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Autor Thema: Der Verschwörungstheoretiker - Thread  (Gelesen 161607 mal)

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franzi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1110 am: 06. Oktober 2012, 07:48:54 »

Es soll ja immer noch Menschen geben, besonders die Obrigkeitshoerigen, die der offiziellen Version der amerikanischen Regierung ueber 9/11 vollen Glauben schenken. Alles was dagegenspricht wird als Verschwoerungstheorie laecherlich gemacht, denn was nicht sein darf, kann nicht sein.

Viele Hinterbliebene und Freunde der Toten dieses Tages lassen sich aber nicht so ohne weiteres abfertigen, die stochern seitdem immer wieder nach.

1700 verifizierte professionelle Architekten und Ingenieure sind nun zum Ergebnis gekommen, dass der Einsturz der drei Wolkenkratzer nicht durch das Feuer verursacht worden sein konnte.

Woran ich noch einmal ganz besonders erinnern möchte, ist der Umstand, dass keinerlei Spekulationen und Vermutungen vorgebracht werden. Eine nennenswerte Zahl von Akademikern verweist in aller Deutlichkeit auf jene Widersprüche in der offiziellen Darstellung, die sich nach wissenschaftlichen Grundsätzen als solche belegen lassen

Auch wenn ich weiß, dass sich vorwiegend jene Menschen die Zeit nehmen werden
(SICH DAS VIDEO ANZUSEHEN), die ohnehin schon lange an der offiziellen Version zweifeln {{

http://www.theintelligence.de/index.php/politik/international-int/4851-911-neue-forderungen-nach-wiederaufnahme-der-ermittlungen.html

Im Hintergrund ein Stahltraeger, der durch den "Einsturz" so "beschaedigt" wurde



In diesem Video kommen Flugzeugexperten und mein Liebling Kissinger zu Wort. Keine Angst, dauert nur 7 Minuten!



fr



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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1111 am: 10. Oktober 2012, 01:30:51 »

Der olympische Medaillenspiegel als Wirtschafts- und Wohlstandsindikator

Sicher ging es bei den Zielvereinbarungen für Sportler nicht um Großmachtsträume oder arischen Rassenwahn. Vielmehr sollte die stete Verschlechterung der Leistungen der deutschen Sportler seit der Wende 1989 verschleiert werden, nachdem bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 die DDR als „German Democratic Republic“ ganze 102 Medaillen holte und Westdeutschland als „Federal Republic of Germany“nochmal 40 Medaillen dazu, zusammen also 142. Seitdem geht es nämlich bergab mit der Medaillenzahl, und die Zahl nähert sich wieder dem Nachkriegsniveau an, als die deutschen Sportler noch zwischen zertrümmerten Häusern üben mussten.


Der Medaillenspiegel erzählt auch die Geschichte Deutschlands über das letzte Jahrhundert und dürfte ein guter Indikator für den allgemeinen Organiationsgrad des Landes sein, der die Sportförderung genauso einschließt  wie die Wirtschaftsorganisation, und der letztlich mit dem relativen Wohlstand im Vergleich zu anderen Ländern korreliert.

Beginnend 1896 in Athen mit nur 13 Medaillen für Deutschland gab es 1936 in Berlin mit 89 Medaillen einen Gipfel. Nach dem Krieg lag Deutschland zunächst danieder (Helsinki 1952: 24), dann aber kam es mit dem Wirtschaftswunder zu einem neuen Erblühen (München 1972: 106 und Seoul 1988: 142). Seit der Wende 1989 und unter dem 2+4-Vertrag (mit der Dauerverlängerung der alliierten Besatzung und der Einführung des Euros) geht es mit Deutschland nun ständig weiter bergab.

Es ist einfach gelogen, wenn die Bundesregierung behauptet, es ginge den Menschen in Deutschland so gut wie noch nie, aber hoffentlich begreifen die Deutschen jetzt, wo weder ihre Fußballer noch ihre Olympioniken es so wie früher packen, dass es mit Deutschland bergab geht. Das hätte man schon früher erkennen können, denn wo man auch hinschaut, geht es in Deutschland seit der Wende bergab, ob in Bezug auf den Verkehr, das Gesundheitswesen, die Renten, Schulen und Ausbildung, Kultur, Musik und Konzerte, Energieversorgung und Preise, Schifffahrt, Luftfahrt, Arbeit und Finanzwirtschaft, Hausbesitzerquote und Wohlstand.


Auf dem Weg in die Armut

Blickt man bei schönem Wetter aus einem Flugzeug auf Deutschland herab, so sieht man ein Land, das zum Urlaub machen und zum Träumen einlädt. Fliegt man tiefer und kommt über Städte und Gemeinden, so erkennt man ab einer gewissen Höhe auch die einzelnen Häuser, und alles erscheint ordentlich und ge­pflegt.

Geht es den Deutschen also gut?

Nun, schon aus nur wenigen Kilometern Höhe lässt sich kaum noch erkennen, dass das Land gerade ein vehementer Abstieg von einer führenden Industrie­nation zu einem Schlusslicht der westlichen Welt vollführt. Aus der Höhe besehen fällt nur dem Vielgereisten im Vergleich zu anderen Ländern der relative Mangel an moderner Architektur und an vielspurigen Autobahnen auf. Zwischen den kleinen friesischen Fischerdörfern im Norden und den idyllischen Berghöfen im Süden fehlen in den Städten alle zukunftsweisenden Bauwerke, es gibt nur die Fernsehtürme, Fußballstadien und ein paar Hochhäuser in Frankfurt. Auf den Straßen dazwischen sieht man dichten Verkehr mit vielen Staus und langen Baustellen. Die Sorgen der Menschen aber kann man aus dieser Perspektive schließlich ohnehin nicht erkennen. Aus der Vogelperspektive sieht man sie nicht – und offensichtlich auch nicht, wenn man im Bundestag sitzt. Wie in den Wolken zuhause redete da Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder von einem Aufschwung, der bei den Menschen angekommen sei.

Tatsächlich sieht jeder die Welt nur entsprechend seiner Erwartungen, und Experimente zeigen, dass Menschen selbst ausgewachsene Gorillas am Straßenrand nicht wahrnehmen, weil sie sie dort nicht erwarten. Und die Bundeskanzlerin und ihre Abgeordneten im Parlament reden vom Wohlstand, weil sie von der Realität der Bürger im Land längst nichts mehr wissen - oder wissen wollen. Spricht man aber mit den Menschen, so stellt man fest, dass die Situation in Deutschland alarmierend ist. Und zwar über fast alle Berufe und alle Lebensphasen hinweg, von der Kindheit angefangen über Studium, Arbeitssuche, Existenzgründung, Erwerbsleben, Krankheit bis hin zur Rente.

Beginnen wir damit, wie es den Kindern geht. Die Kinderarmut in Westdeutschland hat sich seit 1989 von 4,5% auf 9,8% in 2001 verdoppelt, in Ostdeutschland sogar auf 12,6%.[1] Eine UNICEF-Studie über 24 OECD-Staaten bestätigte 2005, dass in Deutschland 10% der Kinder mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze leben, d.h. unterhalb der Hälfte des durchschnittlichen OECD-weiten Nettoeinkommens.[2] Nach dem Armutsbericht für die Bundesregierung lebten 2008 bereits 13% der Bevölkerung in Armut, manche Quellen errechnen sogar 17,1%.[3] Nach dem Bericht von 2009 sind 24% der Deutschen ohne Sozialleistungen armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gelten alle unterhalb von 60% des mittleren Einkommens entsprechend 913 €. Einzelne Gruppen und Städte weisen dabei noch sehr viel schlimmere Werte auf. In Lübeck sind 25% der Kinder arm, in Berlin müssen sogar 36% der Kinder von Hartz IV leben.[4] Bei den Alleinerziehenden leben 40% der Kinder in Armut. Diese Kinder werden regelmäßig ohne Frühstück in die Schule geschickt und die Eltern können sich die 50 € monatlich für das Mittagessen in der Schule nicht leisten.[5] Die EU hat zwar ein Programm zur kostenlosen Verteilung von Obst an den Schulen aufgelegt, aber der deutsche Bundesrat lehnte die Teilnahme Deutschlands aus Kostengründen ab.[6] Auch in Berlin. In Berlin werden 15.000 Kinder von gemeinnützigen Einrichtungen verköstigt und müssten sonst hungern.[7] Nach einer Studie des paritätischen Wohlfahrtsverbandes von 2006 lebt in Ostdeutschland inzwischen jedes vierte Kind unter 15 Jahren vom so genannten Sozialgeld, in Görlitz sogar jedes dritte.[8] Bei den Kindern scheint der Aufschwung also nicht angekommen zu sein. Im Gegenteil, für sie wird es von Jahr zu Jahr schlimmer.

Wie sieht es beispielsweise in Köln und in München mit den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche aus? In Köln waren 2003 über 300 Positionen auf der Streichungsliste. Wie in vielen anderen Orten mussten auch in Köln Schwimmbäder, Kindergärten und Jugendheime schließen. In München sollten die Kinder- und Jugendfreizeitstätten um ein Viertel weniger Bezüge erhalten. Die kommunalen Investitionen sind hier in den letzten 10 Jahren um 35% gesunken.[9] Auch die Jugendlichen haben vom Aufschwung nichts abbekommen. Und für die Schulen liegt im europäischen Vergleich die Finanzausstattung im unteren Drittel, es gibt zu große Klassen und zu wenig Lehrer, jedes Jahr enden 80.000 Schüler ohne Abschluss. Deutschland hat die schärfste Bildungsselektion in Europa.[10]

Von den Jugendlichen zu den Studenten, die nach einem Turboabitur nun Studiengebühren zahlen müssen. Wir stellen an den Universitäten fest, dass in vielen Gebäuden der Putz von den Decken rieselt. Ganzen Instituten stehen oft nur lächerliche Budgets zur Verfügung, die nicht mal für das Porto reichen. Professorenstellen bleiben über Jahre unbesetzt. Während im „Entwicklungsland“ Malaysia die Professorenstellen und die Budgets in den letzten vier Jahren bis 2008 um die Hälfte zugenommen haben, sind in Deutschland in dieser Zeit die Stellen weniger und Budgets kleiner geworden. An den Berliner Hochschulen gibt es 2008 ein Drittel weniger Professoren wie 1992, ihre Zahl ist in dieser Zeit von 13.000 auf 8.200 gesunken.[11] Ganze Fakultäten sollen in Deutschland aus Geldmangel geschlossen werden, wie z.B. die medizinische Fakultät in Lübeck. Für 2004 wurden die bundesweiten universitären Baumaßnahmen um weitere 135 Mio € zusammengestrichen.[12] Viele Bibliotheken sind schon lange nicht mehr in der Lage, neue Bücher anzuschaffen, Zeitschriften-Abos wurden vielerorts auf unter 10% des wünschenswerten Bestandes zurückgefahren. Mit 8,3 Mrd € gibt die Bundesregierung gerade einmal 1,5% des BIP für Bildung aus, während der EU-Durchschnitt bei 2,5% liegt.[13] China hat 2009 rd. 20 Mrd € (151 Mrd Yuan) für Wissenschaft und Technik ausgegeben, 30% mehr als 2008![14] Fürs Militär gibt Deutschland dagegen im Vergleich zu anderen Ländern spitzenmäßig viel aus, einen weit höheren Anteil als Russland. Auch für die Studenten hat der Aufschwung also eher Einbußen gebracht.

Von der Uni kommen wir zur Arbeitssuche und zur Existenzgründung, beispielsweise in Halle und in Berlin. Die Politiker prahlen Jahr um Jahr mit weiter gesunkenen Arbeitslosenzahlen. Im Juni 2009 sollte die Zahl auf 3.410.000 gesunken sein. Doch neben diesen Beziehern von ALG I wurden die 4.940.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II bzw. von Sozialhilfe Hartz IV nicht mitgezählt, ebenso wenig wie 2,85 Mio Ein-Euro-Jobber, 700.000 Kurzarbeiter, die 480.000 in den Vorruhestand geschickten und die 1,5 Mio in Qualifizierungskurse Abkommandierten. Man könnte also auch 12 Mio Arbeitslose zählen, die es neben den 38,8 Mio Erwerbstätigen[15] gegeben hat. Die Stadt Halle in Sachen-Anhalt hat mit 27% denn auch die höchste Arbeitslosigkeit Europas.[16] Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich heute 500 Berufsanfänger auf eine einzige Stelle bewerben, doch die Politiker bedienen das Klischee, es handle sich bei den Arbeitslosen um asoziale, faule Nichtsnutze.[17] Inzwischen finden sich aber auch viele Akademiker unter den Arbeitslosen, 2009 besaßen 480.000 Arbeitslose die Fach- oder Hochschulreife.[18] In Berlin sind 20% der Obdachlosen Akademiker, darunter promovierte Juristen und Chemiker, es finden sich Arbeitssuchende, die vier Sprachen fließend sprechen.[19] Man erkennt in der Hauptstadt immer mehr, dass hier mittlerweile 300.000 Einwohner von der Sozialhilfe leben und ca. 10.000 wohnungslos oder obdachlos sind,[20] aber die Stadt muss die nächsten 25 Jahre lang jedes Jahr 300 Mio € an Schuldentilgung zahlen.[21]

Die Arbeitslosenzahl spiegelt längst nicht mehr die Beschäftigungsmisere wider, denn die Beschäftigungsstruktur ist völlig im Umbruch. Die Anzahl der in Vollzeit Erwerbstätigen in Deutschland nimmt kontinuierlich weiter ab, während der Anteil der atypisch Beschäftigten kontinuierlich ansteigt. Zunehmend wandeln Firmen Vollzeit-Jobs zu Teilzeitbeschäftigungen und Teilzeitbeschäftigungen zu Mini-Jobs um.[23] Ein Viertel Beschäftigten hat nur noch einen Niedriglohnjob,[24] 2½ Mio haben nur einen sog. Mini-Job für 400 € im Monat.[25] Mini im Lohn, maxi in der Arbeit und für viele Haushalte das Haupteinkommen. Manche arbeiten in einem Mini-Job 30 Stunden die Woche, nachdem die Begrenzung auf 15 Stunden fallen gelassen wurde. Praktikantenstellen ersetzen vollwertige Tätigkeiten. Und während es in 20 von 27 EU-Ländern und beispielsweise auch in China Mindestlöhne gibt es, sind in Deutschland Niedriglöhne möglich,[26] die jeder beschreibung spotten, ja obwohl die Internationale Arbeitsorganisation ILO im Artikel 2 jede Art von Arbeit unter Androhung irgendeiner Strafe verbietet, verlangt der deutsche Staat das Annehmen von 1€-Jobs und führt damit die Zwangsarbeit ein. Arbeitslose werden dabei oft zu Tätigkeiten gezwungen, bei denen ihnen mehr Kleidungsstücke kaputt gehen als sie mit ihrem Verdienst ersetzen können. Von einem Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt kann also wirklich keine Rede sein.

Was sagen die Existenzgründer, die heute noch kleinen großen Unternehmen von morgen? Sie fühlen sich mehr gefordert, als gefördert, die Bürokratie wird auf ihrer Seite verschärft und nur auf der die Staatsmacht begünstigenden Seite abgebaut. Neu gegründete Firmen müssen beispielsweise sofort ab Gründung monatlich Umsatzsteuererklärungen abgeben, nicht viertel- oder halbjährlich, auch wenn sie noch gar keinen Umsatz machen. Und wenn eine Erklärung ein paar Tage zu spät eingeht, sind sofort Strafbeträge fällig. Weniger Bürokratie bedeutet, dass die Mahnungen jetzt ohne Erinnerungen vorweg kommen und dass die Finanzämter nach einer Mahnung sofort zu Vollstreckungsbescheiden übergehen. Weniger Bürokratie bedeutet für sie, dass gegen fehlerhafte amtliche Bescheide keine Widersprüche mehr erlaubt sind sondern Klage erhoben werden muss. Junge Unternehmer, die in den ersten Jahren froh sind, überhaupt einen Nettogewinn zu machen, sollen davon monatlich freiwillige Krankenkassenbeträge in Höhe von 270 € abführen, genau so viel wie fest etablierte Manager von Weltunternehmen. Eine Mitversicherung beim Ehepartner oder eine Beihilferegelung wie für Beamte ist für Neugründer nicht vorgesehen. Eine Förderung der jungen Unternehmer ist de facto nicht erkennbar, vielmehr werden da immer neue Erschwernisse geschaffen.

Und wie steht es um die ärztliche Versorgung? Viele Krankenhäuser darben so dahin, dass das deutsche Ärzteblatt 2006 davon ausging, dass in den nächsten Jahren ein Viertel von ihnen schließen muss.[27] Im November 2008 ging die Unternehmensberatung McKinsey sogar davon aus, dass ein Drittel der deutschen Krankenhäuser die nächsten Jahre nicht überleben wird. Einige können sich das Druckerpapier für den Ausdruck der Analysewerte nicht mehr leisten. Über alle deutschen Krankenhäuser sollen 30% der Bettenkapazität abgebaut werden, was der Schließung von über 100 Krankenhäusern entspricht.[28] Die Bundesregierung sucht das Heil in der Privatisierung, doch ist das die Lösung? Rund 20% der Krankenhäuser in Deutschland sind mittlerweile in privater Hand, und viele haben 10% der Mitarbeiter abgebaut. Etwa 50.000 Stellen sind so in den letzten 10 Jahren gestrichen worden, und die verbleibenden Mitarbeiter mussten Lohnkürzungen um rund 30% hinnehmen. Es ist heute nicht mehr ungewöhnlich, dass eine Krankenschwester für bis zu 30 Patienten zuständig ist, und in der Altenpflege braucht sie bis zu 50% ihrer Einsatzzeit für die Dokumentation, damit der Medizinische Dienst der Krankenkassen nachprüfen kann, ob nicht zuviel Geld für die Pflege ausgegeben wurde. Zu pflegende Dekubituskranke erhalten oft Behandlungen, die zu kurz sind um eine ausreichende heilende Wirkung zu erzielen. Dialysepatienten dürfen jetzt nur noch maximal dreimal die Woche an das lebensrettende Gerät, brauchen sie mehr Behandlungen pro Woche, müssen sie das selbst bezahlen. Bei vielen lebenswichtigen Medikamenten müssen die Versicherten trotz steigender Gebühren kraftig dazuzahlen. Manche Krankenhäuser sparen heute auch an der Hygiene, die Krankenbetten in Sterilisationsräumen werden nicht mehr sterilisiert, sie werden jetzt nur noch abgesprüht und abgewischt, bevor ein neuer Patient sein Bettzeug darauf bekommt. Schon nehmen deswegen tödliche Infektionen bei Operationen zu und kosten in Deutschland jedes Jahr 40.000 Menschenleben, da suchen Patienten wegen kleiner Eingriffe ein Krankenhaus auf und sterben dann an Krankenhauskeimen. Die Kliniken in den Niederlanden haben auf die deutschen Zustände schon reagiert und nehmen jeden Patienten aus Deutschland erst einmal unter Quarantäne.[29]

Und auch den Ärzten in den kleinen Praxen geht es nicht besser. Viele Ärzte geben auf und schließen ihre Praxen, weil sie unterm Strich ein Minus machen.[30] 2005 standen 30.000 der 96.000 Arztpraxen in Deutschland vor der Schließung oder der Insolvenz, wie Unterlagen der Verbände und des statistischen Bundesamtes belegen.[31] Als sich im Januar 2008 deswegen von den 8000 bayerischen Hausärzten 7000 in Nürnberg zu einer Protestveranstaltung versammelten, berichtete praktisch keine große Zeitung darüber, so einmalig dieser Protest in der Ärztegeschichte Deutschlands auch war. Im September 2008 stellten in Berlin neun Kliniken ihre prekäre Situation mit einer Plakataktion dar. Und auch als dann 130.000 Krankenhausmitarbeiter zur größten Protestveranstaltung im Gesundheitssystem in der deutschen Geschichte in Berlin zusammenkamen, nahm man davon nur am Rande Notiz. Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist ein Aufschwung jedenfalls absolut nicht erkennbar. Eher schon im Gegenteil.

Und wie steht es um die öffentliche Sicherheit?
Man muss wissen, dass die besten und zuverlässigsten Sicherheitsorganisationen im Lande, die Feuerwehren, sich als kommunale Intitative allermeist auf Freiwillige abstützen und sie insofern gar keine Staatseinrichtungen sind. Die Rettungsflugdienste, der ADAC und die DLRG, sind ohnehin private Initiativen, die ohne Staatshilfen entstanden und die allein mit Spendengeldern auskommen müssen. Kurzum, der Staat tut eigentlich nichts zum Schutz und für die Rettung seiner Bürger. Wenn der deutsche Staat mal einen Bürger rettet, dann lässt er sich die Rettung hinterher bezahlen,[43] ja selbst wenn der Staat Weltkriegsbomben von einem Feld räumt oder chemische Altlasten entfernt, lässt er die privaten Grundeigentümer dafür aufkommen.[44] Und das, was früher mal eine Schutzpolizei zum Schutz der Bürger war, ist weitgehend abgebaut und umgebaut, vor Diebstahl- und Gewaltverbrechen besteht kaum mehr Schutz, Diebstahl wird fast garnicht mehr ernsthaft verfolgt. Die Polizei wird heute stattdessen an tausenden von Stellen im Lande nur noch zum Abkassieren von Autofahrern eingesetzt.

Zum Straßenbau. In Schleswig-Holstein finden wir die Bundesstraße B 404. Aus Geldmangel dauert ihr Ausbau nun schon irrwitzig lange. Der Ausbau der nur etwa 90 km langen Straße zur Autobahn dauert nun schon über 40 Jahre und ist immer noch nicht abgeschlossen. An anderen Autobahnen kann man die ur­sprünglich für die Straßen geplanten Brücken bei den inzwischen geänderten Verhältnissen so gar nicht mehr brauchen, und sie stehen als Betonklötze ohne Zufahrt frei auf Feldern herum. Vielen Orten geht es ähnlich und eigentlich dringend gebrauchte Straßen werden einfach nur eingespart. Andererseits aber sind ein Drittel der 36.000 Straßenbrücken in Deutschland inzwischen in einem kritischen Zustand und sanierungsbedürftig.[32] Eine Studie des ADAC belegt derweilen, dass die von den deutschen Kraftfahrern eingesammelten Steuern nur zu einem Viertel für den Straßenverkehr verwendet werden, als wäre da so viel für anderes übrig.[33] Zum Vergleich: In China wurden im Jahr 2009 neue Autobahnstrecken mit einer Gesamtlänge von 4719 km dem Verkehr übergeben.[34]

Was ist mit den Einzelhändlern? Die letzten Jahre waren für den deutschen Einzelhandel die schlechtesten Jahre nach 1945. Aufgrund des allgemeinen Geldmangels gibt es in Deutschland immer mehr Firmenpleiten. 2002 waren es über 40.000. In manchen Branchen verringert sich die Anzahl der Selbständigen von Monat zu Monat um 1%. Dazu kommen immer mehr private Insolvenzen. In 2005 waren sie im Vergleich zum Vorjahr um ein ganzes Drittel auf 66.400 Fälle gestiegen,[35] 2008 waren es bereits 74.800 Fälle. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditreform waren in 2007 eine Anzahl von 7,3 Mio Deutsche völlig bankrott und rettungslos überschuldet.[36] Nach einer Studie von EuroStat zur Finanzlage der Europäer 2007 können 39% der Deutschen keine 860 € für unerwartete Ausgaben aufbringen, was Deutschland zum zweitärmsten Land Europas macht.

Zur kulturellen Szene, den Theatern, Musicals und Orchestern? Was sagen deren Direktoren? Sie sagen, dass Kultur von der öffentlichen Hand zunehmend nur noch als „nice to have“ angesehen wird. Die Kulturszene wird durch die wirtschaftliche Lage Deutschlands besonders getroffen, weil sie keine schnellen Gewinne bringt. Städte wie Köln und München müssen Theater schließen, in München und andernorts führen viele Theater einen verzweifelten Kampf ums Überleben. Besonders hart sind die Orchester in Deutschland betroffen, die zusammengelegt oder einfach geschlossen werden. Hier werden historische Strukturen abgebaut, die so leicht nicht wieder nachwachsen werden.

Spricht man in den großen Unternehmen mit den mittleren Managern, die die Forderungen der obersten Führung umzusetzen haben, dann fallen immer mehr Sorgen um die Qualität des Outputs auf. Zur Maximierung ihres Profits sind viele große Firmen nämlich dazu übergegangen, Personalkosten durch die Entlassung älterer Arbeitnehmer einzusparen. Das bedeutet für viele Bereiche, dass die Know-How-Träger durch Praktikanten und Berufsanfänger ersetzt wurden. Manchmal werden Stellen für Qualitätsmanager auch nur offiziell ausgeschrieben, aber inoffiziell dann doch ganz eingespart. Noch zehren einige große Firmen ein wenig von ihrem guten Namen aus vergangenen Zeiten, doch schon sind Qualitätsaspekte keinesfalls mehr sichergestellt. Da funktionieren deutsche Lokomotiven in Skandinavien nicht mehr bei Gefriertemperaturen und bei nur 32°C hoher Außentemperatur brechen die Klimaanlagen in den Passagierabteilen zusammen, gelegentlich zeigen Achsen Risse oder es fliegt auch schon mal während der Fahrt eine ganze Tür weg, da wird die Vernachlässigung der Sicherheitsvorschriften bei einer neuen deutschen Straßenbahn als Desaster beschrieben, da funktioniert die Software für ein Bahnstellwerk über Jahre genauso wenig wie die deutsche Software für englische Flughäfen oder für bulgarischen biometrischen Ausweise, da musste die englische Gesundheits- und Sicherheitsbehörde Health & Safety ein aus Deutschland stammendes medizinisches Bestrahlungsgerät sperren, weil die EG-Qualitätsvorschriften nicht eingehalten waren, da sind benutzerfreundliche Bedienoberflächen von Produkten keinesfalls sicher vorhanden sondern nur noch auf besonderen Wunsch zu haben, ja die Profitmaximierung über Qualitätsaspekte hinweg hat inzwischen sogar die Luftfahrt erreicht, wie der Absturz von AF 447 und der Beinaheunfall eines Quantas Airbus A380 zeigen. Von dem guten Namen, den deutsche Firmen wegen ihrer Qualitätsprodukte in der Vergangenheit einmal hatten, werden die deutschen Firmen in der Zukunft aber nicht mehr lange leben können, denn der gute Ruf dürfte schneller verloren gehen als es ihn zu gewinnen brauchte.[37] Kein Wunder, wenn Firmenstolz und Familiensinn von früher zunehmend durch bloßes Mobbing und Karrieredenken ersetzt werden.

Und wie geht es den deutschen Rentnern? Die Exportmeisterschaft Deutschlands kommt bei ihnen irgendwie nicht an. Beispiele: In Berlin hat Herr G. Schmidt sein Leben lang als Diplom-Ingenieur gearbeitet, während seine Frau die Kinder großzog. Bei sieben Kindern hätte sie auch keiner anderen Arbeit nachgehen können. Als Akademiker verdiente er einst gut, doch heute als Rentner muss die Familie täglich ums Überleben kämpfen, denn fünf der Kinder leben noch daheim. Seit Juli 2003 beziehen die Schmidts 924,73 € an Rente, und nun ist alles etwas knapp.[38] Oder nehmen wir die Allein­stehende Sigrid Ballner aus Trier. Ihr hat die BfA 1991 eine Rente von 600 € im Monat in Aussicht gestellt, 2003 bekam sie aber mitgeteilt, dass sie nur noch 500 € pro Monat erwarten könnte.[39] Viele Einzahler bei der BfA stellen fest, dass obwohl sie Jahr um Jahr in die Rentenversicherung einzahlen, die ihnen in Aussicht gestellte Rente von Jahr zu Jahr geringer wird, was die BfA mit der relativen demografischen Verringerung der Einzahler begründet. In München hat das Ehepaar Ceplak 27 Jahre gearbeitet, er als Kellner, sie als Verkäuferin in einem Kiosk. Dafür erhalten sie jetzt eine Rente von zusammen 780 €. Sie konnten zwar ein Leben lang in München arbeiten, aber eine Wohnung mit Bad können sie sich heute in München nicht mehr leisten. Die europäische Statistikbehörde stellte sogar fest, dass 2009 in Deutschland 1,2% der Bürger ohne eigene Toilette in der Wohnung leben und draußen oder auf einem Hof aufs Klo gehen müssen. Hätten die Ceplaks nie in die Rentenkasse eingezahlt und müssten von Sozialhilfe leben, würden sie finanziell auch nicht viel schlechter dastehen. In Bayern lag die durchschnittliche monatliche Rentenhöhe 2007 bei nur 647 €. Wohlgemerkt ist dies die Durchschnittsrente, weswegen die entsprechenden Lebensverhältnisse mit diesen Einkommen durchaus als charakteristisch für die allgemeine Lebenssituation der Rentner im angeblich so reichen Bundesland Bayern angesehen werden müssen. Im Dezember 2008 stellt die TV-Sendung Report München fest, dass in Deutschland immer mehr Rentner gezwungen sind, bis zum Umfallen weiterzuarbeiten, sie müssen Gelegenheitsarbeiten annehmen oder Flaschen sammeln, um zu überleben.[40] Zahlen der Bundesagentur für Arbeit belegen, dass zwischen 2003 und 2009 die Zahl der Rentner mit Minijobs um 29% zugenommen hat. Und ein Vergleich der OECD für 2009 zeigt, dass in Deutschland das durchschnittliche Niveau der Rente unterhalb des Niveaus der anderen europäischen Staaten liegt.[41] Die durchschnittliche Rente in den Niederlanden ist doppelt so hoch wie die in Deutschland.[42]

Während Länder wie Singapur, Malaysia und China in den letzten Jahren größte Fortschritte gemacht haben und die heute zur Verfügung stehenden Technologien nutzen, um für ihre Bevölkerungen ein immer futuristisch-paradisischeres Leben in modernsten Städten zu verwirklichen, kennzeichnet den Westen eine zunehmende Aufspaltung in wenige Reiche und immer mehr Arme, ein Klima der Terrorbekämpfung, der militärischen Aufrüstung, der Meinungsunterdrückung und des Nacktscannens der Bürger. Allein, die Bürger merken es nicht recht, dass sie nur noch Steuersklaven sind und feiern weiter ihren Karneval.

Im Westen und in Deutschland nützen alle Fortschritte immer mehr nur einem kleinen Geldadel, und die Bundesregierung setzt strategisch allein auf das Wohlergehen der großen Banken und der großen Global Player und meint, wenn es nur genügend „Reformen“ zugunsten dieser gäbe, wenn man ihnen im globalen Wettbewerb helfen würde, dann würden auch ausreichend viele Arbeitsplätze entstehen und es ginge allen im Lande gut, und ansonsten lautet die Regierungsstrategie für Deutschlands Zukunft nur: Sparen, Sparen, Sparen, und die Schulden pünktlichst bezahlen. Und irgendwie bemerkt die Bundesregierung dabei nicht, dass die Verschuldung bei Privatbanken kein zukunftsfähiges Konzept ist, und dass die Banken und großen Firmen in Deutschland keine Arbeitsplätze schaffen sondern diese eher abbauen und dann noch ihre Gewinne ins Ausland verschaffen, anstatt sie in Deutschland zu versteuern.

Andererseits aber bleibt auch zu fragen, ob die Bürger in Deutschland das nicht so unterstützen und vielleicht tatsächlich in der Mehrheit zurück zu Bimmelbahnen und Kerzenlicht wollen, denn letztlich ist die vorhandene Regierung von den Menschen im Land gewählt worden? Warum wählen die Deutschen nicht Parteien und Politiker mit anderen Zielen, die all das ändern?

Das nächste Kapitel gibt Aufschluss darüber, warum das so ist, es erklärt, wie einflussreiche Organisationen dafür sorgen, dass stets nur die ihnen genehmen Politiker in die Regierung kommen und wie Volksvertreter, die etwas bewirken könnten, ein anderes Schicksal erwartet.


http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.de/2012/08/der-olympische-medaillenspiegel-als.html

Man achte auch auf die Kommentare zum Thema.
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schiene

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1112 am: 20. Oktober 2012, 23:36:05 »

ganz nett gemacht ...
http://vimeo.com/43125515#
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"𝕯𝖊𝖗 𝕲𝖔𝖙𝖙,𝖉𝖊𝖗 𝕰𝖎𝖘𝖊𝖓 𝖜𝖆𝖈𝖍𝖘𝖊𝖓 𝖑𝖎𝖊ß,𝖉𝖊𝖗 𝖜𝖔𝖑𝖑𝖙𝖊 𝖐𝖊𝖎𝖓𝖊 𝕶𝖓𝖊𝖈𝖍𝖙𝖊"

georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1113 am: 24. Oktober 2012, 16:55:21 »

41% aller Amerikaner besitzen weniger als 500 Dollar

Während US-Banker trotz Krise Millionenboni einstreichen und die amerikanische Regierung für Milliarden Dollar pro Tag seit fast 100 Jahren Krieg führt, haben fast die Hälfte aller Amerikaner nicht einmal genügend private Reserven, um im Notfall auch nur einen Monat überbrücken zu können.

Fast die Hälfte aller Amerikaner haben laut einer Studie von CreditDonkey.com nahezu keine Ersparnisse. Von rund 1’100 befragten Amerikanern berichteten 41 Prozent, dass sie weniger als 500 Dollar auf der hohen Kante haben. Eine andere Studie des Employee Benefit Research Institute ergab, dass rund ein Drittel aller amerikanischen Beschäftigten nur über maximal 1’000 Dollar an Erparnissen verfügt.

Ein Großteil der amerikanischen Bevölkerung hat somit nicht einmal ausreichende Reserven, um aus eigener Kraft auch nur vier Wochen überbrücken zu können, falls ein Monatseinkommen ausbleibt. Tatsächlich leben mehr als zwei Drittel der Amerikaner von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, wie eine Umfrage der American Payroll Association im vergangenen Monat ergab, bei der 30’600 Personen befragt wurden.

Zahlreiche Bürger leiden zudem unter enormen Zukunftsängsten und haben offenbar längst resigniert: Satte 45 Prozent der Befragten gaben bei der Studie von CreditDonkey.com an, dass sie nach eigenen Erwartungen niemals in der Lage sein werden, Geld zu sparen.

http://www.gegenfrage.com/41-aller-amerikaner-besitzen-weniger-als-500-dollar/

gut das wir in DACH leben denn bei uns schauts rosig aus :)
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derbayer

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1114 am: 24. Oktober 2012, 17:20:34 »

@ georg

habe soeben einen dazu passeneden Bericht im TV gesehen:

Jedes Wochenende machen Ärzte freiwillig und unendgeldlich allüberall  Dienst.

Dienst in Turnhallen , Gemeidehäusern  meist kommen etwa 1000 Bürger die weder eine Versicherung noch das Geld haben einen Arzt aufzusuchen oder Medikamente zu kaufen.

Die Leute  (1000 ! ) stehen bis zu 16 Stunden an um  behandelt zu werden. Die Ärzte sagen selber : Zustände,  schlimmer wie in einem Entwicklungs oder 3. Weltland

Dieser Ärzte Notdienst sei für etwa 50 % der Amerikaner die einzig mögliche ärztliche Versorgung geworden.

Rommney for President {[
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asiatico

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1115 am: 24. Oktober 2012, 18:34:28 »

berichteten 41 Prozent, dass sie weniger als 500 Dollar auf der hohen Kante haben.

Das dürfte in Thailand ähnlich sein. Die sind halt auch so: Es wird auf Kredit gekauft was das Zeug hält, jeder Dollar wird sofort rausgehauen, man braucht ja unbedingt das neue Ifon, und wenn mal was unvorhergesehenes passiert ist das Gejammer groß. Da spielt es gar keine Rolle was man verdient, es wird so oder so nicht reichen, weil jede Mehreinnahme gleich doppelt zusätzlich ausgegeben wird. Mein Mitleid mit solchen Leuten hält sich jedenfalls in ganz engen Grenzen, denn die meisten sind für ihre Situation doch selbst verantwortlich.
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georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1116 am: 24. Oktober 2012, 19:22:44 »

Rommney for President {[

genau man bekommt das was man verdient.

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dart

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1117 am: 24. Oktober 2012, 19:33:57 »

So ticken die Republikaner, und da kann sich ein Rommney von seinen Kumpelz distanzieren bis der Arzt kommt. {[

http://www.spiegel.de/politik/ausland/republikaner-mourdock-irritiert-mit-aeusserungen-ueber-schwangerschaften-a-863142.html
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franzi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1118 am: 29. Oktober 2012, 16:33:37 »

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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1119 am: 30. Oktober 2012, 01:52:23 »

Massenmedien mitschuldig am Elend von Millionen Menschen

Ob Schweinegrippe, Irak, Libyen oder Atomwaffenkonflikte: Die großen Medien betreiben Propaganda, verfälschen die Tatsachen und beliefern die Bürger mit einer völlig verdrehten Berichterstattung. Somit machen sich die Medien mitschuldig am Elend und am Tod von Millionen Menschen auf der Welt. Die Bürger sollten sich ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie diesen Schund noch konsumieren und damit finanziell unterstützen wollen.

Jeden Tag erscheinen in der Mainstreampresse Berichte über die Brandherde auf der Welt, die Berichterstattung ist jedoch der blanke Irrsinn. Menschen werden vergewaltigt, gefoltert und ermordet, fast immer im Auftrag irgendwelcher westlicher Geheimdienste. Länder werden ohne jeglichen Grund angegriffen, Regierungen gestürzt und Regionen verseucht, und die großen Medien tun brav ihren Dienst. Sie zeigen den Menschen, was sie sehen sollen und lassen weg, was nicht ins gewollte Weltbild passt.

Die Kontrolle über Syrien ist das klare Ziel der US-Regierung, so wie man es in Afghanistan, im Irak und Libyen bereits vollzogen hat. Die Medien verkaufen dies den Bürgern als Kampf gegen Terror, Kampf für die Freiheit oder Kampf für die Demokratie. Permanent wird der Iran verteufelt, weil man dort irgendwann vielleicht mal eine Atombombe haben könnte. Dabei wird das Land vom internationalen Handel abgeschnitten, die Iraner verlieren ihre Arbeit und ihre Ersparnisse durch die Geldentwertung und erhalten auf Grund der Sanktionen keine Medikamente mehr.

Der Iran wird dann als “Achse des Bösen” bezeichnet. Und das ausgerechnet von den USA, dem einzigen Land, das jemals in der Geschichte Atombomben eingesetzt und so auf einen Schlag ohne jeglichen Grund 200’000 Zivilisten getötet hat (Atombomben auf Nagasaki + Hiroshima, Japan hätte nach der Zerstörung und Eroberung Deutschlands jedoch auch ohne diesen Genozid kapituliert). Keinerlei Kritik kommt von den großen Medien, wenn Israel heimlich schätzungsweise 150 Atombomben produziert und sich weigert, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Stattdessen wird völlig sachlich über mit Kernwaffen bestückbare U-Boote berichtet, die der deutsche Steuerzahler unfreiwillig an dieses Land verschenkt.

Wenn die Pharma-Industrie mit den Fingern schnippt, verzapfen die Medien den Bürgern Märchen von der Vogelgrippe, von der Schweinegrippe oder von EHEC. Dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich dann gegen diese Phantasieprodukte impfen lassen und einige davon von den Nebenwirkungen der Impfstoffe krank werden oder daran sterben, ist dabei ganz egal. Allgemein ist es völlig egal, wie viele Menschen dabei drauf gehen, wenn sie Morgens, Mittags und Abends ihre Pillen schlucken. Jahrhunderte alte natürliche und bewährte Behandlungsmethoden werden von den Medien frech als “alternativ” bezeichnet. Doch wie kann etwas “alternativ” sein, das seit Jahrhunderten erfolgreich angewandt wird, im Gegensatz zum neumodischen und patentierten Chemie-Müll? Eher sind doch letztere als “alternativ” zu bezeichnen.

In den USA ist die Glaubwürdigkeit der Massenmedien auf ein Rekordtief gefallen. Satte 60 Prozent der Bürger glauben laut einer Umfrage kaum noch etwas oder gar nichts mehr von dem, was die großen Fernsehsender und Zeitungen berichten. In Deutschland sieht es wohl noch nicht ganz so gut aus, viele glauben den Schwachsinn allem Anschein nach noch, der in den Zeitungen abgedruckt wird.

Natürlich steht es jedem frei zu konsumieren was er möchte. Es bleibt aus moralischen und ethischen Gründen jedoch nur die Möglichkeit abzuwägen, ob man diese Medien noch konsumieren und so finanziell zu unterstützen will. Man könnte damit aufhören die Magazine zu kaufen, die TV-Sendungen anzusehen, die Internetseiten zu besuchen. Denn die Massenmedien machen sich durch ihre falsche Berichterstattung und freche Propaganda mitschuldig am Elend und an der Ermordung von Millionen Menschen auf dieser Welt.

http://www.gegenfrage.com/massenmedien-mitschuldig-am-elend-von-millionen-menschen/
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georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1120 am: 30. Oktober 2012, 23:57:20 »

Berlin: Studenten attackieren Papandreou in Restaurant

Wie griechische Medien berichten, wurde der ehemalige griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou offenbar von Studenten in einem Berliner Restaurant beim Speisen erkannt und wüst beschimpft. Die Studenten hatten die Aktion mit dem Handy gefilmt und im Internet verbreitet. Papandreous Büro in Athen hat den Vorfall bestätigt.

Der ehemalige griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou wurde während eines Restaurant-Besuchs in der deutschen Hauptstadt Berlin offenbar von einigen Studenten erkannt und verbal attackiert. ”Schäm dich!”, brüllten die Studenten. “Du hast unser Land lächerlich gemacht!”, “Du isst hier mit dem Geld der Leute!”, “Du gehst essen und trinken und wir bezahlen das!” riefen die wütenden Studenten dem überraschten ehemaligen griechischen Ministerpräsident entgegen. Dies wird in griechischen Medien berichtet. Dazu ist auch zu erwähnen, dass es sich bei zwei der Studenten um Griechen handelte.

Die Begegnung zwischen Papandreou und den Studenten erfolgte zufällig. Die Studenten hatten eine Bar neben dem Restaurant besucht, als einer von ihnen den griechischen Politiker erkannte. Dieser trommelte kurzerhand weitere junge Leute zusammen, um Papandreou ordentlich die Meinung zu geigen. Die Aktion wurde mit einer Handy-Cam gefilmt und im Internet verbreitet (Qualität leider sehr dürftig).

Der Vorfall wurde inzwischen von Papandreous Büro in Athen bestätigt. Laut dem griechischen Privatsender Skai TV hatte Papandreou die Studenten dazu aufgefordert Platz zu nehmen und mit ihm über die Sache zu diskutieren. Anschließend habe man ihm angeblich applaudiert. Dabei handelt es sich allerdings um die offizielle Presseerklärung aus Papandreous PR-Abteilung. Wahrscheinlich hat man ihm in etwa so applaudiert, wie man Merkel am 12. Oktober in Stuttgart applaudiert hat. Da sahen die Erklärungen nach dem Pfeifkonzert  ähnlich aus.

http://www.gegenfrage.com/berlin-studenten-attackieren-papandreou-in-restaurant/
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georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1121 am: 02. November 2012, 01:10:47 »

2 Mio. tote Wähler: Russen kritisieren das US-Wahlsystem!

Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet die Russen das US-Wahlsystem als undurchsichtig und ungenau kritisieren. Denn die US-Bürger wählen nicht den Präsidenten direkt, sondern sogenannte Wahlmänner. Wie der Chef der russischen Zentralen Wahlkommission in einer Zeitung schrieb, ist dieses System nicht bloss undemokratisch, sondern sogar manipuliert. So werden angeblich in den Wählerlisten an die 2 Millionen tote Seelen geführt.

Unabhängige Wahlbeobachter sind in den USA nicht willkommen. Am wenigsten in Texas, wo den Wahlbeobachtern der OSZE sogar mit dem Tod gedroht wird, wenn sie sich den Wahllokalen weniger als 30 Meter nähern. Diese Drohung kommt nicht von durchgeknallten Cowboys, sondern vom texanischen Generalstaatsanwalt Greg Abbott.

Kritik über das US-Wahlsystem kommt ausgerechnet aus Russland – nicht gerade das Mutterland der Demokratie. Der Chef der russischen Zentralen Wahlkommission, Wladimir Tschurow, kritisiert in einem Artikel in einer russischen Zeitung das US-Wahlsystem als eines der schlimmsten der Welt. Er schreibt unter anderem, es wird mit ungenauen Angaben über die 24 Mio. Wähler operiert. Viele Amerikaner vergessen zum Beispiel, bei einem Umzug ihre neue Wohnanschrift anzugeben. So sind 2,75 Mio. Amerikaner gleichzeitig in mehreren Bundesstaaten registriert. Ausserdem werden rund 2 Mio. tote Seelen auf den Wahllisten geführt. Tschurow beanstandete auch, dass das Volk lediglich eine eingeschränkte Anzahl von Wahlmänner wählen darf, der wiederum für einen Kandidaten stimmen wird. Dabei ist für die Wähler nicht durchschaubar, für welchen Kandidaten die Wahlmänner schliesslich abgestimmt haben.

http://www.seite3.ch/2+Mio+tote+Waehler+Russen+kritisieren+das+US+Wahlsystem+/562069/detail.html
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georg

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #1122 am: 03. November 2012, 00:16:09 »

Den Spitzenplatz der Opiumproduktion hat Afghanistan schon vor Jahren übernommen.

sollte wohl heissen der Spitzenplatz geht an die CIA.
Das Problem an der Wurzel zu packen würde bedeuten diese Spasstruppe aufzulösen.

http://denkbonus.wordpress.com/2012/06/01/der-opiumkrieg-2-0/#more-4866
http://www.gegenfrage.com/nato-truppen-schuetzen-heroin-exporte-in-afghanistan/
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georg

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1123 am: 04. November 2012, 17:54:18 »

Gold gedeckte Deutsche Mark    

Es ist Zeit für eine Gold gedeckte Deutsche Mark. - Im Kern ist die aktuelle Eurokrise auf eine strukturelle Ursache zurückzuführen: alle 17 Mitgliedsstaaten der Währungsunion dürfen Geld drucken und es den anderen Staaten aufhalsen. Besonders Deutschland steht kurz vor der Plünderung seines Kapitals durch die Südschiene. Deutschland sollte deshalb sofort die Währungsunion verlassen und eine eigene, Gold gedeckte neue Deutsche Mark einführen.

von Patrick Barron und Godfrey Bloom

Die jetzige Eurokrise bietet Deutschland eine einmalige Chance, die Welt von der monetären Vernichtung zu retten und wirtschaftliches Chaos, soziale Unruhen und menschliches Leid zu vermeiden. Im Kern ist die aktuelle Eurokrise auf eine strukturelle Ursache zurückzuführen: alle 17 Mitgliedsstaaten der Währungsunion dürfen Geld drucken und es den anderen Staaten aufhalsen. Dr. Philipp Bagus von der König Juan Carlos Universität in Madrid diagnostiziert in seinem Buch mit dem treffenden Titel The Tragedy oft the Euro insbesondere eine Krise in den armen Teilen der Bevölkerung. Gerade Deutschland steht kurz vor der Plünderung seines Kapitals durch die unausweichliche Eigendynamik der Krise der Armen. Es sollte sofort die Währungsunion verlassen und eine eigene, Gold gedeckte Deutsche Mark (DM) einführen.

Der Aufbau der Währungsunion

Das europäische Zentralbankensystem (EZBS) besteht aus seiner Zentralbank, der Europäischen Zentralbank, und den nationalen Zentralbanken der Währungsunion. Die letzteren bestehen weiterhin innerhalb ihre souveränen Nationen. Laut Vertrag ist es der EZB verboten, die Schulden von Mitgliedsstaaten zu finanzieren. Doch das geltende Recht wird derart interpretiert, dass das Verleihen von Geld nicht illegal ist. Die Nationalbanken können sich dann mit dem geliehenen Geld als Sicherheit weitere Liquidität verschaffen. Natürlich ist das nur ein Schlupfloch durch das geltende Recht, das ja so vehement von verantwortungsvollen Mitgliedsstaaten wie Deutschland bei der Einführung gegenüber anderen Staaten verteidigt wurde.

Degeneration der EZB zur Inflationsmaschine

Als die EZB um die Jahrtausendwende herum gegründet wurde, glaubten alle an eine Geldpolitik in Anlehnung an die der deutschen Zentralbank – der Bundesbank. Sie war bis dahin für die geringste Inflation in der westlichen Welt bekannt. Aber man nahm ja auch an, dass die Währungsunion keine Schuldenschnitte erlauben würde. Deswegen fielen die Zinsen für neue Kredite bei vielen Mitgliedsstaaten auf das Niveau der deutschen Finanzierungssätze. Doch leider wurden die niedrigen Zinsen von den Mitgliedern nicht zur Schuldentilgung genutzt, stattdessen wuchs das Schuldenvolumen bei vielen. Als den Anleihenhändlern klar wurde, dass eine Rückzahlung der Schulden unwahrscheinlich ist, war die Eurokrise geboren. Die Zinsen zur Finanzierung stiegen dann in den entsprechenden Staaten beachtlich.

In den letzten Jahren hat die EU mehrere Rettungsschirme konstruiert, das eigentliche Problem aber immer noch nicht gelöst. Tatsächlich ist es sogar schlimmer geworden. Auch größere Mitgliedsstaaten haben sich zu einer Schuldenorgie hinreißen lassen und werden wohl ohne Hilfszahlungen um einen Schuldenschnitt nicht herum kommen. Der Kreis schließt sich also bei Dr. Bagus´ Vorhersage: Die gemeinsamen Einlagen sind geplündert und der Euro wertlos. Die EZB und viele Staaten der Währungsunion wollen unbegrenzte Anleihenkäufe durch die EZB legalisiert wissen. Einzig und allein Deutschland stimmt dagegen. Allein steht Deutschland der Inflationssucht der anderen gegenüber.

Deutsche Angst vor der Inflation

Deutschland erlitt 1923 eine der schlimmsten Hyperinflationen der Welt und die schrecklichste in einer Industrienation überhaupt. Die Zentralbank vernichtete die eigene Reichsmark und trieb so die Bevölkerung ins Elend und zur Verzweiflung. Und jetzt, nach nur ein paar Dutzenden Jahren der restriktiven Geldpolitik, steht der Euro vor dem gleichen Schicksal. Immer mehr Mitgliedsstaaten möchten vor dem immer schneller wachsenden Schuldenberg gerettet werden – am liebsten durch unbegrenzte Gelddruck-Orgien seitens der EZB. Bedauerlicherweise muss Deutschland die neu gedruckten Euroscheine akzeptieren, da es Mitglied der Währungsunion ist. Die daraus resultierende Inflationsgefahr hat mittlerweile auch den letzten Banker wachgerüttelt.

Es ist genau jenes worst-case Szenario, vor dem man sich bei der Einführung des Euro fürchtete: geldpolitisch von anderen inflationstreibenden Staaten abhängig zu sein. Dennoch gab man hoffnungsvoll die geliebte Deutsche Mark zu Gunsten des Euro auf. Doch Deutschland kann der Zerstörung ein Ende bereiten und die Welt samt sich selbst retten. Es kann aus der Währungsunion austreten und eine goldgedeckte Deutsche Mark einführen.

Es ist Zeit für eine Gold gedeckte Deutsche Mark

Entgegen allem Geschwätz der EU-Beamten gibt es keinen Hinderungsgrund, warum ein souveräner Staat nicht die Gemeinschaftswährung ablegen und eine neue Währung einführen kann. Am wahrscheinlichsten wäre in dem Fall wohl ein Wechselkurs von 1:1 für Euro zu DM. Danach wäre die DM unabhängig und könnte genauso frei wie das britische Pfund oder der Dollar gehandelt werden. Die Deutsche Bundesbank wäre wieder allein für die Geldpolitik Deutschlands zuständig. Wenn Deutschland die Gemeinschaftswährung verlässt, schützt es seine Bürger vor der Tragödie des kleinen Manns. Die Inflationsrate und Preise würden nicht mehr von anderen Staaten hochgetrieben werden. Wertvernichtende Schuldenschnitte gehörten der Vergangenheit an.

Trotzdem sollte Deutschland noch einen Schritt weiter gehen. Es sollte die DM an Gold binden. Nach den USA, China und Japan ist Deutschland schließlich die viertgrößte Wirtschaft der Welt. Weiterhin besitzt Deutschland mehr Gold als jeder andere Staat außer den USA. Mehr sogar als China, Japan oder ein europäisches Land. Damit aber eine solche Gold gedeckte Währung am Markt angenommen wird, benötigt es vor allem Vertrauen in den Herausgeber. Nun gilt die Bundesbank nicht nur als sehr integer, sondern ist weltweit auch für eine stabile Währung bekannt. Deutschland hat eine ausgezeichnete Reputation für rechtsstaatliches Schaffen, fortschrittliche Finanzarchitekturen und ein stabiles politisches System. Deswegen würde Deutschland der Welt beweisen, dass eine Gold gedeckte Währung möglich und sogar anstrebenswert ist. Nach der Einführung einer Gold-DM würden wahrscheinlich viele Handelspartner ebenfalls auf eine Gold gedeckte Währung umsteigen, denn sie werden erkennen müssen, dass Gold das beste Geld für internationale Finanztransaktionen ist. Das war schon vor Jahrtausenden so.

Deutschland sollte die Gelegenheit nutzen!

Natürlich gibt es neben dem anti-inflationärem Effekt und der damit einhergehenden Werterhaltung noch andere Gründe für eine Goldwährung. Uns erwarten alle Vorteile eines weniger manipulativen Staates, da die Regierung ihre Ausgaben-Orgie nicht mehr selbst über die Zentralbank via Inflation in Form von Fiat-Geld finanzieren kann. Die Menschen wären dann auch weniger staatshörig, da sie nicht mehr für Sonderausgaben zu Lasten der Gesellschaft betteln müssten. Denn im Kern benötigt die Regierung das Einverständnis der Bürger für eine Aufstockung des Gold gedeckten Haushalts! Die Liste der Vorteile kann hier beliebig fortgesetzt werden. Es verbleibt zu sagen, dass gesundes Geld immer an Gold gebunden ist. Deutschland kann jetzt eine einmalige Führungsrolle in der Welt übernehmen und sich des Respekts vieler dankbarer Nationen bewusst sein. Noch nie gab es einen günstigeren und dringlicheren Moment in der Geschichte. Deutschland sollte die Gelegenheit nutzen!

http://www.mmnews.de/index.php/gold/11217-gold-gedeckte-deutsche-mark
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boehm

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1124 am: 04. November 2012, 19:32:49 »

ICH wäre SOFORT dafür!!!!! ;} ;} ;}

Wenn es eine Partei gäbe, die das anstrebt, würde ich sogar von TH aus per Briefwahl wählen!! C--
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