@Allgeier
Doch,es faellt mir schon noch etwas dazu ein.
Der Augenzeuge haette noch dazu schreiben sollen,dass sich dieser
Vorfall in Italien,nahe der oesterreichischen Grenze abgespielt hat.
Er haette auch dazu schreiben koennen,wieviele sind eine "riesige Menge".
Die Frage ist,was sollen diese "Horrorberichte " bezwecken ?
Aengste und Aversionen schueren,faellt mir dazu ein.
Du musst doch auch zur Kenntnis nehmen,dass wir mit einer ueberhohen An-
zahl von Fluechtlingen,in den naechsten Jahren in unseren Laendern zu leben
haben werden.
Je reibungsloser das vor sich geht,umso besser.
Die Willkommenskultur die sich entlang der Fluechtlingsrouten zeigt,wird nicht
ewig bestehen bleiben.Die relative Gelassenheit der Bevoelkerung im Moment,
ist dadurch zu erklaeren,dass nur wenige Buerger,persoenlich in Kontakt mit den
Fluechtlingen gekommen sind.
Das schlaegt schnell um,wenn Aengste sich zu Aversionen entwickeln und dadurch
Druck und Gegendruck entstehen.
Folge davon sind die bereits diskutierten Parallelgesellschaften und Ghettobildungen.
Da die Signale der Regierungen die sind,dass man keine entscheidende Schritte gegen
den Zustrom unternehmen kann oder will,muss man davon ausgehen,dass Menschen
aus einer anderen Kultur,Religion, ohne Ausbildung bzw.Analphabeten in unseren Laendern
auf Jahre hinaus leben werden.
Dabei geht es mir gar nicht um die Kosten,die auflaufen werden.
Aus heutiger Sicht ist eine Integration der einzige Weg damit fertig zu werden.
Eine Assimilation kann man erst dann ins Auge fassen,wenn eine Integration erfolgt ist,
was ohnehin schon ein gutes Jahrzehnt dauern wird.Und das auch nur,wenn der Fluecht-
lingsstrom abreisst.
Diese Herausforderungen,die wir uns nicht gewuenscht haben,zu meistern ist schwierig
genug,da muessen nicht unbedingt Meldungen,wie oben,die Spannungen verschaerfen helfen.
Den Traum,dass da im Fluechtlingstreck nur Engeln unterwegs sind,kann man sich ab-
schminken.
Da sind Kriminelle dabei und welche mit niedriger krimineller Hemmschwelle,wie in allen
Gesellschaften.Diesen ist kein Spielraum zu geben und wenn ein User schreibt,dass in
Deutschland in einigen Stadtteilen,sich die Polizei nicht mehr hintraut,haben wir uns ohne-
hin schon aufgegeben.
Keine mutmachende Meldung und der kolportierte Plan 160.000 Fluechtlinge in Europa
aufzuteilen,wird ein Plan bleiben,der bestensfalls nur zum Teil umgesetzt werden kann.
Zwangsdeportationen machen eine schlechte Presse und ausserdem muss man die aus-
erkorten Fluechtlinge erst finden,die,wenn es ihre Zukunftsvorstellung ist, in Deutschland
zu bleiben,sofort untertauchen und nicht auffindbar sein werden.
Glaubst du daher wirklich,dass Berichte,wie der obige oder Fotos mit Fluechtlinge,die
Handys in den Haenden halten,irgendetwas am Grundproblem aendern ?
Jock