@Bruno99
auf das Video von Dr. Ganser wollte ich ebenfalls gerade darauf eingehen.
Nach den ersten 5 Minuten habe ich aber dann abgeschaltet. Was positiv für diesen Herrn spricht, er ist ehrlich, denn schon zu Beginn erklärte er eindeutig, so seine Worte, " die Historiker sind in dieser Frage, wer den Krieg in der Ukraine begann, sehr gespalten und sind sich nicht einig.", es gibt viele Meinungen und Ansichten darüber, mehr aber auch nicht.
Das was er weiter erzählt und analysiert ist seine eigene subjektive persönliche Meinung, die er gerne vertreten kann, ob sie aber richtig ist, das steht genau so in den Sternen wie alle anderen Annahmen darüber auch.
Zu der Andeutung des Stockholmer Syndroms, ich erkläre das mal, was damit gemeint ist, denn nicht jeder ist kundig darüber.
Das " Stockholmer Syndrom " bezeichnet eine Zuneigung des Opfers zu seinem, sagen wir mal Geiselnehmer.
Das kann soweit gehen, daß man seine Handlungsweise versteht, ja sogar später zu einer engeren Beziehung wie Liebe führen kann.
Wenn Du das auf meine Person zur USA beziehst, muß ich das lächelnd verneinen, denn ich habe hier im Forum X - Mal beteuert, daß weiß Gott nicht alles gut ist und war, was die USA tut, unternimmt oder entschieden hat, Du mußt nur aufmerksam andere Themen bezüglich USA die ich hier einstellte, lesen.
Natürlich steckte ein enormes Eigeninteresse dahinter, daß uns die Amerikaner kurz nach dem 2. Weltkrieg halfen.
Entscheidend ist doch aber in erster Linie, daß sie uns überhaupt geholfen haben.
Wäre es nach russischer, französischer oder englischer Meinung und Entscheidung gegangen, gäbe es das Deutschland so wie wir es heute haben nicht,
Churchill wollte gar aus Deutschland 342 Einzelbezirke machen.
Also entschuldige, aber das Hemd sitzt mir doch näher als die Jacke, und man war froh darüber, daß die Amerikaner anschließend die Hoheit über Deutschland besaßen.
Daß sie Milliarden an Waffengüter und deren Standorte hier bei uns unterhielten kann man doch verstehen durch die Situation der anschließenden Lage und den nachfolgenden Problemen mit der Sowjetunion und des Kommunismus.
Ich bezeichne das als vorbeugende Maßnahmen gegenüber dem " Ostblock " und den darauffolgenden " kalten Krieg ", das ja bestätigt würde, was uns die Geschichte danach zeigt und bestätigte.
Das war reiner Selbsterhaltungstrieb, der m.M. nach doch legitim war und ist, und natürlich im eigenen politischen Interesse der USA stand und steht.
Und da hat auch @Suksabai recht mit seiner Aussage.
Was ich als unfair und unschön finde ist, daß alles, aber auch wirklich Alles was die USA unternimmt, als negativ bezeichnet, kritisiert wird, und wenn nicht, dann auch noch das Haar in der Suppe versucht wird zu finden.
Daß wir zum großen Teil einen Frieden von nahezu 75 Jahren hier in Europa hatten, unter der Hilfe und auch Führung der USA, sowie viele weitere positiven Sachen uns ein angenehmes freies Leben ermöglichten und wir das genießen konnten und durften in vielerlei Hinsicht, das findet überhaupt keine Erwähnung.
Alles Andere, Länder, Regimes, Politiker und Menschen, die alle sind, wenn man hier die Antworten liest besser, nur die Amerikaner nicht.
Menschenskinder, bleibt doch mal fair, nicht alle Schweizer, Deutsche, Österreicher, Koreaner, Russen. Araber und und und sind schlecht, kehrt doch nicht alles über einen Kamm.
Daß die Amis keine Heiligen sind, Fehler machen und gemacht haben steht außer Zweifel, ich könnte hunderte von Sachen aufzählen die mir persönlich nicht gefallen, aber zeigt mir ein Land und deren politische Führung, das keine Fehler gemacht hat, korrupt, geldgierig ist, und egoistisch seine eigenen Interessen vertritt.
Eines müssen wir noch lernen, es ist ein großer Unterschied ob man sagt, : " Dich bringe ich nochmal um, ", oder aber, man tut es wirklich, das ist der Unterschied.
Bezogen auf diesen Ukraine Krieg mag der Westen auf Bitten verschiedener Länder diese zum Natopakt zugelassen haben, entgegen der Aussage daß eine Natoerweiterung nicht statt finden wird.
Aber diese Länder werden schon gewußt haben warum, sie fühlen sich sicherer, auch der westliche Lebensstand ermöglicht ein besseres Leben gegenüber ihrem früheren, niemand hat sie dazu gezwungen.
Die Tatsache, daß Finnland und Schweden ebenfalls diesem Pakt beitreten wollen zeigen ihre berechtigten Ängste und Sorgen mit ihrem " Nachbarn ".
Daß das der russischen Führung nicht schmeckt und ein Dorn im Auge ist verstehe ich schon, aber jedes Land sollte frei entscheiden dürfen welche Zugehörigkeit sie sich wünschen, und rechtfertigt in keinster Weise Drohgebärden, Panik und Angst Mache oder noch schlimmer sogar, einen kriegerischen Akt, der tausende von Unschuldigen das Leben kostet, siehe Ukraine, nur weil sich Herr Putin auf den Schlips getreten fühlt.
Auch wenn die Nato und USA sich wirklich nicht korrekt verhalten haben, steht die kriegerische Invasion Rußlands in die Ukraine in keinem Verhaltnis und Verhalten zu der Ursache, und er Herr Putin hat den Krieg mit Waffen, Soldaten und Beschuß der Bevölkerung angeordnet, nicht der Westen.
Gruß Sumi