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Autor Thema: Wichtig: Epidemie Diabetes  (Gelesen 6998 mal)

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drwkempf

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #15 am: 20. November 2014, 00:00:49 »

Natürlich kommt es schon einmal vor, dass Menschen, deren Gewicht nicht dem üblichen Index folgt, gesund und leistungsfähig sind. LEIDER sind diese Menschen die Ausnahme von der Regel...
Besonders unsere Gelenke ertragen Übergewicht auf die Dauer nicht folgenlos.
Deshalb können sich Übergewicht schlecht mit diesen Ausnahmen trösten.
In den üblichen modernen Gewichtsabnahmetabellen  ist uns älteren Mitbürgern bereits ein höheres Durchschnittswert zugebilligt.
Die allermeisten Menschen werden für erhebliches Übergewicht zur Kasse gebeten werden.

Natürlich soll die Lebensqualität nicht auf der Strecke bleiben, gesunde Gewichtsverlust Ernährung ist durchaus mit hoher Lebensqualität zu vereinbaren.
Das leider nicht mehr gegenwärtige Exmitglied  Seeteufel hätte das sicher bestätigt.

Wolfram
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namtok

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #16 am: 20. November 2014, 05:51:41 »

Seine Reinkarnation gibt sich ( zumindest bei anderen Themen) immer noch sehr auskunftsfreudig   ;)
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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

kiauwan

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #17 am: 24. November 2014, 07:01:55 »

Diabetes ist auch ein Produkt der ungesunbden Lebensweise, speziell Fertiggerichte Lebensweise der heutigen Zeit.

Als schlimmstes uebel empfinde ich Cola und andere total uebersuesste Getraenke.
Da kommt in den naechsten Jahren und Jahrzehnten noch was auf die Thais zu...wenn ich mir so die Schulkinder heutzutage anschau...die reinsten "Wonneproppen".
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drwkempf

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #18 am: 25. November 2014, 09:43:45 »

Als ich vor vielen Jahren erstmals in Thailand war, habe ich mich über die beinahe ausnahmslos schlanken This gefreut.
Die Fetten waren entweder krank oder Auslaender.
Das hat sich unglaublich zum Schlechten veraendert, auch wenn das nicht der Hauptgrund dafür ist, dass ich derzeit Thailand von der Liste möglicher Alterssicherung gestrichen habe.

Wolfram
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Expat Charly

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #19 am: 22. Dezember 2014, 00:15:09 »

Teil 1) Am 14.11.2014 machte ich auf den seit einigen Jahren weltweit stattfindenden "Welt-Diabetes-Tag" aufmerksam, der aber in Deutschland an diesem Tag und in diesem Jahr keine Beachtung fand - sowohl real als auch dementsprechend in den Medien. Ein unverzeihliches Versäumnis der Politik!

Auf diesen besonderen Tag wurde ich aufmerksam durch den Beitrag "Typ 2-Diabetes nimmt in Deutschland weiter zu" am 07.11.2014 im SPIEGEL:

"Beim Welt-Diabetes-Tag am 14. November wollen Experten darüber aufklären, wie man gut mit dieser Krankheit leben kann. Für Prof. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabetes-Hilfe, ist Diabetes auch ein gesellschaftliches Problem, das sich durch neue Medikamente und Therapien allein nicht in den Griff bekommen lässt."

"Ändern soll das ein Nationaler Diabetes-Aktionsplan. 18 EU-Staaten haben den bereits, Deutschland hinkt hinterher. Mit einem solchen Plan will Danne die Interessen der verschiedenen Lobbygruppen binden - ob Ärzte, Politik oder Nahrungsmittelindustrie."

Da der "Welt-Diabetes-Tag" aber in den oeffentlichen Medien nicht stattfand (ausgenommen "Deutsches Ärzteblatt" am 12.11.2014: "Fehlen eines Nationalen Diabetesplans ist Armutszeugnis der Politik" und "Arzte-Zeitung" am 14.11.2014: "Die Diabetes-Welle rollt ungebremst"), wurde die Bevoelkerung auch nicht über Diabetes aufgeklärt, eine Massenkrankheit, die jährlich Kosten in Milliardenhoehe verursacht - von den damit verbundenen Leiden der Patienten ganz zu schweigen.

Google-news lieferte außer den zwei Beiträgen im Ärzteblatt und in der Ärzte-Zeitung zum "Welt-Diabetes-Tag" lediglich folgende Berichte:

1) 13.11.2014 - Pressemitteilung der Parlamentarischen Staatssekretärin Ingrid Fischbach vom Bundesministerium für Gesundheit: "Weltdiabetestag 2014: Diabetes ist eine Herausforderung sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesundheitspolitik."

Allerdings hat die Politik auf diesem Gebiet bisher sehr wenig unternommen.
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Expat Charly

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #20 am: 22. Dezember 2014, 02:41:39 »

Teil 2) Und diese Pressmitteilung einer unbekannten Staatssekretärin erschien dann erwartungsgemäß auch nicht in den Medien. Warum hat sich nicht der Gesundheitsminister in einer Presse-Mitteilung/-Konferenz  zu diesem wichtigen Thema geäußert, welches sicherlich mehr Widerhall gehabt hätte.

13.11.2014 - Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: "Forschung gegen Diabetes macht Fortschritte". Allerdings kommen positive Forschungsergebnisse zum Diabetes zumeist aus dem Ausland.

Nachstehend die jüngsten Diabetes-Forschungsergebnisse aus dem Ausland - aus Deutschland fand ich leider keine zu diesem Thema:

26.09.2014 - www.aerzteblatt.de: "Wieso Statine das Diabetesrisiko erhoehen":

"Dass Statine das Diabetes-Risiko erhoehen, ist relativ spät ins oeffentliche Bewusstsein gedrungen (Charly: ebenso spät wie die Muskelschmerzen, die bei einem Großteil der Statin-Verwender auftreten)":

"Erst später fiel auf, dass hochdosiertes Atorvastatin zuvor schon in der PROVE-IT TIMI 22-Studie die Blutzuckereinstellung verschlechtert hatte (Circulation 2004; 110 Suppl I: S 834). Es vergingen aber noch zwei Jahre, bis die FDA (und danach auch EMA und BfArM) das Risiko in die Fachinformation aufnehmen ließ".

"In der 2008 publizierten JUPITER-Studie hatten die Ärzte jedoch bei den mit Rosuvastatin behandelten Patienten zu 27 Prozent häufiger einen Typ 2-Diabetes neu diagnostiziert als im Placebo-Arm (NEJM 2008; 359: 2195-2207)".

Und die jüngere Studie "Higher potency statins and the risk of ne w diabetes: multicentre, observational study of administrative databases" (www.bmj.com/content/348/bmj.g3244) - Participants 136966 patients aged >40 years newly treated with statins between 1 January 1997 and 31 March 2011 - bestätigte auch die Erhoehung des Diabetes-Risikos bei stärkeren Statin-Dosen gegenüber schwächeren Statin-Dosen:

"For <120 days of exposure, we observed a 26% relative increase in patients prescribed higher potency statins compared with patients prescribed lower potency statins".

In Anbetracht dieser Forschungsdaten ist kaum zu verstehen, dass auch derzeit weiterhin oft eine hoch dosierte Statin-Therapie empfohlen wird, beispielsweise am 29.10.2014 www.diabetes-deutschland.de/news415.html:

"Nach den Ergebnissen der hier besprochenen Studie (159 Patienten mit Diabetes, 880 Patienten ohne Diabetes) sollte man keine Standardtherapie verabreichen, sondern bei Diabetes-Patienten einen LDL-Cholesterinwert von unter 70 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) bzw. 1,8 mmol/l anstreben", empfiehlt Prof. W. A. Scherbaum, Uni-Klinik Düsseldorf.

Im "Arzneiverordnungs-Report 2010", Kapitel "Lipidsenkende Mittel", schreiben die Autoren Prof. Gerald Klose, Med. Klinik Bremen, und Prof. Ulrich Schwabe, Pharmakologisches Institut der Uni Heidelberg, und Herausgeber des Av-R, wie folgt:

"Auch eine Dreijahresstudie bei Typ 2-Diabetikern lieferte nach aggressiver LDL-Cholesterinsekung auf 70 mg/dl und systolischer Blutdrucksenkung auf 115 mg Hg keine klinisch relevanten Ergebnisse (Howard et al. 2008, SANDS). Trotz erfolgreicher Senkung kardiovaskulärer Parameter (Intimamediadicke der Carotis, linksventrikuläres Herzgewicht) wurden klinische Endpunkte in dieser relativ kleinen Studie nicht geändert.
Stattdessen traten nach aggressiver antihypertensiver Therapie mehr unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen als nach der Standardtherapie auf".

Das bedeutet im Klartex: Eine agressive Reduzierung des Cholesterinwertes gegenüber der Standardtherapie bringt keinen Vorteil, aber vermutlich mehr unerwünschte Arzneinebenwirkungen!

Prof. Klose und Prof. Schwabe kommentieren gemeinsam seit zig Jahren das Kapitel "Lipidsenkende Mittel", und es hat vermutlich niemand in Deutschland derart viele Studien zum Thema "Cholesterinsenker" gelesen - auf 3 Seiten des Av-R 2010 sind zig internationale Studien aufgeführt.

Im Teil 3 gehe ich auf die viel diskutierten LDL-Cholesterinwerte und die HDL-Cholesterinwerte ein.


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Expat Charly

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #21 am: 22. Dezember 2014, 03:09:41 »

Teil 3) Was das immer wieder diskutierte LDL-Cholesterin betrifft, so war am 14.01.2014 im "Ärzteblatt" (www.aerzteblatt.de) unter der Überschrift "Fachgesellschaft bekräftigt bisherige Behandlungsstrategie" folgendes zu lesen:

"Gegenüber den früheren amerikanischen und den aktuellen europäischen Empfehlungen treten definierte Zielwerte für das in zu hoher Konzentration schädliche LDL-Cholesterin in den Hintergrund", erläutert Prof. Christian Hamm (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - DGK) die neuen amerikanischen Leitlinien".

Und auch für das positive HDL-Cholesterin gibt es neue Erkenntnisse, wie man am 08.12.2014 in der "Ärzte-Zeitung" (www.aerztezeitung.de) unter der Überschrift "HDL-Cholesterin - Funktionelle Eigenschaften stärker im Focus" lesen konnte:

"Es mehren sich Hinweise, dass funktionelle HDL-Eigenschaften wichtiger für das kardiovaskuläre Risiko sind als die bloße Hoehe der HDL-Spiegel im Blut. Eine neue Studie stützt diese Vermutung".

Über Jahrzehnte haben die sogenannten Experten die überragende Bedeutung der LDL- und HDL-Cholesterin-Zielwerte hervorgehoben, und im Jahr 2014 sagt der DGK-Präsident Hamm, dass "definierte Zielwerte für das in zu hoher Konzentration schädliche LDL-Cholesterin in den Hintergrund treten - gegenüber den früheren amerikanischen und den aktuellen europäischen Empfehlungen". Ob das die therapierenden Ärzte wissen und dies auch umsetzen?
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Hans Muff

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #22 am: 22. Dezember 2014, 03:57:21 »

Wie wa schon vor langem zu lesen? Das schädlichste am Cholesterin sind die Mittel dagegen. :-X
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Freunde hab ich im realen Leben, ergo muss ich mir hier keine erschleimen. Verschleißt mich einfach wie ich bin. Oder auch: Wer mit den großen Hunden um die Häuser ziehen will, sollte wenigstens das Bein heben können!

Expat Charly

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #23 am: 22. Dezember 2014, 04:36:54 »

Teil 4 wurde leider nicht ausgedruckt, da ich von Hans Muff während des Schreibens unterbrochen wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich meinen Bericht beenden.

Jetzt gehe ich auf mein Laufband (habe lange gesessen, und mein Blutzuckerspiegel ist inzwischen gestiegen) - und dann geht die Nachteule ins Bett...
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Expat Charly

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #24 am: 23. Dezember 2014, 01:49:39 »

Meine Güte, Hans Muff, hättest Du nicht mit Deinem wirklich überflüssigen Beitrag noch etwas warten koennen?

Als ich die soeben vollendete Seite 4 meiner Abhandlung mittels "Schreiben" auf den Weg bringen wollte, stürzte sie ab und ging verloren - da Du zum gleichen Zeitpunkt (3:57:21) Deinen Beitrag eingabst, der keineswegs bereichernd war. Dass ich deshalb auf Dich ziemlich sauer war, wirst Du vielleicht nachempfinden.

Heute versuche ich nun erneut, meine ausführliche Abhandlung mit der geplanten Seite 4 abzuschließen. Dabei komme ich nochmals auf die vom DGK-Präsident Hamm neuerdings vertretene Meinung, dass nunmehr "definierte Zielwerte für das in zu hoher Konzentration schädliche LDL-Cholesterin in den Hintergrund treten". Bisher wurden diese Zielwerte allerdings mit hohen Dosen Statin auf niedrigere Werte gesenkt.

Das bedeutet im Klartext: Man hat vermutlich in der Vergangenheit viele Patienten unnoetig mit Statinen und ihren unangenehmen Arzneimittel-Nebenwirkungen malträtiert (Patienten mussten teilweise Schmerzmittel einnehmen, um die Muskelschmerzen zu ertragen), um fragwürdige Cholesterin-Werte zu erzielen, insbesondere um das "schädliche" LDL-Cholesterin zu reduzieren.

In diesem Zusammenhang nochmals der Hinweis auf www.herzstiftung.de: "Ich bekomme unter meinem Statin Muskelschmerzen - Gibt es Alternativen? (ich hatte bereits auf der Themenseite "Atorvastatin" hierauf verwiesen) und auf www.sanego.de, wobei vor allem die negativen Erfahrungen von Patienten mit dem neuen "Crestor" auffallen. Aufgrund des hohen Preises wird dieses Präparat nicht häufig verschrieben.

Doch nun zu den positiven Forschungsergebnissen zur Diabetes-Therapie mit dem bewährten Wirkstoff Metformin:

20.11.2013 - www.diabetes-deutschland.de/news373.html:

"In einer multizentrischen Studie wurden 304 Patienten (mittleres Alter: 63 Jahre; im Bereich von 36-80 Jahre mit Typ 2-Diabetes und bereits vorausgegangenen kardiovaskulär bedingten Ereignissen untersucht".

"Ergebnisse: Der HbA1c-Effekt der beiden Medikamente war vergleichbar. Jedoch war die Rate an kardiovaskulären Ereignissen unter Metformin um die Hälfte geringer als bei dem Sulfonylharnstoff-Präparat".

Dass in jüngster Zeit in bestimmten Bereichen mehr Forschungsergebnisse aus China und nicht aus Deutschland kommen, verwundert gar nicht, nachdem man den eindrucksvollen FAZ-Beitrag vom 14.11.2014 gelesen hat: "China auf dem Weg zur Forschungsweltmacht: Japan im Forschungsaufwand überholt, die EU eingeholt, und die OECD pronostiziert, dass China sogar die USA innerhalb dieser Dekade überholen koennte".

15.12.2014 - www.aerztezeitung.de: "Mehnert-Kolumne - Antidiabetika mit Fett-Schmelz-Effekt":
"Vorsicht ist immer mehr bei Sulfonylharnstoffen geboten. In einer britischen Studie gab es jetzt erneut starke Hinweise auf ein deutlich schlechteres Risiko-Nutzen-Profil im Vergleich zu Metformin (Diab Obes Metabol 2014: 16: 1165)".

Im Jahr 2009 wurden in Deutschland laut Arzneiverordnungs-Report 2010 folgende Mengen der zwei genannten Diabetes-Medikamente verordnet:
Metformin 547 Mio. Tagesdosen x 0,30 Euro, Sulfonylharnstoffe 471 Mio. Tagesdosen x 0,18 Euro.

Ob nun alle therapierenden Ärzte diese neuen Erkenntnisse zum Metformin auch schon kennen und ihre Patienten auf diesen gut verträglichen Wirkstoff umstellen, sofern diese noch kein Insulin oder Insulin-Analogon benoetigen? Das weltweit meistverwendete langwirksame Insulin-Analogon "Lantus" von Sanofi-Aventis (siehe Wikipedia: Insulin glargin), auch in Deutschland mit 83,9 Mio. Tagesdosen x 2,03 Euro im Jahr 2009 Marktführer, verliert im Januar 2015 seinen Patentschutz.

Der Verbrauch von Insulin-Analoga ist 2009 auf 316 Mio. Tagesdosen gestiegen (2008: 289 Mio.), der von Human-Insulinen auf 491 Mio. Tagesdosen gefallen (2008: 505 Mio.) bei steigendender Zahl von Diabetikern. Obwohl Sanofi-Aventis das umsatzstärkste Diabetes-Medikament hat (weltweit mehr als 5 Mrd. Dollar), macht Novo Nordisk mit den Präparaten NovoRapid, NovoMix, Levemir und Victoza mehr Umsatz (über 25% Marktanteil).

Da die Poilitik bisher nicht ausreichend dem Fortschreiten von Diabetes-Erkrankungen entgegenwirkte (die Ärzte beklagten dies mehrfach, will man nun mit einem sogenannten "Präventionsgesetz" die Situation verbessern, wobei das geplante Gesetz nach Meinung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in einer Anhoerung als voellig unzureichend bezeichnet wurde: "26.11.2014: Präventionsgesetz geht an den wirklichen Problem vorbei: Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert andere Strategie".

Nach meinem Eindruck wird Deutschland zunehmend von Stümpern regiert und nicht von Koennern. Wie kann man ein Gesundheitsgesetz planen ohne Mitwirkung der maßgeblich betroffenen Ärzte? Anlässlich der Diabetes-Charity-Gala am 16.10.2014 () - der Welt-Diabetes-Tag am 14.11.2014 fiel aus - zeigten sich alle sehr zufrieden (Prof. Danne: "Nie waren wir unserem Ziel so nah wie heute", Dietrich Monstadt (CDU): "Ich denke, wir sind auf einem guten Weg", Edgar Franke (SPD, Leiter des Gesundheitsausschusses: "Ich setze mich für ein Präventionsgesetz ein..." - welches die Diabetes-Gesellschaft ablehnt.

Die im SPIEGEL von Prof. Danne erwähnte Kritik (18 Länder in Europa haben einen Nationalen Diabetesplan - Deutschland hinkt hinterher) wurde oeffentlich nicht erwähnt. Schließlich wollte man ungestoert die Gala genießen, die immerhin 74.000 Euro Spenden einsammelte - zumeist von Pharma-Unternehmen, die für Anzeigen in den Fachzeitschriften mehr zahlen müssten.
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Hans Muff

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #25 am: 23. Dezember 2014, 03:01:59 »

Meine Güte, Hans Muff, hättest Du nicht mit Deinem wirklich überflüssigen Beitrag noch etwas warten koennen?

Als ich die soeben vollendete Seite 4 meiner Abhandlung mittels "Schreiben" auf den Weg bringen wollte, stürzte sie ab und ging verloren - da Du zum gleichen Zeitpunkt (3:57:21) Deinen Beitrag eingabst, der keineswegs bereichernd war. Dass ich deshalb auf Dich ziemlich sauer war, wirst Du vielleicht nachempfinden.


Wenn hier einer das Recht hat sauer zu sein, dann bin ich es wohl eher aufgrund solch einer dummen Anmache. Oder willst du mich dafür verantwortlich machen, dass du deine ellenlange Texte nicht zwischenspeicherst, bzw. dein Rechner was schwach auf der Brust ist??
Kannst mir aber gerne vor deinem nächsten Beitrag eine PM schicken, damit ich Bescheid weiß, dass du gerade das Forum für dich alleine brauchst.
Mehr möchte ich momentan zu dem Ganzen nicht sagen.
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Expat Charly

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #26 am: 23. Dezember 2014, 05:31:04 »

@ Hans Muff

Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich mich auf Dein Niveau (Dein Wortlaut: "aufgrund einer solch dummen Anmache") nicht herablasse.

Du solltest etwas mehr Stil zeigen!

Charly

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Hans Muff

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #27 am: 23. Dezember 2014, 06:29:10 »

@ Hans Muff

Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich mich auf Dein Niveau (Dein Wortlaut: "aufgrund einer solch dummen Anmache") nicht herablasse.

Du solltest etwas mehr Stil zeigen!

Charly


Hauptsache, du gehst mir aus dem Weg. Mit einem solchen Maß an Arroganz kann ich nämlich nicht umgehen.
Und tschüss!
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joggi

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #28 am: 23. Dezember 2014, 10:55:48 »

Hier auch wieder eine leider gaengige Situation in FOREN :

Schade dass erwachsene Maenner, die sich oft gar nichr persoenlich kennen,
so mit einander umgehen.

Habe gedacht, im KINDERGARTEN sei man(n) in jungen Jahren !!??

Seit doch bitte nett und fair zueinander und macht euch doch das
Leben nicht unnoetig schwer !!!

 ;D >:( >: --C :P :P  muss nicht sein, oder ?

Doch eher so :  8)  ;)  :) C--  [-]
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uli1965

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Re: Wichtig: Epidemie Diabetes
« Antwort #29 am: 23. Dezember 2014, 14:57:01 »

Hans Muff!!!
Danke fuer deinen ironischen Beitrag. Die Cholesterin Senker sind wirklich eines der schlimmsten Gifte die jemals erfunden wurden.
Man braucht nur ein bisschen googlen und man weiss Bescheid ueber den Cholesterin Schwindel.  Ein reine Erfindung der Pharma Mafia.
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