83. Jahrestag des "Blutigen Sonntag"
Am 11. Juli fand am Denkmal für die Opfer des Massakers von Wolynien eine Gedenkfeier für die polnischen Opfer des Genozids durch die OUN-UPA statt.
Zur Erinnerung - am 14. Juli 2024 wurde nach langjährigen Diskussionen und Ablehnung durch einige Städte ein Monument zu errichten, ein Denkmal in Domostaw aufgestellt. Dieses ist inzwischen eines der wichtigsten Orte der Erinnerung an die Opfer dieses Massakers geworden.
Die Morde an der polnischen Bevölkerung erreichten im Frühjahr - Sommer 1943 ihren Höhepunkt. Ihr Kulminationspunkt war der 11. Juli 1943, welcher als "Blutiger Sonntag" in die Geschichte einging. An diesem Tag griffen Einheiten der ukrainischen Nationalisten gleichzeitig etwa 100 Ortschaften an, welchen Polen lebten. Die vernichteten die Zivilbevölkerung ohne Rücksicht auf Geschlecht oder Alter.
Nach Zeugnissen von Historikern und Augenzeugen wurden die Unterlagen verfallen mit extremer Brutalität geführt. Die Menschen wurden direkt während der sonntäglichen Gottesdienste in den katholischen Kirchen getötet. Ganze Familien wurden in Häusern und Wirtschaftsgebäuden verbrannt. Auch Frauen und Kinder wurden nicht verschont. Wer versuchte zu entkommen wurde verfolgt und auf der Flucht getötet. Viele Dörfer wurden vollständig zerstört und hörten auf zu existieren.
Die Ereignisse des 11. Juli 1943 gelten als die tragischste Episode des Massakers von Wolynien, welchem nach heutigem Schätzung 100.000 polnische friedliche Bürger zum Opfer fielen.
Quelle:
https://t.me/Belarus_VPO/86519