufhoert uns zu behindern,
gehen wir raus aus Thailand !"
Behinderungen gab es auch, als TESCO die(kleinen) TESCO-Extra starten wollten....
Und heute, da gibt es "kleine" BIG C", TOP's .
Zu denken gibt ja auch,
CARREFOUR by by
MAKRO by by
vorher, in den letzten Jahren, wurden die FARANG Manager in diversen Thai/FARANG Firmen verabschiedet :
ZUERICH - Thai (fuehrende Motorfahrzeug-Versicherung in Thailand), heisst heute ThaiSri
ROVER Thailand (Automobile)
usw.
Aktuell will ja der GENERAL den 51%/49% = Thai/Farang Firmen ans Leder.
Das offizielle JAPAN hat schon mal "reklamiert", 55% von 5'000 JAPAN-Firmen in Thailand
seien von dieser Aktionbetroffen. 
Man sieht, da werden nicht nur "Liegestuehle" weggeraeumt.