Zwei oder drei Monate, wo es etwas waermer ist, lassen sich sehr gut ertragen, vor allem wenn auch in der kurzen Zeit der Hitze etwas Positives erkennen kann.
"Etwas wärmer" (..mit Hochkommatas ) ist besonders zurückhaltend ausgedrückt, wenn du die Monate März/April/Mai meinst. Andere Leute, die Thailand in diesen Monaten besucht hatten, drücken das schon etwas deutlicher aus und sprechen dann von einer Scheixx-Affenhitze . Wenn die heißesten 3 Monate vorbei sind, kommen danach noch ersatzweise Monate mit Brutkastentemperaturen , welche als Ursache die dann noch höhere Luftfeuchtigkeit haben.
Flexible Thailandfreunde, die zufällig keiner ganzjährigen Rheuma-Linderung bedürfen, bleiben deshalb in den Monaten April/Mai/Juni in DACH, genießen die Frühlingssonne und die nicht von Nachbarn per Müllverbrennung verräucherte Luft , ..oder sie machen Urlaub auf Mallorca, während sie sich während der thailändischen Restsaunazeit bis Ende September lieber in den Kurorten an den Nord- oder Ostseestränden aufhalten.
Die von dir erwähnten "nebligen, kalten und rheumafoerdenden 7 oder 8 Monate in DACH" halte ich deshalb für ein Gerücht, welches von Klimaleugnern in die Welt gesetzt sein könnte oder von Hinterwäldlern, die in ihrem nebligen, kalten und rheumafördernden Wohnort zufällig nicht mitbekommen haben, wie regenarm und sonnig es in Deutschland es 2020 von Frühjahr bis Herbst gewesen ist.
Warte einfach noch ein paar Jahre ab. Wenn unsere Grünen demnächst dank zu erwartender Regierungsbeteiligung planmäßig durchgesetzt haben, dass auch Klimaflüchtlinge aus den saunaklimatisch benachteiligten Ländern in Deutschland asylberechtigt sind, dann rennen uns bald derart viele Thais die angeblich so neblig kalte Bude ein, so dass die Oppositions-Politiker der AfD aus völkisch-nationalen Gesichtspunkten wahrscheinlich noch eine kostenlose Rückholaktion für die immer noch im Land der Klimabenachteiligten ganzjährig tapfer ausharrenden Deutschen fordern wird.

Klima-Flüchtlinge aus aller Welt sollen in Industrie-Länder auswandern dürfen. Auch nach Deutschland. Und bei Ankunft gleich den deutschen Pass bekommen. „Eine Staatsbürgerschaft im aufnehmenden Land kann eine Option sein“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (64, Grüne) zum Redaktionsnetzwerk Deutschland.