@ Kern
Sehr viele gute Aussagen in den letzten beiden Postings von Dir. 
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Ich verstehe daher auch nicht weshalb hier plötzlich wieder diskutiert wird wer hat nun mehr recht ...
Danke für die Blumen, Darius

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Zum nächsten Punkt:

Es ist doch völlig in Ordnung und hier im Forum normal, dass über alles Mögliche diskutiert wird.
Hier gibt es keine "offizielle" Einheits-Meinung, was man auch sehr gut an den teils sehr unterschiedlichen Standpunkten der Moderatoren feststellen kann.
Z.B. habe ich bezüglich der thailändischen Politik die einzig richtige Einstellung ... und Bruno eine falsche.

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Das Thema "Coronavirus Epidemie" ist ein sehr vielschichtiges, bei dem es keinen Königsweg gibt.
Egal, wie die jeweiligen Politiker entscheiden ... es ergeben sich in jedem Fall enorme Schäden.
Ein vorstellbares Extrem:Würde man z.B. in D diesem Corona-Virus und seinen Mutationen
völlig freien Lauf lassen, dann wäre es durchaus möglich, dass 150.000 Menschen wirklich
durch diese Viren sterben würden (hauptsächlich alte Mitbürger mit eh angeschlagener Gesundheit) und etliche zeitweise Erkrankte leichte oder schwere Folgeschäden erleiden müssten. Jedenfalls bis unsere Mediziner usw. diese Viren ziemlich gut im Griff haben.
Es gäbe zwar mehr Trauer. Aber volkswirtschaftliche Schäden, persönliche finanzielle und soziale Schäden (bis zur Verelendung) gäbe es praktisch nicht mehr als sonst.
Auch Vereinsamung, andere psychische Schäden, Bildungs-Mängel, zu wenig körperliche Bewegung samt Gewichtszunahme, verschobene Arztbesuche und Operationen, Kurzarbeit/Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten, Verschuldungen von Staat, Bundesländern, Städten und Kommunen wären nicht anders als in normalen Jahren.
Das andere Extrem wäre die
völlige Abschottung aller einzelnen Haushalte samt Unterbrechung aller Wirtschafts-Kreisläufe und aller Versorgungs-Wege. Das geht natürlich gar nicht, weil es umgehend gigantisch viele Hungertote geben würde.
Es ist also vernünftig, Kompromisse zwischen diesen beiden Extremen zu wählen.
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Warum sagt mir der "schwedische Weg" zu?
Bei einer Bevölkerung von etwas über 10,2 Millionen gibt es bisher ca. 7.600 Corona-Tote (hauptsächlich in Ballungsgebieten).
Die wenigen Corona-Verordnungen (nicht zu verwechseln mit Empfehlungen) beeinträchtigen die Menschen kaum.
Zwar ist Schweden ziemlich dünn besiedelt und ist auch kein Durchgangsland (wie z.B. Deutschland).
Aber der schwedische Weg ist sehr nah am normalen Leben, schafft kaum Extra-Kosten oder Armut, spaltet die Bevölkerung minimal und ist lange fast problemlos durchzuhalten.