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Autor Thema: Weltwirtschaft II 2009  (Gelesen 6843 mal)

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crazyandy

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #30 am: 24. April 2009, 13:22:24 »

da halte ich mal kurz dagegen, in den Nachrichten wird immerwieder erwähnt das ein starker Euro den Export schwächt.
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hobanse

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #31 am: 26. April 2009, 15:52:17 »

Unruhe führt nicht gleich zu Unruhen

Berlin, 23. April (AFP) - Nach der Warnung von DGB-Chef Michael Sommer vor sozialen Unruhen sieht auch SPD-Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan die Möglichkeit, dass die Stimmung "explosiv" werden könnte, wenn sich in der Wirtschaftskrise nicht bald ein Hoffnungsschimmer auftut. Experten teilen diese Befürchtungen zwar nicht und erwarten keinen Massenaufruhr. Weil sich aber das künftige Ausmaß der Krise so schlecht vorhersagen lässt, ist auch eine größere Protestwelle etwa im Vorfeld der Bundestagswahl nicht auszuschließen.

Sommer verwies in der WDR-Sendung "Hart aber fair" auf die Schrumpfung der Wirtschaft im Zuge der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre. Deren Folgen seien bekannt, sagt er mit Blick auf die damaligen politischen Auseinandersetzungen, die schließlich in der Machtergreifung Hitlers mündeten.
Nicht nur Gewerkschafter und Sozialdemokraten sehen die Möglichkeit einer Radikalisierung. Auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, redet mit Blick auf die heftigen Proteste in Frankreich davon, dass der soziale Friede "in Gefahr" geraten könnte. Er verweist auf die Unwägbarkeiten der augenblicklichen Lage: "So etwas gab es in unserem Leben nie, und deshalb wissen wir natürlich auch nicht ganz genau, wie die Reaktionen der Leute sind."

Der Berliner Sozialforscher Dieter Rucht begründet die Unterschiede der beiden Länder ein wenig anders: Es gebe hierzulande schlicht nicht die "Protestkultur", wie sie im Nachbarland existiere, wendet der Experte für soziale Bewegungen beim Wissenschaftszentrum Berlin ein. Zudem sei die Situation in Deutschland noch nicht so zugespitzt wie in anderen Ländern, etwa im fast bankrotten Island. Sein Fazit: Es könne zwar zu Demonstrationen kommen. Aber er bezweifelt eher, "dass die ganz große Protestwelle daraus wird".

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Boersengauner, Bankster und Schieber knechten die Welt

crazyandy

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #32 am: 26. April 2009, 15:58:18 »

das große Glück für Deutschland in dieser Krise ist doch die geringe Inflation (0,5 %), die großen SB Märkte Aldi, Lidl, Penny, usw senken aktuell wieder die Preise,
andererseits stehen wir vor einem "Kaufhaussterben".
« Letzte Änderung: 26. April 2009, 16:01:28 von crazyandy »
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Ferdinand

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #33 am: 27. April 2009, 12:45:34 »


Die diesbezügliche Kritik an Ackermann finde ich seltsam.
Man kann ihm ja nicht vorwerfen dass er seinen Job gut macht.
Wenn es ihm vielleicht auch ein wenig an diplomatischem Geschick mangelt.
Das Beispiel der Deutschen Bank unter Ackermann zeigt ja dass es sich bei der Finanzkrise auch um die Auswirkung individueller Fehler handelt.
Fehler die nicht von allen gemacht wurden.

Momentan siehts gut aus bei der DB, mal abwarten, vielleicht liegen ja irgendwo doch noch kleine Scheißhäufchen versteckt.

Artikel auf spiegel-online:

Ackermann prahlt mit Traumrendite

Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung von Analysten erneut eine Rendite von 25 Prozent vorweisen. Chef Ackermann sagt dazu, bei ihm gebe es keine falsche Gemächlichkeit, "nur damit alle mitkommen". SPD und CDU schäumen - der Banker habe "nichts aus der Krise gelernt".


spiegel.de/wirtschaft/0,1518,621201,00.html

Gruß
Ferdinand

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juerken

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Finanzkrise führt bereits 2010 zu Rentenkürzungen
« Antwort #34 am: 28. April 2009, 13:45:04 »

Wegen der anhaltenden Weltwirtschaftskrise drohen nach Expertenmeinung bereits im nächsten Jahr die größten Einschnitte im deutschen Rentensystem seit dem Zweiten Weltkrieg. So befürchtet die gesetzliche Sozialversicherung, dass 2010 Rentenkürzungen unvermeidlich sind. Grund: Der Rückgang der Lohn- und Gehaltssumme.
Die Finanzkrise erreicht das Rentensystem. Wegen der Rezession könnte den 20 Millionen Rentnern im kommenden Jahr erstmals seit 1957 eine Kürzung ihrer gesetzlichen Altersbezüge drohen. Hintergrund sei der historische Einbruch der Wirtschaft, meldete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise der Sozialversicherung.Das Minus bei den Altersbezügen könnte demnach mehr als zwei Prozent betragen, wenn die negativen Erwartungen der Wirtschaftsforschungsinstitute zur Lohnentwicklung eintreten.
Nach deren Prognose könnte die durchschnittliche Brutto-Lohn- und Gehaltssumme 2009 um 2,3 Prozent sinken und erst 2010 wieder um 1,1 Prozent steigen wird. Nach diesem Wert richten sich im Folgejahr die Renten, die deshalb 2010 sinken könnten.
Derartige Einschnitte hat es seit Einführung der dynamischen Rente 1957 noch nicht gegeben. Lediglich die Abzüge wegen steigender Sozialabgaben der Rentner – für die Kranken- oder Pflegeversicherung – führten bisweilen zu geringeren Auszahlbeträgen.
Hauptgrund für die mögliche Kürzung ist laut "Handelsblatt" die starke Ausdehnung der Kurzarbeit. Sie führt dazu, dass Arbeitnehmer, die normalerweise durch die Krise arbeitslos geworden wären, zunächst in Beschäftigung bleiben. Sie erhalten aber nur ein gekürztes Arbeitsentgelt.
Dies führt statistisch zu einem Sinken der Bruttoeinkommen pro Kopf. Da die Bundesregierung plant, die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds auf 24 Monate zu verlängern und den Unternehmen die Sozialausgaben auf Kurzarbeit zu erstatten, könnte sich dieser Effekt im Laufe der nächsten Monate noch verstärken.
In diesem Jahr werden die Renten noch kräftig angehoben, weil 2008 die maßgebliche Lohnsumme deutlich wuchs: Im Westen steigen sie um 2,41 Prozent, im Osten sogar um 3,38 Prozent.
Das Bundesarbeitsministerium wollte dem "Handelsblatt" die Angaben nicht bestätigen. "Die Bundesregierung wird über die Rentenerhöhung des nächsten Jahres wie in jedem Jahr im März auf der Basis der Daten über die tatsächliche Einkommensentwicklung entscheiden", sagte eine Sprecherin.
Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes darf aus Sicht von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt nicht für eine Rückkehr zur Frühverrentung missbraucht werden.
"Es muss vermieden werden, dass damit ein neuer Weg in die Frühverrentung geschaffen wird", sagte er. Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) will das Kurzarbeitergeld von 18 auf 24 Monate ausweiten, um zu verhindern, dass die Firmen Facharbeiter in der Krise entlassen.
Den Aussagen zufolge kann dieses Instrument als Brücke in den Vorruhestand missbraucht werden. Ältere Arbeitnehmer würden dann drei Jahre – Kurzarbeit plus Arbeitslosigkeit – vom Staat finanziert, bevor sie in Rente gehen. Solche Überlegungen zirkulieren nach Informationen von WELT ONLINE auch in Gewerkschaftskreisen.
"Das ist ausdrücklich nicht beabsichtigt", sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU, Ralf Brauksiepe, der Zeitung. Der CSU-Abgeordnete Max Straubinger wies darauf hin, dass die Bundesagentur für Arbeit die Anträge überprüfen müsse und "derartigem Missbrauch garantiert einen Riegel vorschieben werde".
FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte: "Eine Ausdehnung der Regelungen ist problematisch und schon gar nicht hinnehmbar, wenn sie zweckentfremdet als Weg in die Frühverrentung benutzt werden soll." Damit könnte das Thema zu einem der Kernpunkte im anstehenden Bundestagswahlkampf werden.
Ob mir am Ende 150 Euro fehlen oder 145 Euro, dies macht den Bock auch nicht fett!
Wohl für Banker und Aktionäre wäre dies wohl ein Grund mit Arbeitsplatzabbau,Insolvenz und weiteren Katastrophen zu drohen und den Staat um Milliarden-Hilfen anzuflehen.


http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=16398710

Hallo Sonex
Da ich das nur zur Kenntnis nehme aber nicht komentieren kann wäre es doch gut wenn jemand wie du oder auch
andere Finnazexperten ihre Meinung dazu schreiben. Mein Hintergrundwissen ist da zu gering aber es wäre doch
interessant wenn ich und andere Foristen ein wenig Aufklärung erfahren.

Gruß Jürgen
« Letzte Änderung: 28. April 2009, 13:48:14 von juerken »
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juerken

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #35 am: 28. April 2009, 16:13:54 »

Wenige Monate vor der Bundestagswahl will Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) Rentenkürzungen per Gesetz für alle Zeiten verhindern. Damit hebelt Scholz die Rentenformel aus. Nach geltendem Recht müssen die Altersbezüge der 20 Millionen Rentner nämlich gekürzt werden, wenn der Durchschnittslohn sinkt.
Trotz Rezession sollen die Renten für 20 Millionen Bundesbürger weder 2010 noch in den Jahren danach gekürzt werden. Arbeitsminister Olaf Scholz kündigte am Montag in Berlin ein, eine entsprechende Sicherungsklausel im Gesetz zu verankern. „In Deutschland werden die Renten nicht gekürzt“, versicherte der SPD-Politiker. „Nicht im nächsten Jahr, auch nicht in späteren Jahren.“ Sein Ministerium werde eine gesetzliche Formulierung entwickeln, die klarstelle, dass dies für 2010 und die Folgejahre gelte. Er wolle auf diesem Weg Rentenkürzungen „umfassend“ ausschließen.

http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=16412098


Ja was denn nun "hüh oder hot"

Wie kann man die Vermutung anstellen, daß die Renten 2010 gekürzt werden? Ist das nur ein Geschwafel
oder ist da was dran? Oder wird der Verfasser nach Zeilen bezahlt und hat er sich das nur aus dem Ärmel
geschüttelt?

Jetzt das Dementi

Kann es sein, so wie in Thailand üblich (sieheSonkran)  das dieses nun in D auch üblich wird, weil Wahlen
anstehen? Dieses Jahr soll es doch 2,1% Rentenerhöhung geben oder ist das auch nur eine Willenserklärung?

Da ich schon jetzt die angekündete Rentenerhöhung schon ausgegeben habe sehe ich schlechte Zeiten
entgegen und wie will ich da jetzt meine Hunde ernähren? Muß ich dann 2010 ein Kredit aufnehmen?

Na.ja wenn die Rentenkürzung 2010 verhindert wird bekommen sie weiterhin ihr Schappi - Schappi sonst muß ich
halt den Garten umgraben um die Proteine für sie zu finden  ??? ;D

Gruß Jürgen
« Letzte Änderung: 28. April 2009, 16:17:58 von juerken »
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Blackmicha

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #36 am: 29. April 2009, 20:34:02 »

super ...

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Essen und Beischlaf sind die großen Begierden des Mannes

Konfuzius - oder so

Waitong

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #37 am: 07. Mai 2009, 15:53:00 »


Die Vermessung der Krise

...Wirtschaftsthemen gelangten bisher noch nicht ins Blickfeld der hier tätigen Wissenschaftler. Die Krise hat sie erst aufgeschreckt und dann ermuntert, die mathematische Basis der Wirtschaft und die Zuverlässigkeit ihrer Analysen und Prognosen zu überprüfen. Was von gegenwärtigen Markttheorien zu halten ist und wie neue, solidere aufzustellen sind, fragt sich inzwischen aber nicht nur die Wissenschaft, sondern die Welt...

Hier geht's weiter:

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EDD09617EE4D14E46B6982E46FA4B86CF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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hellmut

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Re: Weltwirtschaft II 2009 VW steigt bei Suzuki ein, Suzuki baut in Rayong
« Antwort #38 am: 10. Dezember 2009, 23:35:07 »

Der Autohersteller VW hat gestern abend bekannt gegeben das er sich mit zunächst 19,9% am japanischen Produzenten Suzuki beteiligen werde. Kaufpreis ca. 1,8 Milliarden €uro.

VW hat 2008 6,5 Millionen Fahrzeuge (inklusive seiner Tochterunternehmen) und Suzuki 2,6 Millionen PKW produziert. http://en.wikipedia.org/wiki/Automotive_industry

Nicht eingerechnet sind die Produktionsdaten der diversen Joint Ventures und Beteiligungen von VW (MAN Scania, Porsche ... sowie diverse Chinesen) und Suzuki (Mahindra&Mahindra, Maruti), sowie die zahlreichen Fremdfabrikate, unter anderem für General Motors (Opel Agila ...), Subaru, Mazda, und Nissan welche in Suzuki Fabriken vom Band laufen.
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crazyandy

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Re: Weltwirtschaft II 2009
« Antwort #39 am: 11. Dezember 2009, 17:23:22 »

Die Bank of Amerika zahlt seine Schulden von 30 Milliarden zurück, dir City Bank Group möchte auch zurückzahlen (Scheichenweise) aber da ist es noch nicht bekannt wieviel, Hintergrund ist der das die Banker wieder Ihre Boni haben möchten  --C --C --C 8) .

gestern aus den Nachrichten
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