@georgDein kryptisches Gefasel ist oft schwer verständlich.
Grüß mir das Neuschwabenland.
Spätestens mit deiner Aussage, dass das derzeit herrschende System nicht mehr an Lebensqualität zu übertreffen ist, hast du dich entlarvt.
Habe seine Aussage nicht gelesen soviel Schwachsinn kann ich nur überfliegen, zeugt aber von seinem Verständnis von der Welt als Tunnelblicker.
Diese Aussage habe ich nie getätigt. In solch dämlichen Kategorien denken vielleicht Verschwörungspfosten, ich jedenfalls nicht.
@DissidentUnsere derzeitige Finanzkrise ist eine zwangsläufige Folge des gesamten herrschenden FinanzSYSTEMS. Wenn ich also eine Kritik an den Ursachen/Grundfesten dieses Systems garantiert NICHT hören will, dann lade ich mir einen Hohepriester dieses herrschenden Systems als Referenten ein. Hans Werner Sinn als Chef der ökonomischen Denkfabrik Deutschlands (ifo-Institut) fühlt sich in diesem System pudelwohl, lehrt es und kritisiert bestenfalls Fehler INNERHALB DIESES SYSTEMS.
Das System ist ein Mechanismus.
Ein Mechanismus reagiert nur so, wie er gesteuert wird.
Wird der Mechanismus korrekt gesteuert, reagiert er dementsprechend.
Wird er falsch gesteuert, reagiert es ebenfalls dementsprechend.
Ein Mercedes Benz ist ein wunderbarer Mechanismus, der seinen Zweck perfekt erfüllt, so lange er vernünftig gesteuert wird.
Sitzt ein schlechter Fahrer am Steuer und fährt mit 200 km/h gegen die Wand, kann der Mechanismus nichts dafür.
Diesen Weg der Verkürzung ging man ja schon in Griechenland und Italien. Da übernahm die Finanzmafia in einem manipulativen Coup schon die personelle Regierungsgewalt.
Griechenland geht nun, seit seiner Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich im Jahre 1830, bereits dem sechsten oder siebten Staatsbankrott entgegen. Das bedeutet, Griechenland hat im Schnitt jede Generation einmal einen Staatsbankrott erklärt. Schon bevor eine EZB und Goldman Sachs überhaupt existierten.
Um die heilige Kühe - die Märkte - entsprechend zu beeinflussen, griff Mario Draghi in die Trickkiste.
Draghi, der nach seinem Amtsantritt als EZB-Chef gleich einmal die Zinsen herabsetzte, eine grundsätzlich wirtschaftsfördernde Maßnahme, reduzierte gleichzeitig aber auch den Ankauf von Staatsanleihen, insbesondere aus Italien. Dadurch geriet die Regierung weiter unter Druck und es erfolgte Berlusconis Rücktritt. Kaum war Mario Monti als Ministerpräsident Italiens jedoch eingesetzt, kaufte die Zentralbank plötzlich wieder italienische Staatsanleihen, und zwar in „außergewöhnlich großen Mengen“. Und siehe da, die Märkte zeigten sich mit der politischen Veränderung sehr zufrieden. ...
Wer sich Geld leihen will, muss sich an die Märkte wenden. Wohin denn sonst?
Wer etwas gegen Märkte hat, soll sich nicht verschulden. Wenn ich ein Taugenichts bin, dem die Bank keinen Kredit gewährt, wer hat dann Schuld ich oder die Bank?
Ich kann doch nicht Geld leihen, miserabel wirtschaften und dann zur Krönung noch meine Gläubiger beschimpfen!
Dass die Gläubiger ihren Vorteil suchen ist doch das Normalste der Welt.
Weshalb werden die Politiker, die ihre Staaten in die Verschuldung trieben, nicht zur Rechenschaft gezogen?
Weshalb demonstrieren die Griechen jetzt, weshalb demonstrierten die Griechen nicht schon vorher gegen die Staatsverschuldung und die Korruption?
Wie gesagt, es war ja schon vorher völlig klar, dass Euch die Ausführungen von Sinn zu komplex sind. Da ist die Rothschild-Theorie viel bequemer.
Von vorne herein muss man sich 2 Tatsachen klar machen:
1. Keine Währung und kein Wirtschaftszyklus hält ewig. Wirtschaftszusammenbrüche, Währungsreformen und Staatsbankrotte gab es schon Jahrtausende bevor USA, EU, EZB, FED, Euro, Dollar, Fiat-Money, Bilderberger und Rothschilds existierten. Das ist Euch offensichtlich nicht bewusst, weil Ihr keine Ahnung habt.
2. Es gibt keinen ewigen Frieden und kein Schlaraffenland auf dieser Welt. Zumindest nicht in absehbarer Zukunft.
Und dennoch geht es den Menschen in der gesamten EU heute besser als allen Generationen in allen Epochen zuvor, im historischen und im globalen Vergleich.
Das selbe trifft übrigens auch auf hunderte Millionen Menschen in Asien und Südamerika zu.
Auch das sind die Früchte des existierenden Finanzsystems.
@illuminatiWir sind zwar nicht auf einer Linie, aber Deine letzten Beiträge finde ich gar nicht mehr so verkehrt. Jedenfalls um Welten niveauvoller als die anderer Teilnehmer in diesem Thread.
Wer hätte gedacht, dass wir beide vielleicht noch mal zueinander finden.

So, jetzt werde ich zu Abend essen, Tofu, für den Weltfrieden, kein Witz.
Viele Grüße
Ferdinand