Der obige Beitrag von @Kern passt besser in den "EU -Vulkan".
Mit Wahlen in Deutschland hat er nichts zu tun,aber das vielleicht.
Bis in Mitte 1960ger haben die Parteien mit Parolen um Stimmen geworben.
In Oesterreich "Rentenklau gegen rote Katze".Die ersten Koepfe auf den Wahl-
plakaten (wieder in Oesterreich),zeigten Herren mit Krawatten,die niemals laechelten.
Der Umbruch kam so um 1970,wo die Parteien sich personalisierten und es dabei
bis heute so blieb.
Einzelkaempfer waren sie,waehrend es heute Doppelspitzen sind,vorzugsweise
mit einer weiblichen und einer maennlichen Person besetzt.
So auch bei der SPD.Mrs."who ?" und Herr "wer ?" sind die Parteivorsitzenden bei
der SPD.
Pfiffige Wahlslogans sind ihnen noch nicht entfahren,auch die Vorhaben,die sie um-
setzen wollen,liegen im dichten Nebel.
Koennen sie punkten,wenn man sich fraegt,ob man mit diesem Gespann in den Ur-
laub fahren will ?
Na ja,stoeren tun sie wenigstens nicht.
Der Mann,der fuer die SPD bei der Wahl die Kastanien aus dem Feuer holen soll,heis-
st Olaf Scholz.
Hanseate,voellig skandfalfrei,ein ehrlicher und fleissiger Arbeiter,der nur einen Fehler
hat.
Ihm fehlt das Mitreissende,die Gabe,die ein bekannter Hundetrainer oder die Comed-
ians haben,ganze Stadien oder zumindest Theatersaele zu fuellen.
Vielleicht sollten die Parteistrategen,Herrn Scholz empfehlen,statt langweiliger Wahl-
reden zu halten,auf hanseatisches Liedergut zurueckzugreifen und La Paloma zum
Besten geben.
Schon eimal hat ein Volkslied einen Politiker zu ungeahnter Popularitaet verholfen.
Gerne mit in den Urlaub fahren wuerde man,hiesse bei den Linken,die Herrschaften
Herr Gysi und Frau Wagenknecht.
Herr Gysi ein unterhaltsamer Geist und Frau Wagenknecht,die leicht unterkuehlte
Intektuelle,koennten durchaus so manche Stimme fuer die Linken generieren,die
sonst sonst bei einer anderen Partei gelandet waere.
Statt Gysi und Wagenknecht,hoben die Linken Herrn Bartsch und Frau Wissler auf
den Schild.Durchaus honorige Herrschaften,er aus dem Osten,sie aus dem Westen.
Und dann noch ......faellt mir gerade nicht ein.
Das halten der Wahlstimmen fuer die Linken waere schon ein Erfolg.
Mit der Doppelspitze ( Frau Weidel und Herr Chrupalla)fuer den Wahlgang bei der AfD,
wird die Wiederholung des letzten Ergebnisses nicht moeglich sein.
Bei Ansicht der Persoenlichkeiten,steigen negative Assoziationen auf,die nicht vom
Parteiprogramm der AfD alleine herruehren.
Frau Weidel,die Unnachgiebige,die Strenge,die Oberlehrerin,kann sich bei besten
Willen nicht als Mutter der Nation verkaufen,als jemanden,unter deren Kittel sich alle
sicher fuehlen.
Und Herr Chrupalla,dessen scharf geschnittene Gesichtszuege,durchaus auf alten
Fotos aus einer Wehrmachtsuniform herausschauen koennten,ist auch kein Publikums-
magnet.
Daher 9 %oder 10 % bei der Wahl,mehr nicht.
Die Gruenen liegen da weit besser.Auch deswegen,weil die 20ger Jahre gruene Jahre
sind und sein werden.
Alle Welt will die Natur schuetzen und den Planeten retten und nimmt sogar in Kauf,
liebgewonnene Lebensweisen abzuaendern.
Zwar haben alle anderen Parteien auch eine "Gruenabteilung",doch wenn man ohnehin zum Schmied gehen kann,braucht man den Schmiedl weniger.
Frau Baerbock ist in dieser Zeit die ideale Frontfrau.Attraktiv,einen gewissen Sexappeal
ausstrahlend,Ehefrau eines Mannes,Mutter,internationale Ausbildung,politische Er-
fahrung u.s.w.
Aber der Lebenslauf,der Lebenslauf und dann noch das Verhaspeln bei einer Rede !
Gottfuerchterlich ist das,meinen einige Zeitgenossen und greifen zum Schmutzkuebel.
Als kaeme es drauf an,dass ein lueckenloser Lebenslauf die Garantie fuer einen er-
folgreichen Politiker ausmachen wuerde.
Der erfolgreiche Politiker hat auch den Instinkt,zur richtigen Zeit das Richtige zu sagen
und/oder zu handeln.
In Deutschland gibt es einige davon.Helmut Schmidt,der initiativ Hamburg rettete,
Willy Brandt,der mit dem Kniefall die Versoehnung mit Polen einleitete oder auch
die "hohle Birne" Kohl,der die Gelegenheit erfasste,Deutschland zu vereinigen.
Es ist zu wuenschen,dass Frau Baerbock ebenfalls eine gute Hand fuer ihr Amt haben
wird.Nur wissen wird man es erst in weiterer Zukunft.
Mit Herrn Laschet wuerde auch gerne jeder in den Urlaub fahren.Bei einem Glas Wein,
auf der Terrasse beim Sonnenuntergang,liesse sich mit ihn gut plaudern.
Politisch ist er berechenbar,solange er sich nicht von den Toechtern des Herrn Merz
ins Handwerk pfuschen laesst.
Bleibt noch der Herr Lindner von der FPD.
Sein Lebenslauf ist untadelig und seine Reden sind druckreif.Seine Passion ist die Di-
gitialisierung und die ungezuegelten Wirtschaftsinteressen.
Ist das ein Thema fuer den verdienten Urlaub ?
Na ja,nicht unbedingt,eher bietet er sich an,wenn man einen sachkundigen Begleiter
fuer eine Besorgung im Baumarkt,braucht.
Aber alle die Persoenlichkeiten,die ich kurz skizziert habe,sind 2.Wahl.
Mein Favorit fuer den Kanzler ist Harald Schmidt und Guenther Jauch fuer das Amt
des Bundespraesidenten.
Aber die zaehlen lieber ihre Millionen,statt sich fuers Volk zu opfern.
Jock