@Hans Muff
Aber nicht darueber zu berichten ist auch keine Loesung.
Als Fluggast moechte ich schon wissen,was Ursache eines Absturzes ist.
Liegt die Schwachstelle bei der Maschine,der Airline oder,wie in dem Fall
beim Menschen ?
Beim Beitrag von @Benno kann man herauslesen,dass er die Schwach-
stelle entweder beim Flugzeug oder bei der Airline sucht.
Europaeische Airlines sind aber durch ein Korsett von Vorschriften derart ein-
geschnuert,dass dort kaum ein Versagen feststellbar sein wird.Der Ausbildungs-
standart fuer Piloten,bevor sie die Lizenz zum Fliegen eines bestimmten Typs
bekommen, ist genau vorgeschrieben,ebenfalls die Ueberpruefungstermine bei
Check der Maschinen.
Bei den flugtauglichkeitsrelevanten aerztlichen Untersuchungen,gibt es eine kleine
Luecke,da nur,quasi bei der Ausbildung,eine psychologische Untersuchung statt-
findet und man sich hinterher auf Kollegen verlaesst,die Auffaelligkeiten melden.
Speziell der Flieger A 320 ,wo rund 6.000 Stueck im Verkehr sind und waren,gilt
als ausgereifte Maschine.Wenn man eine Schwachstelle suchen will,dann vielleicht
bei der Computertechnik.
Der Boardcomputer unterstuetzt auf der einen Seite den Piloten,verhindert aber
auf der anderen Seite Steuerungsbefehle desPiloten,wenn durch eine Falscheingabe
(vereiste Sensoren),es dem Computer unsinnig erscheint,diese auszufuehren.
Da ist nur Abhilfe moeglich,den Computer abzuschalten und selbst zu fliegen.Der
Ungluecksfall AF 447 ist so ein Beispiel dafuer.
Bleibt als groesstes Risiko beim Fliegen der Mensch,sprich Piloten.
Ueberforderung durch die Situation und daraus falsche Entscheidungen werden
wohl die meisten Faktoren eines Absturzes sein.
Suizide,wie im aktuellen Fall angenommen wird,sind Einzelfaelle und kaum jemals
voellig auszuschliessen.
Die Frage ist,ob durch die geballte Berichterstattung es zu einem Nachahmereffekt
kommen wird und wir damit rechnen muessen,bald mit einem aehnlichen Fall konfront-
iert zu werden.
Jock