Ich sehe es so, dass die jungen Leute ihre allemeine Unzufriedenheit mit ihrer Situation zum Ausdruck
bringen wollen, und klarerweise tangiert sie das, was sie täglich erleben, am meisten.
Selbstverstaendlich wirkt das praegend, aber nicht nur das was man selber erlebt, sondern was einem z.B. auch durch Werbung oder Propaganda vorgegauckelt wird.
Davon wird man nicht nur im TH TV ueberschwemmt, das wirkt global
Das "zu Staube kriechen" finde ich auch deplatziert und gehoert nicht mehr in eine moderne Gesellschaft, genausowenig wie geschlechterabhaengige Ausbildungschancen (z.B. bei den Mullahs).
Das Strammstehen am Morgen bei der Fahne sehe ich jetzt nicht so eng, auch mit dem Abspielen der Hymne habe ich keine Probleme, werden doch diese Gepflogenheiten auch in sog. westlichen Demokratien gepflegt.
So lange ist es auch nicht her, als um Mitternacht im CH Fernsehen die Hymne gespielt wurde.
In den USA heute noch bei jedem Event, ohne dass es damit automatisch als eine Zwangsmassnahme angesehen wird.