Derzeit steht die Volkswirtschaftslehre vor einem spannenden Problem. ...
...Wo kommt das Geld eigentlich her?
Dieses spannende Problem wurde im ehemaligen DDR-Schulsystem in der 5.Klasse im Unterrichtfach Geschichte - Thema Steinzeit - ausgiebig behandelt.
Da ich aus dieser Zeit leider keine Lehrbuecher zur Dokumentation besitze, soll der nachfolgende Artikel den Hintergrund der Erfindung des Geldes erklaeren:
Am Anfang war der Tauschhandel

Mona versucht eine Vase gegen Bananen einzutauschen
Vor vielen tausend Jahren, in der Steinzeit, lebten die Menschen in kleinen Gruppen zusammen und besorgten sich ihre Nahrungsmittel als Jäger und Sammler. Eigentum spielte für sie noch keine Rolle. Was die Menschen jagten, fischten und sammelten gehörte immer allen aus der Gruppe. Mit der Entwicklung von Ackerbau und Viehzucht wurden die Dinge komplizierter. Als sesshafte Bauern konnten sie Überschüsse an Getreide, Milch oder Fleisch produzieren, dafür fehlten ihnen aber andere Dinge. Die ersten Ansätze von Tauschhandel kamen auf. Die Überschüsse an Grundnahrungsmitteln ermöglichten die Mitversorgung von Menschen, die sich auf die Herstellung von Waffen, Werkzeug, Schmuck oder Kleidung spezialisierten. Die Menschen mussten sich nicht mehr mit allem, was sie zum Leben benötigten, selbst versorgen. Sie tauschten Getreide gegen Fleisch, Waffen gegen Leder, Kupfer gegen Steinkrüge. Der Tauschhandel förderte die Arbeitsteilung.
Diese Entwicklung veränderte auch die Grundbedürfnisse der Menschen. Warum sich täglich mit einer Ration Hirsebrei und einem Fellkleid begnügen, wenn es auch andere Dinge gab? Wer eine Ration Fleisch haben wollte, weil er selbst nur Hirse besaß, musste aber erst einmal einen geeigneten Tauschpartner finden, der an Hirse interessiert war und eine Kuh oder anderes Vieh besaß. Nicht ganz einfach.
Es kam oft vor, dass man über mehrere „Ecken“ tauschen musste. Das war mühsam und unpraktisch. Zu jedem Handel musste der Ackerbauer zudem seine Hirsesäcke mitschleppen und der Tauschpartner sein Vieh. Eine weitere Schwierigkeit war die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Waren. Wie viel Hirse mochte zum Beispiel eine Kuh wert sein?
Um die unpraktischen Seiten des Tauschhandels zu beheben, kamen viele Völker dieser Welt auf die gleiche Idee: Man tauschte nicht mehr die Waren selbst, sondern einigte sich auf ein Tauschmittel. Dieses Mittel sollte als Währung dienen, als Zahlungsmittel und zugleich als Wertmaßstab für den Warentausch. Welche Tauschmittel zum Einsatz kommen sollten, darüber gab es allerdings unterschiedliche Vorstellungen. In China und Ägypten wurde mit Reis, Tee, Pfeffer oder Weizen bezahlt. Die Regierungen legten fest, welchen Gegenwert die Naturalien hatten – also zum Beispiel wie viel Reis ein paar Lederschuhe kostete oder wie viel Pfeffer man für einen frischen Fisch bezahlen musste. Dadurch, dass der Gegenwert der Naturalien festgelegt war, wurde der Tauschhandel deutlich einfacher.
Doch all die Naturalien hatten einen entscheidenden Nachteil: Sie waren verderblich. Pfeffer, Reis und Tee waren nach einiger Zeit nicht mehr genießbar – und damit wertlos. Das wäre so, als ob sich Geldscheine heute einfach von selbst auflösten. Geeignete Tauschmittel benötigten also dringend bestimmte Voraussetzungen: Sie sollten haltbar, leicht zu transportieren, fälschungssicher und knapp sein. In Gegenden mit Stränden voller Muscheln machte es wenig Sinn, diese massenhaft vorhandenen Muscheln als Währung einzusetzen. Niemand hätte dafür kostbare Güter herausgegeben.Im alten China kamen die Menschen vor etwa 3500 Jahren auf die Idee, Kauri-Schnecken als Zahlungsmittel einzusetzen.

Historisches Zahlungsmittel: Ein mit Kauri-Schnecken besetzter Kopfschmuck
Der große Vorteil bestand darin, dass diese Schneckenhäuschen sehr lange haltbar waren und damit ihren Wert behielten. Man kann sagen, dass Kauri-Schnecken so etwas wie das erste richtige Geld waren. Die ersten Münzen wurden etwa 650 Jahre vor Christus geprägt – im Königreich Lydien, auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Die Geldstücke wurden aus Gold und Silber hergestellt und mit einem Stempel versehen, der den Wert eindeutig machte.
Geld als Tauschmittel
Ohne Geld wäre das heutige Leben undenkbar. Was wäre, wenn es kein Geld gäbe?. Was würde man dem Bäcker für die Brötchen geben können? Und an der Kinokasse? Man müsste wohl irgendetwas von Wert hergeben, zum Beispiel das Lieblingsbuch. Aber glücklicherweise haben wir heute Geld als allgemein anerkanntes Tauschmittel. Wer z.B. arbeiten geht, tauscht seine Arbeitskraft gegen Geld ein. Mit diesem Geld wiederum kann man alle die Dinge ertauschen – also kaufen, die man braucht, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.Im Gegensatz zu heute mussten Tauschmittel früherer Zeiten einen Eigenwert besitzen. Aus diesem Grund waren Münzen die meiste Zeit der Geschichte hindurch aus wertvollen Edelmetallen gefertigt, aus Gold und Silber. Das Vertrauen in einen nur gedachten Wert des Geldes war den Menschen lange Zeit nicht zu vermitteln.
Vom Bargeld zum Buchgeld
Heute hat sich Geld in Form fast wertloser Metallstücke und Papier durchgesetzt, begleitet von einem gesetzlichen „Annahmezwang“.
Noch deutlicher ist der Unterschied beim Papiergeld:
Natürlich ist das Papier eines 100-Euro-Scheins nicht wirklich hundert Euro wert.

100 Euro-Banknote
Aber bei einer Bank könnte man ihn jederzeit in Gold oder Silber im Wert von hundert Euro umtauschen lassen. Papiergeld kam erstmals vor etwa 1.000 Jahren in China zur Finanzierung eines Krieges zum Einsatz. Die Chinesen konnten die hohen Kosten nicht mehr allein mit Münzen begleichen, die Mengen waren zu groß. In Deutschland wurde Papiergeld aber erst im 19. Jahrhundert allgemein als Zahlungsmittel anerkannt. Viele Menschen bezahlen heute bargeldlos, also ganz ohne Scheine und Münzen – z.B. mit der EC-Karte oder einer Kreditkarte. Aus Bargeld wird „Buchgeld“, es taucht nur noch als Zahl im Computer oder auf dem Konto auf. © Text: Kerstin Stoll
Zum vollstaendigen Artikel klick :
HierWas wuerde wohl passieren wenn jede existende US-Dollarnote am Bankschalter in Gold oder Silber umgetauscht wird, oder die betreffenden Regierungen ihren US-Dollarbestand in diese Edelmetalle umruesten ?
Die aktuelle Lage, welche schon in #486 in Bezug auf die USA bereits ausgiebig erlaeutert wurde und im Goldrun aus dem US-Dollar z.B. in China und Russland die Fortsetzung findet:

Abkehr vom Dollar: Asiens Zentralbanken kaufen Gold
Seit acht Jahren steigen die Goldkäufe der Zentralbanken weltweit an. Besonders Russland und China treten als Käufer in Erscheinung. Dadurch stärken sie nicht nur ihre Unabhängigkeit vom Dollarsystem, sondern können sich auch besser gegen Finanzkrisen absichern.
Im vergangenen Jahr kauften Staaten nach Schätzungen des World Gold Council rund 590 metrische Tonnen Gold, was rund 14 Prozent der weltweiten Gesamtnachfrage ausmachte. Den meisten Käufern geht es der Einschätzung eines von Zerohedge zitierten Experten wohl darum, sich weniger abhängig von Devisenreserven – und hier in erster Linie vom Dollar – zu machen.

Besonders Russland und China investieren in physisches Gold. Im Januar hatte die russische Zentralbank rund 800 Millionen Dollar ausgegeben, um etwa 22 Tonnen des Edelmetalls zu erwerben. „Das war der elfte Monat in Folge, in dem sie große Goldmengen gekauft hat. Denn Russland hat im Jahr 2015 seinen Goldreserven eine Rekordmenge von 208 Tonnen hinzugefügt, im Vergleich dazu 172 Tonnen im Jahr 2014. Jetzt hält Russland 1437 Tonnen Gold in Reserve und ist damit laut dem World Gold Council in London die Nation mit der sechstgrößten Reserve. Nur die Zentralbanken der USA, Deutschlands, Italiens, Frankreichs und Chinas halten eine größere Tonnage an Goldreserven“, sagt der Analyst William Engdahl.
Interessant sei, so Engdahl, dass die russische Zentralbank zur Finanzierung ihre Goldkäufe in erster Linie auf ihre Bestände an amerikanischen Staatsanleihen zurückgreift. Sie tauscht damit Dollar in physisches Gold ein. Ende 2015 waren demnach noch rund 92 Milliarden Dollar an amerikanischen Staatsanleihen in russischem Besitz, verglichen mit etwa 132 Milliarden Anfang 2014, so Engdahl.
China ist ebenfalls äußerst aktiv. Im Januar hat das Land offiziellen Angaben zufolge rund 17 Tonnen eingekauft. Die Goldreserven der Zentralbank sollen zwischen 2009 und Mitte 2015 um fast 60 Prozent auf aktuell etwa 1780 Tonnen gestiegen sein. Weitere Großkäufer der vergangenen Jahre sind zudem Kasachstan, Indien und die Türkei. Der Trend symbolisiert eine schleichende „Entdollarisierung“ wichtiger asiatischer Mächte zugunsten von Gold.
Quelle: Klick
HierWeitere Fakten welche aber teilweise eine genauere Recherche erfordern, um nicht in Verschwoerungstheorien abzugleiten:
Die US-Goldreserven in FED sind weg. Bald fordern Russland und China Beweise für die Existenz der angekündigten 8100 Tonnen

...die US-amerikanische Finanzoligarchen setzen seit Jahrzehnten immer weiter ihr gleiches strategisches Gold-Spiel durch. Schon Jahrzehnte horten sie mithilfe der militärischen und politischen Macht der USA Gold aus anderen Ländern als Kriegsbeute. Wieso müssen weltweit über 60 Staaten und internationale Organisation ihren Goldbesitz in den Privatbesitz der „Federal Reserve“ in New York lagern??? Kein einziger der Goldbarren dort gehört den USA.“ . Laut Quayle bald fordern Russland und China Beweise für die Existenz der angekündigten 8100 Tonnen Gold.
„Als die USA mehr und mehr Dollar brauchten, um ihre Rohstoffimporte, vor allem Öl, zu bezahlen, hatten sie nicht mehr genügend Gold, um die Menge der gedruckten Dollar abzudecken. 1971 wurde dann die Golddeckung des Dollar abgeschafft. Wodurch ist der Wert des Dollars seitdem gedeckt ? Durch die „Leistungsfähigkeit der US-Wirtschaft“, heißt es. Doch Faktum ist, dass die „Leistungsfähigkeit der US-Wirtschaft“ nicht ausreicht, um auch nur 10 Prozent der Dollars zu decken, die in den letzten 30 Jahren auf buntes Papier gedruckt wurden. Amerika hat eingekauft, 30 Jahre lang, und mit buntem Papier bezahlt. Sehr günstig für die US-Wirtschaft, denn die Öl- und sonstigen Importe der letzten 30 Jahre haben praktisch nichts gekostet. Außer Papier und Druckfarbe.
95 Prozent der Staaten dieser Welt haben ihre Währungsreserven zu einem großen Teil in Dollar angelegt, von Banken ganz zu schweigen. 2/3 der Welt-Währungsreserven bestehen aus Dollar.
Die kriminellen Gold-Coups der USA in Bezug auf das Japan-Gold, Deutschland-Gold, Irak-Gold, Libyen-Gold, Ukraine-Gold und dem wahrscheinlich größten Gold-Raub aller Zeiten! "Wo ist das Gold, was im Wold Trade Center bis 2001 lagerte?" - im Einzelnen :
Hier