Die Zusage der slowakischen Regierung 200 Fluechtlinge aufzunehmen
ist zwar nur ein Tropfen auf dem heissen Stein,aber ein richtiger Schritt
in die richtige Richtung.
Man soll der slowakischen Regierung aber nicht vorwerfen,dass sie nur
chrstliche Fluechtlinge aufnehmen will,die dauerhaft bleiben koennen.
Das Auswahlkriterium,nur Christen sind willkommen,verstoert manche,
ist aber trotzdem verstaendlich.
Auch Oesterreich hat darauf bestanden,als es im Sommer 2013 verkuendete
500 syrische Fluechtlinge als Kontigent aufzunehmen,dass es sich um Christen
handeln soll.
Erst 15 Monate spaeter war dieses Kontigent erfuellt.Diese Verzoegerung lag
aber nicht an Oesterreich sondern bei der UNHCR.
Es war vereinbart,dass 250 Personen aus den Kontigent von der katholischen
und der syrisch orthodoxen Kirche vorgeschlagen werden koennen.
Die eingereichte Liste der Kirchen war zeitnah erstellt,(wobei die syrisch orthodoxe
Kirche gleich rd.2.000 Personen draufsetzte),doch die endgueltige Auswahl lag
bei der UNO-Organisation.
Aber da war Sand im Getriebe.Bei manchen Fluechtlingen wurde die medizinische
Behandluing abgewartet,bei anderen Fluechtlingen der schulische Abschluss der
Tochter einer Familie u.s.w.
Man sollte doch der Meinung sein,dass solche Aktionen innerhalb von 1 oder 2 Monaten
abgeschlossen sind,denn jede Entlastung in den libanesischen Auffanglagern,macht Ka-
pazitaeten frei,die den nachrueckenden Fluechtlingen zukommen koennen.
Auch in Deutschland,das zeitgleich 5.000 Personen aufnehmen wollte,dauerte es viele
Monate,bis das Kontigent ausgeschoepft war.
Jock