Wenn ich mal so überlese, dann kristallisieren sich ganz klar die skrupellosen Ausnutzer des Sozialsystems heraus. Mir tut derjenige, der so tief sinkt, nur leid. Aber unser System ist für diese Typen geschaffen.
Andere reagieren darauf mit Neidgefühlen. Ich selbst verachte solche Menschen. Aber ich bin aus Prinzip der Meinung, dass man ein System, welches für Schmarotzer geschaffen ist, schädigen sollte, wo man kann. Ich war zum Beispiel auf den Ämtern, als ich für einen längeren Aufenthalt in Deutschland war, und habe ganz ehrlich darüber diskutiert. Ich sagte ihnen, wenn ich hier was absahnen wollte, hätte ich das so und so machen können. Sie wiesen mich auf bestimmte Hinternisse hin, wir hatten interessante Gespräche.
Fest steht, dass ich alle Angebote gnadenlos ausnutzen werde, um meinen beiden Kindern ein Studium weitgehend auf Staatskosten zu ermöglichen. Mehr als dreissig Jahre Einzahlen in das System ohne die geringste Nutzung sowie die unverschämte Gewährung unverdienter Sozialleistungen an Ausländer machen es mir zur sozialen Pflicht.
Ich habe die Sauereien als Unternehmer in Deutschland schon gesehen, und als ich Deutschland verliess, habe ich damals schon die Tendenz zum Nazismus vorausgesagt. Die politische Regel besagt, dass etwas passieren muss, bevor etwas passiert... Tucholsky, glaube ich. Das heisst, der "wehrhafte Sozialstaat" hat schon zu viele Existenzen abgesichert, deren Aufgabe es ist, das Schmarotzertum durch "Beratung" zu fördern, ich denke da an die russischen Nutten als explizites Beispiel.
Alles hat also zwei Seiten, manchmal sogar mehr Facetten. Man muss sich die Typen nur anschauen und etwas diskutieren, dann kommt schnell heraus, wes Geistes Kind sie sind.