@dolaeh
Es gibt aber Sauerstoff Mundstücke mit geschlossenem Kreislauf, da wird die verbrauchte Luft nicht ausgestoßen und tritt nicht als verräterische Luftblasen an die Oberfläche aus, sondern besitzt einen separaten Kreislauf.
Dieses Taucherequipment gibt es schon sehr lange.
Wird meist von Kampftauchern bei der Marine benutzt, oder von Tauchern die in größere Tiefen gehen.
Habe selbst etwa gut 500 Tauchgänge hinter mir, und kenne mich daher darüber etwas aus, befand mich 1972 sogar mit einfachen Preßluftflaschen mit 2 x 10 l und a 330 atü befüllt, das sind 6.600 l, auf 72 m Tiefe, für knapp 10 min., und hielten uns etwa 10 min da auf.
In 35 m Tiefe wurde mit der Dekompression angefangen und dauerte bis zur Wasseroberfläche knapp 3.5 Stunden.
Bleibt man länger da unten, muß mit wesentlich noch mehr Zeit beim Auftauchen durch Dekophasen gerechnet werden.
Normal reichen diese beiden Flaschen bei einer Tiefe von nicht mehr als 20 m etwa 2,5 Std.
Deshalb sind an einer Leine vom Boot aus nochmal 2 weitere Flaschen in 25 m Tiefe bereit gestellt worden.
Also, Luftblasen können verhindert werden, kein Problem.
Inzwischen wird auch öfters mit Nitro Flaschen getaucht, die verhindern eine nicht so starke Kohlenstoffbläschen Bildung, die beim Auftauchen in dem Blutkreislauf ( Adern ) entstehen, und man benutzt diese heutzutage ab 30 - 50 m, da die Dekompressionszeit verkürzt wird.
Wirkt und vermindert auch der furchtbaren " Caisson " Taucherkrankheit entgegen. sowie das Zusammenklappen der Lungenflügel durch den Druck der ab 35 . 40 m entstehen kann, sowie der Orientierungslosigkeit ( auch Tiefenrausch genannt ), das jeden Taucher treffen kann, übrigens, das schon ab 10 m Tiefe
Habe gerade gesehen, Bruno hat das schon angedeutet, (verräterische Blasenbildung an der Wasseroberfläche ) mit dem " Rebreather System ", während ich geschrieben habe.