@Heli: Ich befinde miich nicht OT. Das Thema lautet: "Die Militärregierung Prayrut - Nachrichten und Meinungen.
Zugegeben man muss etwas zwischen den Zeilen lesen, denn mit diesem Thema muss man schon etwas verhaltener sein um seine Meinung zum Ausdruck zu bringen. Man redet schließlich nicht über "Karl Napf".
Denken wir doch einmal zurück zum Zeitpunkt des Putsches. Die Fronten aller betroffenen Parteien waren verhärtet, viele der Infrastrukturen lahmgelegt, Menschen gefährdet.
Wichtiger Mann im Lande schwer erkrankt, wie es jedem von uns ergehen kann. Da sind bei manchen andere Gedanken wichtiger, als das, was sich gerade auf der Straße abspielt.
Es gibt ein Sprichwort: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Die Lösung war wohl zur Gesamtproblemlösung doch wohl der Putsch, der auf der Straße für Ruhe sorgte und beim Volk wieder Respekt vor der Obrigkeit eroberte. Auf diese Weise ebnete die Gilde auch den Weg, dass man über kurz oder lang wieder den Stuhl besetzen kann, sollte er überraschend frei werden, mit einer Person, die einem genehm ist. Denn so klar war das nie, das das so kommt, wie es jetzt gekommen ist. Die Voraussagen lagen schon vor einem Jahrzehnt anderst...-
Man kann nicht sagen, dass der Putsch Thailand geschadet hat, weil man auch nicht belegen kann, dass Thailand ohne Putsch nicht auf einen Bürgerkrieg zugesteuert wäre. Teile der Infrastruktur waren schon lahmgelegt und Menschenleben waren vielen schon egal.
Meine Meinung ist: Ohne Prayrut und Militär zum Zeitpunkt keinen Putsch, und ohne Putsch und die Gilde nicht den Mann auf dem frei gewordenen Stuhl. Insofern ist Prayrut und das Militär der Garant dafür, dass in diesem Stadium Thailand einigermaßen regierungsfähig geblieben ist. Klar nimmt damit P. direkt und indirekt Einfluß auf die Regierung im Land. Ich verstehe nicht, warum er das in Frage stellt, weil das eigentlich gar nicht zur Debatte steht, solange keine freie Wahlen stattgefunden haben und eine neue Regierung vereidigt ist.