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Autor Thema: Globalisierung - Gewinner und Verlierer  (Gelesen 7513 mal)

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Expat Charly

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #15 am: 02. Dezember 2016, 00:44:29 »

Unsere neue Arbeitswelt: Das visionäre Zauberwort lautet Industrie 4.0

Während die einen für Arbeitnehmer neue Entlassungswellen prophezeien, reden die anderen von neuen Erwerbsmoeglichkeiten und Berufsbildern. Unter Experten sind die Folgen der bestehenden, aber auch der kommenden technologischen Entwicklung umstritten.

www.3sat.de/page/?source=/scobel/183323/index.html

Am Ende des Artikel sind auch die beiden Links fuer die Videos

- Industrie 4.0 - Unsere neue Arbeitswelt -
Wie lassen sich unterschiedliche Interessen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern regeln? In Zeiten flexibler Beschäftigungsverhältnisse werden Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Arbeitsschutzes immer wichtiger. Gert Scobel diskutiert darüber mit seinen Gästen.

und

- Kolumne: Die Welt in der Phase "Industrie 4.0" -


Edit: Ein Link genuegt, die anderen Beitraege sind dort ebenfalls anklickbar

« Letzte Änderung: 02. Dezember 2016, 07:01:47 von Bruno99 »
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Expat Charly

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #16 am: 02. Dezember 2016, 16:32:13 »

--- "Schichtwechsel - Die Roboter übernehmen - Die Story im Ersten" ---

          (44:00)

9:15: "Die Lohnkosten pro Arbeiterstunde betragen etwa 40 Euro, Roboter kosten dagegen 3 bis 6 Euro. Diesen Kostenvorteil will VW in Zukunft nutzen."

9:50: Chefvolkswirt ING-DiBa Bank: "In Deutschland sind 59% aller Jobs gefährdet."

« Letzte Änderung: 02. Dezember 2016, 16:55:23 von Expat Charly »
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schiene

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #17 am: 02. Dezember 2016, 17:22:11 »

9:15: "Die Lohnkosten pro Arbeiterstunde betragen etwa 40 Euro, Roboter kosten dagegen 3 bis 6 Euro. Diesen Kostenvorteil will VW in Zukunft nutzen."
9:50: Chefvolkswirt ING-DiBa Bank: "In Deutschland sind 59% aller Jobs gefährdet."

Warum erzählst und erklärst du nicht gleich alles denjenigen welche sich deine unzähligen "Filme" anschauen.
Oder meinst und unterstellst du denjenigen welche sich die Filme wirklich anschauen das sie nicht in der Lage sind es selbst zu hören oder zu verstehen was da gesagt wird?
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"𝕯𝖊𝖗 𝕲𝖔𝖙𝖙,𝖉𝖊𝖗 𝕰𝖎𝖘𝖊𝖓 𝖜𝖆𝖈𝖍𝖘𝖊𝖓 𝖑𝖎𝖊ß,𝖉𝖊𝖗 𝖜𝖔𝖑𝖑𝖙𝖊 𝖐𝖊𝖎𝖓𝖊 𝕶𝖓𝖊𝖈𝖍𝖙𝖊"

Vimana

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #18 am: 02. Dezember 2016, 19:21:33 »

@ Expat Charly

Klar, die Roboter übernehmen. Na und jetzt?
Ich wundere mich schon länger, warum überhaupt noch so viele Leute in der Produktion bei VW und Co. arbeiten.
Alles Arbeiten, die Roboter besser und billiger machen.

Ich komme aus dem Gartenbau, eine mittlerweile unbedeutende Branche in Deutschland.
Das war mal anders. Aber in den 1970er Jahren investierten die Niederländer massiv in Automatisierung.
Dort arbeiteten in den Betrieben heute nur noch Maschienen von der Aussaat bis zur Ernte.
Dazu einige wenige Spezialisten für Programmierung, Pflanzenschutz, Dünger.

Aber in Deutschland wurde die Entwicklung verpasst.

Folge? Kaum noch Gartenbau in Deutschland, weniger aber immerhin noch vorhandene Beschäftigung in Holland.
Aber billiges Gemüse und Blumen für Deutschland.

Und wenn in Deutschland dieser Trend jetzt auch in der Autoindustrie verpasst werden sollte, dann passiert WAS?
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Vimana

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #19 am: 02. Dezember 2016, 23:39:12 »

Ich wollte noch was zu meinem vorigen Beitrag sagen.

Die Arbeit im Gartenbau hat sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt.
Aus gartenbaulicher Produktion wurde Dienstleistung.
Es entstandenden große Gartencenter, Baumpfleger und Landschaftspfleger als neuer Beruf, es werden vermehrt Gärten vom Landschaftsgärtner angelegt, der biologische Gartenbau entstand.

Roboter oder Maschinen werden Menschen besonders im Bereich der standardisierten Arbeiten ersetzen, zuerst in Ländern mit hohen Löhnen, später auch in Thailand.
Das sehen viele als Bedrohung, für mich ist das eher eine historische Chance.
Mit Sicherheit ist das eine Bedrohung für einen Montagearbeiter bei einem Autohersteller, der nichts anderes gelernt hat und sich mit Computern eher weniger auskennt.
Auch und noch viel schlimmer den einfachen Arbeiter, der in Asien Schuhe oder Kleidung herstellt.

Aber wie auch im Gartenbau, der Wandel ist machbar und wird nicht zu verhindern sein.
Die Gefahr sehe ich eher in einer ideologischen oder politischen Verzögerung.
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Expat Charly

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #20 am: 03. Dezember 2016, 00:30:16 »

@ Vimana - Beitrag #18

Auch ich habe mich gefragt, warum im Vergleich zu den japanischen Automobil-Herstellern noch so viele Menschen von deutschen Herstellern beschäftigt werden. Offensichtlich haben die deutschen Hersteller in der Automatisierung ihrer Produktion einen großen Nachholbedarf.

--- VW lässt ausbluten auf Kosten seiner Arbeiter ---
www.berlin-7news.com/vw-laesst-ausbluten-auf-kosten-seiner-arbeiter

"Jobkahlschlag bei Volkswagen: 30.000 Mitarbeiter büßen für VW-Chefs."
 
"Und womoeglich sind die Stellenstreichungen bei VW noch nicht das Ende der Fahnenstange. "Toyota baut 10 Mio. Autos mit 300.000 Leuten. VW baut 10 Mio. Autos mit 600.000 Leuten."

@ schiene - Beitrag #17

Offensichtlich ist die deutsche Sprache nicht Deine Stärke. Denn ansonsten würdest Du den Unterschied zwischen "unzählige" und "zahlreiche" kennen.

Die von mir ins Netz gestellten Filme kann man sehr wohl zählen. Deshalb trifft der von Dir benutzte Begriff "unzählige" nicht zu.

Wenn man jemand verbal angreift, sollte man schon die deutsche Sprache beherrschen, welches bei Dir aber nicht der Fall ist.
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Expat Charly

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #21 am: 03. Dezember 2016, 01:07:05 »

@ Vimana - Beitrag #19

Du erwähnst in Deinem Beitrag die Produktion von Schuhen und Kleidung in Asien. Nach meiner Information wurde aufgrund der jüngsten Lohnerhoehungen in China ein Großteil der Produktion von Kleidung nach Bangladesch und Kambodscha verlagert.

Und die Produktion von Schuhen erfolgt inzwischen in Äthopien, da die Loehne der Afrikaner/innen noch niedriger sind als in Asien.

       --- Made in China goes Afrika ---

(16:52)

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Vimana

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #22 am: 03. Dezember 2016, 02:19:43 »

@ Expat Charly

Mein Beitrag war eher mit Bezug auf Deutschland / Thailand geschrieben, das kannst du gerne ergänzen durch
 
"-der in Asien oder Afrika Schuhe oder Kleidung herstellt"

Egal wo auf der Welt, letzlich wird die Automatisierung den einfachen und weniger gebildeten Arbeiter treffen.
Wer dagegen von seiner Bildung her planen, konstruieren, programmieren, Arbeitsabläufe organisieren, forschen, Dienstleistungen anbieten kann, dürfte den Wandel besser überstehen.

Das wird dann das Problem, das auf Thailand allgemein zukommt oder schon da ist, die unterirdische Bildung.
Gemischt mit "Thailand first" Wirtschaftspolitik, teurem Baht und relativ hohen Löhnen eine ungesunde Mischung.

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arthurschmidt2000

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #23 am: 03. Dezember 2016, 08:39:31 »

Ich würde das Äthiopienbeispiel nicht überbewerten.

Es gibt unzählige Produktionsverlagerungen nach Asien während Gleiches nach Afrika ganz erheblich weniger zahlreich ist.

Äthiopien ist hier eher ein Sonderfall. Warum, das haben die Nerzfrauen sehr treffend so formuliert:

die äthiopischen Arbeiter gelten im afrikanischen Kontext als leistungsbereit und diszipliniert

https://netzfrauen.org/2015/11/06/was-haben-erdogan-indonesien-aethiopien-monsanto-hm-mit-ihren-schuhen-gemeinsam/
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Expat Charly

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #24 am: 03. Dezember 2016, 19:30:01 »

Der "Netzfrauen"-Beitrag ist sehr informativ, und ich bin davon überzeugt, dass die meisten Informationen auch auf Tatsachen beruhen.

Auf der Webseite "EU-Freihandelsabkommen mit Afrika"

--- http://forum.thailandtip.info/index.php?topic=18651.0 ---

verwendete ich auch einen "Netzfrauen"-Beitrag, nachdem ich mich zuvor informierte, wer "Netzfrauen" eigentlich ist.

Bei meiner Recherche stieß ich auf folgende Webseiten:

--- Kurzbio Doro Schreier - netzfrauen ---
https://netzfrauen.org/2013/03/07/kurzbio-doro-schreier

--- Netzfrauen: Der schlechteste "Journalismus" im Netz ---
https://volksverpetzer.de/2015/12/netzfrauen-der-schlechteste-journalismus-im-netz

Trotz des negativen Urteils von "Volksverpetzer" über die "Netzfrauen" entschloss ich mich, deren Beitrag zu veroeffentlichen. Schließlich war auch bei "3sat"-TV über das EU-Handelsabkommen kritisch berichtet worden, wie ich mit Beitrag #11 auf der genannten TIP-Webseite bekanntgab:

--- Afrika wird abgezockt - Gerechter Handel sieht anders aus -
www.3sat.de/page/?source=/boerse/magazin/184106/index.html

Wenn die EU weiterhin eine derartige Afrika-Handelspolitik betreibt, muss sie sich gar nicht wundern, dass sich der Flüchtlingsstrom aus Afrika nicht verringern, sondern sogar noch ausweiten wird.

Der Bevoelkerungszuwachs in Afrika ist enorm, und er wird künftig Europa durch große Flüchtlingsstroeme weiterhin zunehmende Probleme bereiten.

Auf der Webseite "Wasser - ein Menschenrecht?" wird über das fragwürdige Geschäft von Nestle in Äthopien sowie über die "Kleptokratien" und die weit verbreitete Korruption in Afrika berichtet - siehe Beitrag #32 vom 26.4.2016:

--- http://forum.thailandtip.info/index.php?topic=18220.30 ---

Einerseits ist zu begrüßen, dass Afrikanern in ihrer Heimat Arbeitsplätze angeboten werden, selbst wenn es schlecht entlohnte sind. Somit wird ihre Not reduziert und sie müssen nicht unbedingt nach Europa flüchten.

Andererseits sind selbst die kostengünstigen Arbeitskräfte in Asien und Afrika durch Roboter bedroht. Im TV-Beitrag "Schichtwechsel" (Beitrag #16) wird 6:40 berichtet, dass Foxconn derzeit in China diverse Mobil-Telefone durch 400.000 Arbeiter zusammenbauen lässt, und Foxconn beabsichtigt, 300.000 durch Roboter zu ersetzen.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2016, 19:42:10 von Expat Charly »
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Bruno99

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #25 am: 03. Dezember 2016, 21:57:13 »

@Charly

Warum, zum Teufel, kannst du nicht einmal ein neues Thema mit nur einem oder maximal 2 Links anlegen, und damit auch eine moegliche Diskussion eroeffnen  {[

Take it or leave it !

Charly, du bist einfach lernrestistent und ueberaus arrogant.

Trotz mehrfachen Hinweisen und Verwarnungen, postest du wiederum einen Kommentar mit mehrfachen Links.
Fuer diese Ueberheblichkeit verpasse ich dir eine Sperre von 15 Tagen.

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Wer Politik und Moral auseinander halten will,
versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau

Gerdnagel

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #26 am: 03. Dezember 2016, 21:59:52 »

Muss   doch nicht jeder ansehen, Bruno, sei nicht so hart. 2 Tage   koennten doch reichen  :-X
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arthurschmidt2000

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #27 am: 04. Dezember 2016, 09:24:57 »

Zitat
dass Foxconn derzeit in China diverse Mobil-Telefone durch 400.000 Arbeiter zusammenbauen lässt, und Foxconn beabsichtigt, 300.000 durch Roboter zu ersetzen.



China beklagt derzeit einen Mangel an Arbeitskräften. Der wird sich aufgrund der Demographie des Landes in den nächsten Jahren verstärken.

Nachgetragen:

Um 1900 sah es in D z.B. so aus:



« Letzte Änderung: 04. Dezember 2016, 09:58:34 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

malakor

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #28 am: 04. Dezember 2016, 09:27:34 »

Muessen die den ganzen Tag stehen ?
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Josef

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #29 am: 04. Dezember 2016, 21:59:41 »

natürlich mussten die den ganzen Tag stehen. so zwischen 9 und 10 Stunden. Von Montag bis Samstag !!!. Kein Urlaub usw....Aber diese Werkhalle schaut ja noch ganz gut aus. Ich durfte in meiner Jugend noch die Zustände in Gießerein erleben.
Wenn ich zurückdenke "Unglaublich"
Ok, das Leben ist auch heute nicht immer leicht, aber im Vergleich >> wie Dauerurlaub  C--

lg Josef 
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