Klar können Selbständige in der Gewerkschaft sein, z.Bsp. bei verdi sind sie im Fachbereich 13, ich kenne einige wie Friseure, Reisebüros, Steuerberater usw. also die besonders geknechtet werden lassen sich gewerkschaftlich betreuen, meistens über den Rechtsschutz. Was thaiman schreibt:"die Gewerkschaft ist mit schuld an der Miesere" ist absoluter Quatsch, die Hauptschuldigen sind einmal die Unternehmen selbst, mit ihren Aktionären, Lohnzuwächse gab es in den letzten 20 Jahren nicht, damit meine ich nicht den Osten, sondern die ehemalige Bundesrepublik, Lohnerhöhungen waren bestenfalls ein Inflationsausgleich beim Nettoeinkommen, eine weitere Hauptschuld an der Misere gebe ich den Betriebsräten, die auf Gewerkschaften enorm Druck ausüben, um einen moderaten Abschluss zu tätigen. Sie waren oder sind im Glauben, dass sie damit ihr Unternehmen retten, dass war und ist ein Irrglaube, was ja die Praxis zeigt. Wenn ich könnte würde ich einige Betriebsratsvorsitzende Erschießen lassen, denn sie haben eine enorme Macht in den Betrieben, die sie nicht wahrnehmen. Leider wechseln die meisten zum Arbeitgeberlager über, meistens in Personalunion. Aber das ist in D. und ich glaube auch woanders die gängige Praxis.
Und damals die 35 Stundenwoche waren gekoppelt mit klarem Lohnverzicht auf etliche Jahre.
Gruss Volkmar