Gedanken zu den Corona-Protesten am letzten Wochenende in Berlin
Die ganze Sache stinkt gewaltigAngefangen bei der Meldung: "Vor der russischen und Amerikanischen Botschaft versammeln sich eine Gruppe von Verschwörungstheoretikern und Reichsbürger ..."
Danach ist nur noch die Rede von der Russischen Botschaft, das dort das Ende der Besatzung und die Souveränität gefordert wird.
Nun hat aber der rollstuhlfahrende Griesgram und derzeitiger Bundespräsident schon vor langem in einem bekannten Youtubebeitrag (kein Fake!!!) klipp und klar gesagt "die BRD ist und war zu keinem Zeitpunkt souverän".
Deutsche Souveränität zu fordern ist also längst überfällig und es ist sowieso traurig, das das nur ein kleines Häufchen Reichsbürger tun.
Hier wird es aber interessant: wieso fordern das Leute vor der russischen Botschaft? wo doch jedem sonnenklar ist, das deutsche unsouveräne Politik nicht von Russland sondern von den USA gesteuert wird.
Hier sollen also falsche Fährten gelegt werden, was die Aufgabe von mutmaßlichen BND-Undercover-Reichsbürgern ist.
Gleiches gilt für die Forderung nach Friedensvertag und Ende der Besatzung. Jedem ist klar, das schon 1994 die Russische Besatzungsarmee vollständig abgezogen ist (übrigens seinerzeit unter Zusicherungen, die danach sofort gebrochen wurden).
Nur die amerikanischen Besatzer denken nicht im Traum daran, Deutschland zu verlassen. Wenn Trump lediglich darüber nachdenkt, ein paar Hundertschaften abzuziehen, fängt beim Münchhausen-TV der Deutsch-Amerikanischen Brücke (die ZDF-Heute-Nachrichten) das große Wehklagen an.
Ergo wäre also einzig und allein die Amerikanische Botschaft der richtige Ort für jegliche Forderungen, nicht die Russische. Soweit können die echten Reichsbürger 100%ig auch denken.
Hier dürften also gefakte "Reichsbürger" zugange gewesen sein - ebenso wie später ...
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Schon im Vorfeld war klar, das am Wochenende 29./30. August 100.000 oder mehr Demonstranten in Berlin zu erwarten sind. Auch ein Verbot wird daran nichts ändern, es mußten also andere Maßnahmen ausgekungelt werden. Bewährt haben sich da seither gedungene gewaltbereite Provokateure, die sich unter die Demonstranten mischen.
So richtig deutlich wird das erst bei den nachgeschalteten Nachrichten. Um von den ca. 100.000 Protestlern abzulenken, wird ein riesiger Popanz aus dem Häuflein immaginärer Reichsbürger gemacht, die als "ungeheuerliche Provokation" auf die Stufen des Reichstages gelangten.
Das Reichstagsgebäude beherbergte sowohl den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches als auch den der Weimarer Republik. 1894 zur Blüte des Deutschen Kaiserreichs eingeweiht, bekam das Gebäude 1916 noch die Inschrift "Dem deutschen Volke".
Die Flagge mit drei waagerechten, gleich breiten Streifen in den Farben Schwarz-Weiß-Rot war von 1871 bis 1919 die Flagge des Deutschen Reichs (Kaiserreich, ab 1892 offizielle Nationalflagge). Nach 1919 blieben die Farben Schwarz-Weiß-Rot die weithin akzeptierten Nationalfarben und waren die dominierenden Farben in der Handelsflagge der Weimarer Republik.
Was ist also falsch daran, wenn traditionsbewußte Deutsche diese Fahne schwenken?
Wenn sich nun deutsche Politiker nicht zu blöd sind, das Schwenken dieser (keinesfalls verbotenen) Fahne als verabscheuungswürdiges Sakrileg zu brandmarken, dann gehören nicht die Schwenker, sondern diese Politiker in Ketten gelegt!
Wenn deutsche Politiker, die in ihrem Amtseid dem Wohl des deutschen Volks verpflichtet sind, derart ihre deutsche Identität und Tradition verleugnen, dann gehören SIE verurteilt!
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Etwas genervt habe ich mir nun die Berichterstattung des Staats-TV angetan. Grundsätzlich wurde von den Demonstranten als "Corona-Leugner" gesprochen, was schon im Ansatz völlig falsch und gelogen ist. Niemand wollte Corona leugnen, es ging und geht um die Art und Weise, wie man damit umgeht.
Der ARD-Reporter "Vor Ort" kam mehrfach ins Stottern, um die vorab festgelegten Formulierungen in seien Text einzubauen.
Vorsichtshalber war die neue Sprachregelung zur Zahlenangabe "mehrere Zehntausende" - Pflichtzusatz jedoch unbedingt "darunter Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker ...."
Das unter den Demonstrierenden auch Frauen und Kinder, Prothesenträger, Schachspieler, Homosexuelle, Lesben, Vegetarier, Legasteniker und andere Minderheiten waren, vergaß der Berichterstatter zu erwähnen.
Geradezu unerträglich wird die mediale "Aufarbeitung" der Staatsmedien am Tage danach. Nun gibt es ernsthafte Überlegungen den Deutschen Reichstag mit seiner sinnigen Inschrift "Dem deutschen Volke" genau vor diesem Volke zu schützen, am Besten einen Elektrozaun darum zu ziehen.
Kleiner Tip: konsultiert doch mal die ehemaligen DDR-Grenztruppen, die haben reichliche Erfahrung mit sicheren Grenzanlagen.
Überhaupt drängten sich mir Vergleiche zu den Protesten der Montagsdemos 1989 geradezu auf. Obwohl diese Demos für die damalige DDR-Regierung wirklich gefährlich waren, wurden die Montagskundgebungen niemals behindert.
In meiner Heimatstadt, die vor der Wende über 300.000 Einwohner zählte, beteiligten sich ca. 10.000 an den Demonstrationen. Dieser Prozentsatz hat letztlich für einen Regimechange gereicht.
Unsere jetzigen Volksver
träter schätze ich jedoch wesentlich hartleibiger ein. Nicht mal ansatzweise gehen diese Typen auf die Forderungen ein. Aber was will man von so einem Pack auch anderes erwarten.
