Innenministerium will Flüchtlingsboote nach Afrika zurückschicken
Das Bundesinnenministerium plädiert dafür, im Mittelmeer gerettete Migranten möglichst direkt nach Afrika zurückzuschicken.
Ziel müsse es sein, den Schleuser-Organisationen die Grundlage für ihre Geschäfte zu entziehen und die Migranten vor der Überquerung des Mittelmeeres zu bewahren", sagte eine Sprecherin der "Welt am Sonntag".
Gerettete Flüchtlinge sollten dem Vorschlag zufolge in ein nordafrikanisches Land wie etwa Tunesien oder Ägypten gebracht werden.
Dort könnten sie dann einen Asylantrag für Europa stellen. Sei dieser erfolgreich, würden sie sicher in EU-Staaten gebracht, heißt es weiter.
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl warnte angesichts der Überlegungen vor einer Abschaffung des individuellen Asylrechts.
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte, das Innenministerium behandele Geflüchtete wie eine ansteckende Krankheit, die man sich vom Hals halten müsse. Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, erklärte, die Asylprüfung müsse in Deutschland erfolgen,
denn das Recht auf Asyl bedeutet auch, Zugang zu rechtsstaatlichen Mitteln wie Anwälten und Beratungsstellen zu haben.
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An sich eine gute Idee.
Doch sofort eilen die Gutmenschen herbei und reden es schlecht.
Diese Grünen sind doch absolute Volksverräter!
Natürlich auch die Lobby der Anwälte, man könnte ja zu wenig verdienen!
