@a.2000
Keine schlechte Idee, in dem ganzen Zusammenhang einmal Thailand als Vergleich ins Spiel zu bringen.
Gerade D. könnte sich eine ganz dicke Scheibe von der thailändischen Taktik abschneiden. Thailand tolleriert einerseits die ganz unterste Bezahlstufe aus Cambodia und Burma, verbietet aber rigeros höherwertige Arbeiten von Farangs, die auch ein Thai machen könnte. So schützt und reguliert man den einheimischen Arbeitsmarkt.
Der deutschen Bunzelregierung ist die eigene Bevölkerung hingegen schnurzwurscht. Billige Erntehelfer und Bauarbeiter (aus Polen u.a.) werden als Schwarzarbeiter gejagt. Das sollen heimische 1-Euro-Jobber machen, die davon nicht leben und nicht sterben können. Die sind dann aus der Arbeitslosenstatistik (was der einzig wichtige Grund für die Bunzels ist) , haben durch diese Beschäftigung aber trotzdem kein menschenwürdiges Auskommen.
Im höherwertigen Gehaltssektor werden dafür die Ausländer umworben - mit dem einzigen Grund der Kostenersparnis für die Unternehmer. Dafür wird schamlos was von Fachkräftemangel gelogen - und die deutschen Studienabgänger bleiben auf der Straße, weil sie angemessene Gehälter bekommen müssten.
Wie war das noch mit dem Eid? "... zum Wohle des deutschen Volkes..." muß wohl irgendwie mißverstanden sein als "zum Wohl der deutschen Konzerne".
Zurück zu den Farangs in Th.
Im Ghetto oder im Provinzblaudach. Der Farang hat grundsätzlich überdurchschnittlich viel Geld ins Land zu bringen. So viel, dass er nicht nur sich selbst, sondern auch eine ganze Korona von Thaisippschaft mit durchfüttern kann. Hat er nicht die Mittel, kriegt er erst gar kein Aufenthaltsvisum.
Spricht der Farang thai, werden seine Gegenüber geschwind in laotisch oder khmer wechseln, damit der Farang nur nicht zuviel des eigenen Gesprächs mitkriegt.
In Thailand zahle ich als Ausländer doppelte bis 10-fache Eintrittspreise, was man keinesfalls als Diskriminierung mißverstehen darf
![Megagrin ;]](https://forum.thailandtip.info/Smileys/t3net/icon_megagrin.gif)
Was ddd (*) machen, erspare ich mir hier zu wiederholen.
(* ddd= "die doofen Deutschen" - in ironischer Anlehnung an einen kürzlich hier geposteten Zeitungsausschnitt, der zwar schon älter war, deshalb aber nichts an Aktualität und Wahrheitsgehalt eingebüßt hat)