Auch der Herr Drosten äusserte sich dahingehend, dass - ich zitiere sinngemäss -
"Wenn z.B. eine Krankenschwester irgendwann mit SARS-Cov2 in Berührung kam aber symptomlos blieb und nie ansteckend war,
auch da wird der PCR-Test fündig!"
Dass der PCR-Test fündig geworden ist, obwohl die infizierte Krankenschwester symptomlos blieb, spricht doch schon mal dafür, dass der Test sehr "empfindlich" reagiert und demnach wenig Gefahr besteht, dass er etwas "übersieht".
Dann ist zu bedenken, dass eine mit Corona infizierte Person trotz nicht vorhandener oder kaum vorhandener Symptome trotzdem ansteckend sein kann.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Virologe Drosten eine Ansteckungsmöglichkeit durch infizierte Personen, die ..noch.. symptomlos sind, generell ausgeschlossen hat. Das riskiert er wohl kaum, ohne es durch eine durchgeführte größere Testreihe seinen Fach-Kollegen gegenüber belegen zu können. Dein nur "sinngemässes" Zitat in Bezug auf "nie" ansteckend gewesen, wird deshalb wohl nicht ganz perfekt gelungen sein.
Was normalerweise nach dem positiv verlaufenen PCR-Test sinnvolles passiert , habe ich nachstehend einmal nach meinen unmaßgeblichen

Überlegungen aufgeschrieben:
Die positiv getestete Krankenschwester wird sich trotz ihrer ..zum Testzeitpunkt noch .. Symptomlosigkeit sofort Gedanken darüber machen, was den PCR-Test wohl veranlasst haben mag, bei ihr trotzdem ein positives Ergebnis anzuzeigen.
Weil so ein PCR-Test , der eine hohe Sensitivität (ca. 98 %) aufweist, natürlich speziell deshalb gemacht wird, um beim Krankenhauspersonal möglichst rechtzeitig und schon vor Auftritt von Krankheitssymptomen eine eventuell vorhandene Corona-Infektion feststellen zu können, kommt die Krankenschwester sofort auf den naheliegenden Gedanken : Bei mir liegt eine Corona-Infektion vor..

Deshalb legt sie das positive Ergebnis des PCR-Tests unverzüglich ihrem Chefarzt vor. Dieser erfahrene Fachmann weiß auch längst, dass der PCR-Test von ärztlichen Fachgesellschaften inzwischen zum "Goldstandard" erklärt worden ist .
Aber weil er nach Feierabend im Tip-Forum und auf einigen Blogger-Seiten schon die äußerst lehrreichen Expertisen mancher von schweren Zweifeln geplagter Hilfsexperten gelesen hat und er zufällig noch ein paar Packungen Roche-sars-cov2-Antigentest in der Schublade hat, macht er damit vorsichtshalber sofort noch einen Kontrolltest..
Anschließend schickt er die Krankenschwester vorerst nach Hause in Quarantäne und verspricht ihr, sie schon am nächsten Tag nach Vorliegen des neuen Testergebnisses darüber zu informieren, ob sie nun tatsächlich infiziert ist oder nicht.
Wenn der Antigentest, der zum direkten Virennachweis dient und dessen Spezifizität vom Hersteller Roche mit 99,68 % angegeben wird, ebenfalls positiv ausfällt, dann kann die mit Sicherheit Corona-infizierte Krankenschwester ihren Dienst vorerst nicht mehr aufnehmen. Egal, ob sie nun Symptome spürt oder immer noch nicht. Dienstantritt ist zwecks Vermeidung von Ansteckungen der Krankenhaus-Patienten erst dann wieder erlaubt, wenn bei später durchgeführten weiteren Tests keine Corona-Viren mehr in ihrem Körper nachzuweisen sind.