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Autor Thema: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?  (Gelesen 28628 mal)

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Vimana

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #45 am: 12. Februar 2017, 20:41:44 »

Na ja, Madame Le Pen wird wohl schon ordentlich Stimmen holen und in die Stichwahl kommen.

Aber so däm.lich wie die Bewohner von Greatest Britain oder auch die der ehemaligen Kolonie in der neuen Welt schätze ich die Bewohner der Grande Nation nicht ein.
Obwohl  ???
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Lung Tom

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #46 am: 12. Februar 2017, 21:00:44 »

@pladip

Daniel,

was soll uns
"Eine wirtschaftliche Konifere ist er in jedem Fall." sagen?
Ist er eine "Eibe"? Nur Spaß!

Selbst wenn er ein "Super-Geschäftsmann" sein sollte, hilft das dem Bürger Europas?
Glaube nicht, lasse mich aber gern überzeugen,

Besten Gruss
Lung Tom

https://de.wiktionary.org/wiki/Konifere
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #47 am: 12. Februar 2017, 22:37:47 »

Frau Merkel muss weg!

Was meint denn Rot Rot Grün zum Europroblem?
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Pladib

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #48 am: 12. Februar 2017, 23:21:35 »

was soll uns
"Eine wirtschaftliche Konifere ist er in jedem Fall." sagen?
Ist er eine "Eibe"? Nur Spaß!

Die Worterkennung meint dazu:
Was juckt es eine italienische Pinie wenn sich eine Koryphäe an ihr reibt. ;)


Daniel
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Helli

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #49 am: 13. Februar 2017, 09:51:04 »

Einzig die Franzosen muss man noch davon überzeugen, dem Südeuro beizutreten. Das ist gegen die Ehre der Grande Nation.
Nein, die Franzosen brauchen wir doch bei uns noch!
Wer sollte denn sonst die nächste (fällige?) Revolution vom Zaun brechen?
Der tröge dt. Michel? Wohl kaum!
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Suksabai

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #50 am: 21. März 2017, 23:23:06 »


Kriegs-Gefahr: Das Endspiel um den Petro-Dollar hat begonnen

Zitat
Der Ölpreis-Verfall zerstört das Geschäftsmodell Saudi-Arabiens.
Damit wird die wichtigste Säule des amerikanischen Petrodollar-Systems erschüttert.
Die Saudis hoffen auf eine letzte Rettung durch US-Präsident Trump und einen Krieg gegen den Iran. 

China und Russland greifen US-Dollar im Anleihemarkt an

Zitat
China und Russland bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Währungen und des Goldhandels erheblich aus.
Das Ziel ist das Ende der Dollar-Dominanz.

Schulden-Grenze erreicht: USA nur noch eingeschränkt zahlungsfähig

Zitat
Die USA haben die gesetzliche Schuldenobergrenze erreicht.
Das Finanzministerium muss seine Ausgaben drosseln und verschiebt die Bezahlung von Rechnungen.
Präsident Trump muss handeln, um die formelle Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden.

Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

lg
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Kern

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #51 am: 22. März 2017, 00:38:38 »

Zitat
Die USA haben die gesetzliche Schuldenobergrenze erreicht.
Das Finanzministerium muss seine Ausgaben drosseln und verschiebt die Bezahlung von Rechnungen.
Präsident Trump muss handeln, um die formelle Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden.

Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de


Die USA werden auch diesmal wieder zu folgendem bewährten Mittel greifen:
Zitat
USA heben Schuldengrenze an

Eine der Quellen >> (11.02.2014 http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USA-heben-Schuldengrenze-an/story/27149659 <<
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Suksabai

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #52 am: 03. Mai 2017, 11:27:04 »


Russland verlässt globales Bankensystem:
US-Dollar wird aufgegeben und durch Gold ersetzt


Zitat
Russland hat im Februar seine Gold-Bestände um 9,3 Tonnen Gold aufgestockt. 
Diese liegen aktuell bei etwa 1.650 Tonnen, wie aus Daten des World Gold Council
http://www.gold.org/statistics#reserves-statistics hervorgeht.
 
Allein seit vergangenen November kaufte die russische Zentralbank etwa 72
Tonnen hinzu.
Anders sieht es bei den Beständen amerikanischer Staatsanleihen, sogenannten „Treasuries“, aus.
Russland hat seit dem Jahr 2014 wahrscheinlich Papiere im Gesamtumfang von 60 Milliarden
Dollar auf den Markt geworfen, wie aus Daten von Bloomberg
<https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-09-25/u-s-bond-market-s-biggest-buyers-are-selling-like-never-before>
hervorgeht. Die Verkaufswelle hat dazu geführt, dass Russland nicht mehr zu den zehn größten Gläubigern der USA gehört.

Eine ähnliche Vorgehensweise scheint China zu verfolgen.
Auch die Regierung in Peking hat in der Vergangenheit mit großen und andauernden
Goldkäufen Aufmerksamkeit erregt und seinen Bestand an US-Staatsanleihen abgebaut.
 
Offiziellen Angaben zufolge besitzen die Chinesen über 1.800 Tonnen Gold.
Seit 2014 hat China Treasuries im Umfang von etwa 300 Milliarden Dollar verkauft und
hingegen 775 Tonnen Gold erworben.
Inzwischen ist China auf Rang zwei der größten Gläubiger der USA hinter Japan zurückgefallen.
<https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/20/china-beschleunigt-verkauf-von-us-staatsanleihen/>

Der ganze Artikel hier

lg
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #53 am: 03. Mai 2017, 17:37:11 »

Ende Juli 2014 betrug die Geldmenge M2 in Russland 30.525 Milliarden Rubel.
https://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/news/2014_09_06/Russlands-Geldmenge-M2-im-Juli-um-0-3-Prozent-gewachsen-7253/

Inzwischen liegt sie bei so 38.000 Milliarden Rubel.   

http://de.tradingeconomics.com/russia/money-supply-m0


Russland hat 144 Millionen Einwohner so dass statistisch pro Kopf 260.000 Rubel vorhanden sind.

Die Zentralbank Russlands hat 1650 Tonnen Gold. Das entspricht dann so 11,5 Gramm Gold pro Kopf. Aber auch, ein Rubel ist mit ca. 0,044 Milligramm Gold gedeckt.

Aktuell kostet 1 Gramm Gold 37 Euro. Oder anders gerechnet, ein Rubel ist mit 0,163 Eurocent Gold gedeckt.   
Derzeit zahlt die Bank gute 60 Rubel für den Euro (1,66 Eurocent pro Rubel).

Um eine Golddeckung zu erreichen muss Russland (bei den derzeitigen Goldpreisen) demnach seinen Vorrat verzehnfachen.

Aber ich kann mit natürlich bei den vielen Nullen auch verrechnet haben.


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Helli

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Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #54 am: 03. Mai 2017, 19:56:24 »

Aber ich kann mit natürlich bei den vielen Nullen auch verrechnet haben.
...was bei gleichen Rechenspielchen für die USA noch wahrscheinlicher ist!
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #55 am: 03. Mai 2017, 20:42:08 »

Ich dachte eher an die Nullen die dem Unsinn einer durch Gold gedeckten Währung verbreiten.

Aber vielleicht sind die ja auch nur mit der Benutzung eines Taschenrechners (die Grundrechenarten reichen) schon überfordert.

Im Übrigen verstehe ich die ganzen Überlegungen sowieso nicht. Ginge Iwan in Moskau in ein Goldgeschäft bekäme er nach meiner Rechnung rund 10mal mehr Gold für seine Rubel als bestünde er auf einer anteiligen Einlösung in Gold durch die Zentralbank.

Jedem, der fest davon überzeugt ist Geld müsse durch Gold oder so gedeckt sein steht es auch in Russland frei für seine Ersparnisse Gold zu kaufen.
« Letzte Änderung: 03. Mai 2017, 21:02:25 von arthurschmidt2000 »
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Suksabai

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #56 am: 04. Mai 2017, 09:38:36 »


Arthur, wie so oft greifst du dir ein Detail aus einer Meldung heraus und "zerpflückst" es.

Du übersiehst dabei aber die Quintessenz:

Russland und China versuchen, sich ihrer US-Dollar zu entledigen, das freiwerdende Kapital wird halt dann u.a. in Gold angelegt.

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Essi

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #57 am: 04. Mai 2017, 09:48:34 »

Goldgedeckter Dollar:
Ich meine bis 1944 waren 35 Dollar eine Unze Gold Wert. Nach dem Abkommen von Bretton-Woods und Ende der Goldbindung sieht es heute anders aus.
Aktuell so 1240 Dollar pro Unze.
............. und was soll man da nun mit dem Taschenrechner berechnen?
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franzi

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #58 am: 04. Mai 2017, 10:07:12 »

Dem Arthur fehlt es an Fantasie.
Da physische Gold am Goldmarkt gegenueber den Goldaktien (das sind schoen gestaltete Papierfetzen oder Internetseiten) nur ein hundertzwanzigstel betraegt und daher massivest nach unten manipuliert wird, was ist, wenn Gold, wies dem zusteht, einigermassen auf den reellen Gegenwert aufgewertet wird?

fr
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #59 am: 04. Mai 2017, 14:35:26 »

@Franzi,

ich weiß leider nicht, wie man den „reellen“ Wert von Gold bestimmt. Aber da wirst Du mir sicher weiterhelfen. Es ist aber der Traum aller Goldhamster, dass der Wert dieses Metalls dramatisch steigt. Ich bin mir aber auch sicher dass kaum eine Regierung ihren Goldspekulanten hier satte Gewinne gönnt. Der Einfachheit, google mal nach Goldverbot.

Goldaktien? Oder meintest Du Goldzertifikate? Wegen der erforderlichen Echtheitsprüfungen ist der Handel mit physischem Gold recht teuer. Deshalb eben Zertifikate die vielfach mit physichem Gold hinterlegt sind.

@Suksabei

Wie schriebst Du doch:

Russland verlässt globales Bankensystem:
US-Dollar wird aufgegeben und durch Gold ersetzt

Kenntest Du Dich etwas in Währungsfragen aus, wüsstest Du, dass die Devisenbestände einer Zentralbank als „Deckung“ der eigenen Währung angesehen werden. Schichtet dann eine Zentralbank um drängt sich die Frage auf, wie es denn dann mit der neuen „Deckung“ aussieht. Auch sollte jemand der sich zu Fragen der Reservehaltung von Zentralbanken äußert wissen, dass sich viele Zentralbanken über die Zusammensetzung ihrer Währungsreserven gern in tiefstes Schweigen hüllen.

Vor einiger Zeit habe ich darauf hingewiesen, dass Russland vor allem seine eigne Goldproduktion  (rd. 250 Tonnen/Jahr) aufkauft.

Vergleichbares gilt auch für China, das Land produziert pro Jahr 450 Tonnen Gold.

Beide Länder bezahlen ihre Produktion in Landeswährung und benötigen dafür keine Dollars.
 
Nun erkläre mir doch bitte, wie Du bei solcher Eigenproduktion darauf kommst, dass diese Länder für ihre Dollars (auf dem Weltmarkt) Gold kaufen?

Der Goldpreis bewegte sich in den letzten Jahren so: (USD/Unze)



Das deutet nicht so ganz auf einen starken Nachfrageueberhang hin. Aber immerhin werden weltweit pro Jahr gute 3000 Tonnen Gold gefördert. Sehr gute 300 Tonnen davon werden für industriell erzeugte Produkte verbraucht.

Interessant wäre allerdings die Frage wie sich der Goldpreis verhalten hätte, wäre die russische Produktion auch auf den Markt gekommen.
« Letzte Änderung: 04. Mai 2017, 15:04:24 von arthurschmidt2000 »
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