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Autor Thema: Die Mär vom Freund und Großen Bruder  (Gelesen 143157 mal)

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Suksabai

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #165 am: 05. März 2016, 12:01:18 »


@jock

mag ja sein, dass die ersten Migranten des nordamerikanischen Kontinents noch intelligent waren -
unbestritten ist jedoch, dass der IQ der dort lebenden Bevölkerung von Generation zu Generation sinkt!

Das wurde mir auch schon von in Europa lebenden Amis bestätigt.

Und indirekt bestätigst du mir das auch:
Zitat
Der Aderlass,den diese Koepfe in ihren Heimatlaendern hinterlassen haben,ist/war beachtlich und nur schwer verschmerzbar.
Das waren fast alles Migranten aus Europa der ersten oder zweiten Generation.. .. ..

Ich verweise dazu auch auf einen im Netz verbreiteten Film namens "Idiocrazy"

lg
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Suksabai

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #166 am: 05. März 2016, 12:34:20 »


Das hier wurde mir von einem Freund übermittelt, stelle ich einmal hier kommentarlos rein.. .. .

Zitat
John F. Kennedy bekam schon eine düstere Vorahnung von den wahren Spielregeln in der amerikanischen Politik,
als er 1960 für die Präsidentschaft kandidierte.
 
Er war bei einigen reichen und bekannten Juden in New York zum Abendessen eingeladen worden.
Einer von diesen, Abraham Feinberg, allgewaltiger Vorsitzender der American Bank and Trust Company in New York
und dazu einflussreicher Lobbyist in der Demokratischen Partei, sagte zu Kennedy folgendes:

“Wir sind uns nicht im unklaren darüber, dass Ihre Präsidentschaftskampagne durch gewisse finanzielle Probleme erschwert wird.
Doch ist unsere Gruppe bereit, Ihnen zu helfen, wenn Sie uns
während der nächsten vier Jahre die Führung der amerikanischen Nahostpolitik überlassen.
Dies bleibt natürlich absolut unter uns.“

Kennedy war über diesen unverfrorenen Bestechungsversuch tief empört.
Doch kannte er die Gangstermethoden bereits, mit denen in der Politik hinter den Kulissen gearbeitet wird,
und machte gute Miene zum bösen Spiel und antwortete ausweichend,
er werde sich die Sache durch den Kopf gehen lassen.

Am Tag darauf suchte er einen alten Freund auf, den Journalisten Charles Bartlett,
um die Angelegenheit mit ihm zu besprechen.
Bartlett berichtete später, dass Kennedy sich durch diese Frechheit der Israel-Lobby zutiefst beleidigt fühlte:
“Wenn ich je Präsident werde, sorge ich dafür, dass künftig kein Präsidentschaftskandidat mehr
so schamlos erpresst werden kann. Damit werde ich dem Land eine Menge Ärger und Komplikationen ersparen.“

Als er dann am Ruder war, konnte Kennedy aber seine Absicht nicht verwirklichen,
für Präsidentschaftskampagnen öffentliche Mittel bereitzustellen und somit zu verhindern,
dass die Kandidaten auf private Spenden angewiesen und dadurch erpressbar waren.
Der Bestechungsversuch, dem sich Kennedy ausgesetzt sah, war kein isoliertes Vorkommnis.
 
Jeder Präsidentschaftskandidat kann von ähnlichen Erlebnissen ein Lied singen.
Entsprechend geht es dann den Präsidenten selbst.
Vor allem die mächtige Israel-Lobby sorgt dafür, dass es im persönlichen Beraterstab des Staatsoberhaupts
sowie in den diversen Ministerien nur so von Pro-Israel-Akteuren wimmelt.

Die Israel-Lobby zeichnet sich auch durch rege Spionagetätigkeit aus.
 
George Ball, einer der erfahrensten, klügsten, sachkundigsten und mutigsten Politiker, sagte einmal:
“Israels amerikanische Unterstützer üben nicht nur gewaltigen Einfluss auf eine Mehrheit der Kongressmitglieder aus.
Noch schlimmer ist, dass so gut wie gar nichts, was Israels Belange betrifft,
auch nur in einem Exekutivausschuss diskutiert werden kann,
ohne dass die israelische Regierung am nächsten Tag darüber Bescheid weiß.
Israels Auge sieht alles.”

lg
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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #167 am: 05. März 2016, 12:55:02 »

1. Betr.: Verblödung
Das ist wohl eine weltweite Bestrebung - egal, ob USA, Thailand, D. o.a.

Vorneweg das Fernsehen als Suchtmittel Nr. 1 mit den hirnentleerten Seifenopern, Labershows und Qualitätsnachrichten. Nur unterbrochen von den besten aller Werbeblöcke. Das über Jahre hinweg macht die härteste Birne weich.
Dies erkennt man aber nur, wenn man über längere Zeit diesen flimmernden Hirnerweicher konsequent meidet.

2. Betr.: US-"Wahlkampf" bzw. Donald Duck Trumpeltier:
Wie gewohnt hat die amerikanische Bevölkerung mal wieder die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Da ist der Donald, den man lange nicht für voll nahm und Gegenspieler((in) Hillary.
Letztere ist als konsequente Lobbyistin des militärisch-industriellen Komplexes - so eine Art amerikanische Ausgabe von Margaret Thatcher - kein Deut besser als das Trumpeltier.
Beide sind auf unterschiedliche Weise total "auf Krawall gebürstet" und in der Zukunft ist - so oder so - nichts Gutes von Übersee zu erwarten.
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Dissident

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #168 am: 05. März 2016, 16:06:39 »

Vor Längerem habe ich diesen Thread angestoßen und möchte (längst überfällig) einen wichtigen, ergänzenden Hinweis geben, wer am Ende der Fäden sitzt, der bis heute die Kasperpuppen im Bundestag bewegt.
Begonnen hat dieser vorerst letzte, entscheidende Akt natürlich nach 1945.

Ein kurzes Resümee - teilweise Originalton WDR - des Filmlinks  weiter unten:

- August 1949: die erste sowjetische Atombombenexplosion - das war ein großer Schock für die USA. Von nun an konnten sie nicht mehr die Welt mit der Atomtod-Drohung allein kontrollieren.

- WD wurde zum wichtigsten Bollwerk gegen die "kommunistische Seuche". Die USA glaubten WD für ihre eigene Sicherheit zu brauchen - d.h. in WD wurden die amerikanischen Interessen "verteidigt".

- Propaganda und Gegenpropaganda - überall Lügen, dass sich die Balken bogen. Amerika war in der Zeit extrem von antikommunistischen Verschwörungstheorien geprägt (Link:)

https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_McCarthy

- Sam hielt die West-SPD irrigerweise für Kommunisten und unterstützte deshalb massiv den strikten Kommunistenhasser Adenauer. Auch Ronald Reagan brachte sich seinerzeit schon in gute antikommunistische Position.

- Große Teile der westdeutschen Bevölkerung wollten damals ein neutrales Deutschland. Das wollten die USA mit allen erdenklichen Mitteln verhindern. Neue Wellen im Propagandakrieg - und ein treuer Verbündeter: Konrad Adenauer.

- "Der nächste Schritt sollte 6 Jahre nach Kriegsende die Wiederbewaffnung WDs sein - die dt. Bevölkerung war aber strikt dagegen. Jetzt zeigt Adenauer den Amerikanern, dass sie zurecht auf ihn gesetzt haben. Er verspricht ihnen, die Wiederbewaffnung durchzusetzen, auch gegen den Willen der Bevölkerung. ...
Im Weißen Haus ergreift man die einmalige Gelegenheit, die sich mit Adenauer bietet. Man beschließt, den amerikatreuen Kanzler zu einem starken Mann aufzubauen, den die Deutschen bewundern und dem sie folgen. Von nun an - so das Kalkül der Amerikaner - soll es der deutsche Kanzler sein, der den Bundesbürgern die Politik Amerikas verkauft."

Aber die Bürger sind nicht nur gegen die Wiederbewaffnung, sondern (damals noch) sehr primär für eine schnelle Wiedervereinigung Deutschlands. Das fürchtet aber Sam, wie der Teufel das Weihwasser - und Sam wird diesen Wunsch auch zu verhindern wissen.

Dann 1953 ein Paradebeispiel amerikanischer Wahlbeeinflussung mit der US-Einladung an Adenauer ...



Diese Dokumentation korrigiert den weit verbreiteten Mythos Adenauer . Obwohl auch dieser Beitrag natürlich ARD-tendenziös ist, gibt er einen guten Einblick in die amerikanischen Machenschaften, die natürlich nicht auf diese Zeit begrenzt sind, sondern sich bis heute fortsetzen.
Ggf. können bei Interesse auch die Folgen 1 und 2 empfohlen werden.



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Suksabai

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #169 am: 06. März 2016, 00:32:17 »


Habe mir die Zeit genommen und diese drei Dokus angesehen.

Sehr informativ und vor allen Dingen erklären sich dadurch auch Dinge, die jetzt geschehen!

Ich als Österreicher kann froh sein, dass die Amis meine Heimat nur als Wurmfortsatz des Blinddarms Deutschlands ansehen,
sonst wäre Österreich in ähnlicher Weise manipuliert worden (wobei ich das jetzt nicht dezidiert ausschliessen möchte)

lg
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franzi

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #170 am: 06. März 2016, 07:01:20 »

Zitat
Das erste Deportationsprojekt
Das Danziger Stadtgericht hatte am 7. April in einem Bericht an die Westpreußische Regierung empfohlen, statt längerer oder lebenslanger Freiheitsstrafen die „incorrigiblen Bösewichter“ des Landes zu verweisen und „auf einem ausländischen segelfertigen Schiffe“ unterzubringen.[8] Dieser Bericht beschäftigte in der Folge auch das Justizministerium. . .
. . .Auch aus Hamburg kamen schlechte Nachrichten. Der Gesandte Dohm meldete, daß mit der Hamburger Regierung selbst nichts abzumachen sei, da diese gar keine Mittel habe, eine Verschiffung zu bewerkstelligen. Was die „Seelenverkäufer“ anbelangte, gemeint waren hier Handelshäuser, die sich mit der Versendung von Personen nach Amerika oder in die Kolonien befassten, so seien auch hier keine ermutigenden Nachrichten zu überbringen. Der Weg nach Ost- und Westindien sei inzwischen versperrt, hierhin würden keine Leute mehr geliefert werden können. Die „amerikanischen Freystaaten“ aber, wohin, wie der Gesandte berichten konnte, auch der Rat von Hamburg „vor verschiedenen Jahren eine gute Zahl hiesiger Züchtlinge“ habe deportieren lassen, wolle keine Sträflinge mehr ins Land lassen. . .
Zitat
Eine österreichische Deportation

Ein Artikel in der „Wiener Zeitung“ vom 6. Oktober belebte die Debatte. Der Hintergrund war folgender: Der Kaiser von Österreich habe eine Anzahl von politischen Straftätern aus seinem italienischen Landesteil, die teils zum Tode, teils zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt worden waren, unter der Bedingung begnadigt, dass sie sich nach Amerika einschifften. Im Falle der Rückkehr sei ihnen mit dem Vollzug der Strafe gedroht worden.

Zitat
Hannover als Vorbild für Sträflingsverschickungen
Diese Individuen seien aus „der bürgerlichen Gesellschaft zu entfernen“. Die Stände dachten an eine Maßregel, ähnlich der, „welche das Königreich Hannover seit einigen Jahren mit gutem Erfolg ergriffen“ habe[45]. Dort befrage man „Individuen dieser Art“, ob sie gewillt seien, nach Nordamerika auszuwandern

Zitat
Der Abschluss der Diskussion

Offenbar hatte der König selbst an der Idee Gefallen gefunden, unliebsame Personen über das Meer zu senden, sei es nun in eine Sträflingskolonie oder einfach nach Amerika

usw.

jock, das
Zitat
Der Aderlass,den diese Koepfe in ihren Heimatlaendern hinter-
lassen haben,ist/war beachtlich und nur schwer verschmerzbar.
ist Satire von dir, wie gewohnt :D

fr


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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

goldfinger

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #171 am: 06. März 2016, 09:40:48 »

....zum amerikanischen Wahltheater (nicht ganz ernst zu nehmen ;])

Luitpold ist an allem Schuld

Zitat
Insgesamt ist dieser Luitpold jedoch ein schlimmer Finger: Ihm verdanken wir den amerikanischen Trump. Ohne Luitpold sässe Donald Trump wahrscheinlich in Kallstadt in der Pfalz über einer Portion Saumagen und einem Schoppen Wein. Er betriebe die Gastwirtschaft «Zum rüden Lautsprecher», wäre Mitglied im Schützenverein und verbrächte seine Ferien in der Schweiz im Bezirk Oberhasli.

 :] :]

http://blog.tagesanzeiger.ch/welttheater/index.php/36619/36619/
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Suksabai

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #172 am: 21. März 2016, 08:32:22 »

Wikileaks enthüllt neue Horror-Mails von Clinton

Im US-Präsidentschaftswahlkampf gilt sie als Hoffnungsträger für die gesamte Welt. In den westlichen Medien wird Hillary Clinton schon euphorisch als die neue Friedensnobelpreisträgerin gehandelt. Neue Wikileaks-Enthüllungen zeigen jedoch ein ganz anderes Bild von ihr.
Ist Clinton doch ein Wolf in Schafspelz?

Die Elite und die Banken setzen bereits voll und ganz auf Hillary Clinton, bezeichnen sie bereits als einzige Alternative um den „gefährlichen" Donald Trump im Weißen Haus verhindern zu können. Die neuen von Wikileaks veröffentlichten Mails von Clinton lösen jedoch ein politisches Beben aus – was in den Medien bisher nur am Rande Erwähnung findet.

Clinton soll die Zerstörung Libyens und den Mord an Gaddafi – an dem sie als Außenministerin von Obama maßgeblich beteiligt war – damit gerechtfertigt haben, dass Gaddafi mit Ägypten, Tunesien, Algerien und Marokko zusammen eine goldbasierte Reservewährung aufbauen wollte, die Afrika vom Westen und westlichen Zentralbanken unabhängiger gemacht hätte. Ihre Politik hinterließ ein Chaos in Nordafrika, wodurch auch eine Flüchtlingswelle nach Europa ausgelöst wurde. Außerdem wurde in ihrer Amtszeit die ISIS-Terrorgruppe erst so richtig schlagkräftig.

Auch ihre Verstrickungen im Syrienkonflikt lesen sich wie ein Drehbuch eines psychopathischen Horrorfilms. Die Unterstützung von Terroristen soll sie als „legitim" bezeichnet haben, um den legitimen Präsidenten Syriens zu stürzen. Wenn es sogar sein muss, soll man „die Kinder von Assad ermorden", um Syrien zur Kapitulation zu zwingen.

Begründet hat sie diese drastischen Maßnahmen mit der Notwendigkeit, Israels Position in der Region zu stärken. Einen blutigen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten hat sie gezielt angestrebt, um auch den Iran zu destabilisieren.

Wenn sie zur Präsidentin gewählt wird, so Clinton, werde sie die Forderungen Israels – militärisch im Iran und Syrien zu intervenieren – ohne zu zögern erfüllen. Mit Clinton an der Macht, könnte der Welt eine ganze Serie von großen Kriegen drohen, was der Rüstungsindustrie und den Banken sehr erfreuen dürfte.

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Alex

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #173 am: 21. März 2016, 09:07:23 »

Worin unterscheiden sich Amerikaner und Russen? Wo Amerikaner auftauchen, beginnt relativ schnell ein Krieg, der das betreffende Land in Trümmer legt. Wo Russen auftauchen, wie in Syrien, wird ein Krieg relativ schnell beendet. Wenn die Amerikaner abziehen, hinterlassen sie einen zerstörten, nicht mehr lebensfähigen Staat. Wenn die Russen abziehen, ist die rechtmäßige Regierung des Landes in der Lage, Frieden und Ordnung wiederherzustellen. Wenn die Amerikaner bombardieren, treffen sie Krankenhäuser und Hochzeitsgesellschaften. Wenn die Russen bombardieren, treffen sie Terroristen und deren Infrastruktur. Deshalb hat unsere Kanzlerin beschlossen, fest und unverbrüchlich an der Seite Amerikas zu stehen.

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

Tiefe Einblicke in diese Thematik werden auch offenbar , bei der total am Thema vorbei Diskussion

der Anne Will vom Sonntag ... hier " eine " Kritik dazu mit den Kernaussagen


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Expat Charly

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #174 am: 21. März 2016, 23:53:38 »

@ Alex: "Wo Russen auftauchen, wie in Syrien, wird ein Krieg relativ schnell beendet".

Dazu der entsprechende Beitrag "Putins geschickter Schachzug" bei Heise/Telepolis am 15.3.2016:
--- www.heise.de/tp/artikel/47/47688/1.html ---

"Der Ex-Geheimdienstagent überrascht und düpiert wieder einmal Washington und zieht sich militärisch weitgehend aus dem Syrien-Konflikt zurück."

Am 25.3.2014 war im SPIEGEL zu lesen: "In der Krim-Krise verspottet US-Präsident Obama Russland - er nennt das groeßte Land der Welt eine Regionalmacht. Für Amerika gebe es schlimmere Bedrohungen. Kreml-Chef Putin agiere aus einer Position der Schwäche."

Und nun hat die angebliche Regionalmacht einmal Obama gezeigt, wozu sie global fähig ist. Putin hat meines Erachtens mit seiner Politik mehr Rückhalt in der russischen Bevoelkerung als Obama mit seiner zunehmend fragwürdigen Außenpolitik bei den US-Bürgern.

Gibt es für den unheilvollen Drohnen-Krieg der Amerikaner noch irgendwo Unterstützung außer bei einer Minderheit von US-Hardlinern? Warum wird dieser Drohnen-Krieg, an dem der US-Stützpunkt Ramstein beteiligt ist, nicht in den deutschen Medien häufiger thematisiert?
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Expat Charly

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #175 am: 22. März 2016, 00:10:20 »

--- Whistleblower-Preis 2015: Brandon Bryant, Drohnenpilot - US Airbase Ramstein ---

      (4:31)

--- 1.626 getoetete "Feinde" - Drohnenpilot Brandon Bryant packt aus ---

      (6:01)
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Alex

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #176 am: 22. März 2016, 10:23:34 »




"ARD Reportage:
Was von Kriegen übrig bleibt

- Irak, Syrien, Jemen - HQ Doku"

Irak, Syrien, Jemen – der Mittlere Osten geht in Flammen auf. Armeen aus aller Welt kämpfen im Hexenkessel der Weltgeschichte. Schon ist die Katastrophe in Europa angekommen: Anschläge in Paris, Brüssel und in der Türkei – während Millionen Menschen auf der Flucht sind, auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Inmitten des arabischen Flächenbrandes boomt die Waffenindustrie. Unter dem Motto "Sicherheit und Verteidigung" werden alle zwei Jahre in Abu Dhabi die neuesten Waffen präsentiert.

Unbeeindruckt vom Sterben betreiben Waffenproduzenten aus aller Welt das Geschäft mit dem Tod: Drohnen zu Luft, zu Land und zu Wasser sind der Verkaufsschlager, sagt ein Aussteller. "Es ist wie ein Computerspiel, ganz einfach. Sie drücken den Knopf und schon wird gefeuert." Investiert wird auch in Überwachungssysteme, die lokal, regional und international "alles im Blick" haben. Robotersoldaten werden entwickelt, sogar Atomwaffen werden modernisiert.

Die Folgen des Kriegs im Irak

Markus Matzel und Karin Leukefeld haben den Kriegsschauplatz Irak besucht, der wie kaum ein anderes Land in den letzten 35 Jahren von Kriegen überzogen wurde. Bis heute zerstören die eingesetzten Waffen das Leben der Menschen, vor allem neu geborener Kinder, und der Umwelt. Besonders schädlich erweist sich Uranmunition, die in Afghanistan, Jugoslawien und im Irak in großen Mengen verschossen wurde.

Von der internationalen Gemeinschaft fühlen sich die Menschen im Irak mit ihrem Leid alleingelassen. Verantwortung übernehmen stattdessen Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Gruppen oder Soldaten, die die Schrecken des Krieges erlebt haben. Die Filmemacher begleiten einen Arzt, der die Landbevölkerung in den südirakischen Sümpfen versorgt. Sie sprechen mit Medizinern und Wissenschaftlern, die den Anstieg der Krebsraten dokumentieren und treffen einen ehemaligen US-Soldaten, der beim Angriff auf die irakische Stadt Falluja eingesetzt war.

Film von Karin Leukefeld und Markus Matzel
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Rangwahn

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #177 am: 22. März 2016, 10:49:09 »

Robert Kennedy: Harte Abrechnung mit unmoralischer US-Politik in Syrien

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 22.03.16 02:02 Uhr

Robert Kennedy jr. hat in einem bemerkenswerten Essay dargelegt, welch unselige Rolle die USA in Syrien und im Nahen Osten bisher gespielt hätten: Die USA hätten im Kampf ums Öl ihre Werte schamlos verraten und mehrfach Regierungen gestürzt. Die Folge: Der Hass der Araber auf den Westen, weil ihnen das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wurde.

Unter dem Titel „Warum uns die Araber nicht in Syrien haben wollen“ hat der Sohn von Robert Kennedy in Politico einen äußerst lesenswerten Essay geschrieben. Darin erklärt Kennedy im Detail, wie die US-Regierungen und Geheimdienste in vielen Ländern Staatsstreiche verübt und „islamistische Revolutionen“ angezettelt haben, um sich des Zugriffs auf das Eröl zu versichern. Ganz bewusst hätten die Amerikaner die religiöse Komponente in die Konflikte getragen.

Er schreibt:

Während der 1950er Jahre wiesen Präsident Eisenhower und die Dulles Brüder – CIA Chef Allen Dulles und Staatssekretär John Foster Dulles – sowjetische Vertragsvorschläge zurück, den Nahen Osten im Kalten Krieg als neutrale Zone zu belassen und Araber, die arabische Welt regieren zu lassen. Stattdessen lancierten sie einen heimlichen Krieg gegen arabischen Nationalismus – welchen Allen Dulles mit dem Kommunismus gleichsetzte – vor allem, weile eine arabische Selbstverwaltung ein Entgegenkommen beim Öl gefährdete. Sie schleusten geheime amerikanische Militärunterstützung zu Tyrannen in Saudi Arabien, Jordanien, dem Irak und in den Libanon, bevorzugt Marionetten mit konservativen dschihadistischen Ideologien, welche sie als wirksames Gegenmittel für den sowjetischen Marxismus betrachteten. Bei einem Treffen des Weißen Hauses zwischen dem Planungschef der CIA, Frank Wisner, und John Foster Dulles im September 1957, riet Eisenhower der Agentur laut eines Memos, welches durch seinen Stabssekretär General Andrew J. Goodpaster aufgezeichnet wurde: „Wir sollten alles Mögliche tun, um den „Heiligen Krieg“-Aspekt zu betonen.“

Genau nach dieser Methode seien die Amerikaner auch in Syrien vorgegangen. Die Erklärung des Syrien-Krieges findet sich, wenn man etwas weiter in der Geschichte zurückblickt:

weiter: http://bit.ly/25hoB53
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Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte - Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.

Helli

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #178 am: 22. März 2016, 11:23:53 »

Robert Kennedy: Harte Abrechnung mit unmoralischer US-Politik in Syrien
Auch nix Neues! Wer sich nur in den MM informiert, wird das allerdings als "Verschwörungstheorie" abtun. Es lebe das selbstgestrickte Weltbild nach eigenem Gusto!
https://de.wikipedia.org/wiki/Carter-Doktrin
« Letzte Änderung: 22. März 2016, 12:12:12 von Helli »
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Suksabai

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Re: Die Mär vom Freund und Großen Bruder
« Antwort #179 am: 22. März 2016, 12:00:11 »

Robert Kennedy: Harte Abrechnung mit unmoralischer US-Politik in Syrien

Bemerkenswertes Essay insofern, da erstaunlich fundiert, analytisch gut aufgebaut und vor allem

von einem amerikanischen Staatsbürger aus nicht ganz unbekannter Familie!

Es gibt ja doch noch Menschen in den VSA mit Hirn und Gewissen.. .. ..

lg

PS: ich persönlich würde ihm aber abraten, sich zu sehr zu exponieren, sonst.. .. (siehe Papa und Onkel  >: )
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