Obwohl die jaehrliche Niederschlagswerte seit einigen Jahren wieder
im Steigen begriffen sind,ist der Bau von weiteren Auffangbecken not-
wendig.
Der Wasserverbrauch in Thailand steigt weiterhin an,wobei der Agrar-
sektor 90 % fuer sich beansprucht.
Wie sehr Vorsorgemassnahmen notwendig sind,zeigen Berechnungen,
wonach eine steigende Bevoelkerung immer mehr Wasser benotigt,aber
auch die Industrie einen steigenden Bedarf hat.
Die Weltbank schaetzt dass der Bedarf in 20 Jahren um 35 % ansteigen
wird.(privat und industriell)
Wenn alle diese baulichen Vorhaben abgeschlossen sind,ist bereits die
dafuer notwendige Verwaltung vorhanden.
30 Gesetze regeln die Wasser.10 Ministerien sind eingebunden und 30
weitere staatliche Institutionen geben Unterstuetzung.
Dass sie sich dabei selbst im Wege stehen und gesammelte Daten doppelt
und dreifach erhoben werden,weil sie von jeder dieser Unterbehoerden als
Amtsgeheimnis angesehen werden und es daher zu keinen Austausch kommt,
sollte nicht wirklich ueberraschen.
Dementsprechend ist auch die Effizienz des Wassermanagement.
Oberflaechenwasserentnahmen und Brunnenbohrungen gelten als natuer-
liches Vorrecht,obwohl dies gebuehrenpflichtig waere.Daher erfolgt weder eine
Kontrolle noch die Einhebung der Gebuehren.
Dass in Bangkok 30 % des Trinkwassers wegen desolater Leitungen ver-
sickert,stoert die Behoerden nicht.
Betrachtet man die Wasserqualitaet des Chayo Prayas (inklusive der Quell-
fluesse),stellt man fest,dass der Oberlauf qualitativ gut ist und sich bis zum
Unterlauf staendig verschlechtert.
Schuld daran sind die ungeklaerten eingeleiteten Abwaesser,aber das stoert
auch nicht besonders.
Jock