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Autor Thema: Thai Banken  (Gelesen 127669 mal)

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riklak

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Re: Thai Banken
« Antwort #465 am: 09. September 2026, 18:27:17 »

Finanzielle Strafen und Zuschläge

 (Zivilrechtliche Folgen)Zuschlag bei Nichtabgabe (Surcharge)

Wer gar keine Steuererklärung abgibt, zahlt eine Strafe von 200 % der festgesetzten Steuerschuld. [1] (https://www.thailawonline.com/tax-evasion-and-money-laundering-in-thailand/), [2] (https://sherrings.com/tax-evasion-not-filing-tax-returns-thailand.html)

Strafe für falsche Angaben: Wer falsche Angaben macht oder Beträge verkürzt, muss mit einer Strafzahlung von 100 % der hinterzogenen Steuer rechnen. [1]

(https://www.thailawonline.com/tax-evasion-and-money-laundering-in-thailand/)

Monatlicher Verzugszins: Auf den ausstehenden Steuerbetrag wird ein zusätzlicher Zinsaufschlag (Surcharge) von 1,5 % pro angefangenem Monat erhoben, gerechnet ab dem offiziellen Fälligkeitstermin bis zur vollständigen Begleichung. [1] (https://sherrings.com/tax-evasion-not-filing-tax-returns-thailand.html), [2] (https://www.thailawonline.com/tax-evasion-and-money-laundering-in-thailand/)

Strafrechtliche Konsequenzen (Freiheits- und Geldstrafen)Allgemeine Strafen bei Betrug/Nichtabgabe: Neben den finanziellen Aufschlägen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 1 Jahr oder eine Geldstrafe von bis zu 200.000 Baht (oder beides zusammen), wenn man sich der Steuerpflicht entzieht. [1] (https://sherrings.com/tax-evasion-not-filing-tax-returns-thailand.html)Schwere Steuerhinterziehung (Vorsatz und Urkundenfälschung): Bei schwerem Betrug, gefälschten Rechnungen oder systematischer Verschleierung von Einnahmen sehen die Gesetze in Thailand Freiheitsstrafen von 3 Monaten bis zu 7 Jahren vor. Zusätzlich können hohe Geldstrafen verhängt werden. [1] (https://thailand.go.th/issue-focus-detail/007_057)Verjährungsfrist: Das thailändische Finanzamt (Revenue Department) prüft Steuerdaten in der Regel im Rahmen einer Nachprüfung (Tax Audit) bis zu 5 Jahre rückwirkend.

Also eigentlich peanuts ;-)
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Scaramanga

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Re: Thai Banken
« Antwort #466 am: 09. September 2026, 18:43:48 »

7 Jahre, das hockt Franzi auf der linken Arsxhbacke ab.
Aber Achtung; Neuerdings kommt die Ausschaffung auch wenn kein Verbrechen begangen wurde. Ein Vergehen im Sinne des Gesetzes reicht aus.
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Suksabai

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Re: Thai Banken
« Antwort #467 am: 09. September 2026, 18:45:37 »



@riklak

abgesehen davon, dass es hier in diesem Thread um thailändische Banken geht und nicht die (räuberische) Besteuerung der
Einkommen (meist sauer erarbeiteten Renten und Pensionen) von den Expats -

viel Vergnügen beim Suhlen in den Ängsten vor angedrohten Sanktionen  [-]

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

riklak

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Re: Thai Banken
« Antwort #468 am: 09. September 2026, 20:46:03 »

Nur zur Deiner Information!

Da Du wenn zum Finanzamt in Thailand gehst,um Deine Einkommenssteuer zu bezahlen, ist es eben eine Voraussetzung,von Deiner BANK,einen

Report vorzulegen mit den Überweisungen die nach Thailand eingeführt worden sind! Diese werden dann besteuert! (Gibt auch Ausnahmen)

Vom 1.1. bis zum 32.12 des Vorjahres! Also es geht hier auch schon um BANKEN !

Ich selber habe meine Einkommenssteuer hier schon bezahlt,und fand daran nichts "Räuberisches" eben ein Gesetz was angewandt wird,genauso wie in Deutschland,mit dem Unterschied das hier eben weniger Steuer zu entrichten sínd.. ;-)

Also ich habe keinerlei Ängste und Suhle mich,wenn überhaupt, höchstens wenn bei einem EOS in Zukunft eine Steuererklärung vorgelegt werden muss,

das ich eben die gesetzlichen Vorgaben hier erfüllt habe,und einige Besserwisser,eben nicht!

Aber dann Suhle ich mich eigentlich auch nicht,lese dann nur nach was die Besserwisser darüber schreiben....
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b.o.bachter

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Re: Thai Banken
« Antwort #469 am: 10. September 2026, 07:26:58 »

Sagt mal Leute, seid ihr wirklich so ahnungslos?
Ich lese hier und im anderen Forum immer wieder davon, dass manch einer damit prahlt schon mehr als dreißig Jahre hier zu leben, aber was sich hier wirklich abspielt kriegen auch solche, die anderen immer wieder korrigierenden, Besserwisser wohl auch nicht mit, weil ihr Hauptaugenmerk anscheinend darauf ausgerichtet ist, so schnell als möglich Steuern zu bezahlen. Steuern, das ist eine ganz eigene Geschichte, denn gemäß dreier Steuerrechts-Experten aus Thailand, war diese Regeländerung ein Vergehen gegen das bestehende Gesetz und aus deutscher Sicht dürfte es auch nicht so ganz klar sein, weil entgegen einer Besteuerung der Rente wird jetzt, durch einseitige Änderung Thailands, der Geldtransfer versteuert und wie das im Einklang mit dem DBA steht, kann womöglich eine rechtliche Klärung erforderlich machen.

Zurück zum Thema, hier einmal zur Hilfe die Schlagzeile der Bangkok Post:
Deutsch: Die Tokenisierung in Thailand nimmt Fahrt auf
Der Einsatz der Blockchain zum Verkauf realer Vermögenswerte wird institutionelle Anleger anziehen

Englisch: Thai tokenisation takes off
Use of blockchain to sell real-world assets is attracting institutional investors

Link: https://www.bangkokpost.com/business/general/3302997/thai-tokenisation-takes-off

Jetzt mal das Zitat eines Mannes, der wirklich versteht, was los ist und was er gesagt hat, als er noch in Amt und Würden war, nicht erst nach dem Ende seiner Tätigkeit:
Zitat:
Auch die Bank of Thailand (BoT) wird sich an dem Stablecoin-Projekt beteiligen. Gouverneur Sethaput Suthiwartnarueput äußert jedoch Vorbehalte gegenüber allen Projekten im Bereich digitaler Vermögenswerte, einschließlich des geplanten Pilotprojekts für Zahlungen mit digitaler Währung auf der Touristeninsel Phuket.

„Die Vorteile dieses Anwendungsfalls müssen sehr, sehr klar und deutlich sein, weil eine Umstellung [auf digitale Vermögenswerte] mit Nachteilen und Risiken verbunden ist“, erklärte er letzte Woche gegenüber Reuters.

Mal sehen, ob das weiter hilft?
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Re: Thai Banken
« Antwort #470 am: Gestern um 09:48:02 »

Zum besseren Verstehen, was 'Tokenisierung' bedeutet ...

Warum ich dieses Buch geschrieben und gerade veröffentlicht habe – „Die neue Ökonomie der Technokratie: Du wirst nichts besitzen“

Von: Patrick Wood

1. April 2026

Es gibt ein Wort, das ich im Vorwort dieses Buches sorgfältig wähle. Ich habe nicht geschrieben, dass dieses System kommt. Ich habe geschrieben, dass es bereits installiert wird. Der Unterschied ist wichtig. Etwas, das erst kommt, kann noch aufgehalten werden. Etwas, das installiert wird, befindet sich bereits in Ihren Räumen. Die Kabel wurden schon verlegt. Das Rohrsystem ist bereits vorhanden. Was nur noch bleibt, ist, das Wasser aufzudrehen – und sicherzustellen, dass die Ventile dort sitzen, wo die Ingenieure sie haben wollen.

[..]

Link: https://www.technocracy.news/why-i-wrote-and-just-released-the-new-economics-of-technocracy-you-will-own-nothing/

Zitat aus diesem Artikel:
> Warum der Satz „Du wirst nichts besitzen“ kein Slogan ist – sondern eine technische Spezifikation

Im November 2016 veröffentlichte das Weltwirtschaftsforum ein Werbevideo mit dem Titel „8 Prognosen für die Welt im Jahr 2030“. Die erste Prognose lautete: 'Du wirst nichts besitzen. Und Du wirst glücklich sein.' Später beeilten sie sich, dies als ein nur mögliches „Szenario“ darzustellen. Doch dieser Satz war auf eine Weise ehrlich, wie es ihre nachfolgenden Dokumente nie waren.

Die meisten Menschen interpretieren diesen Satz durch die Brille des 20. Jahrhunderts. Regierungen würden Eigentum beschlagnahmen. Der Kommunismus würde in neuem Gewand zurückkehren. Bürokraten in Stiefeln würden an Türen klopfen. Doch damit wird die Raffinesse des derzeit eingesetzten Mechanismus grundlegend missverstanden. Die Architekten dieses Systems haben keinen Bedarf an plumper Beschlagnahmung. Sie bauen etwas sehr viel Eleganteres auf – eine Welt, in der Eigentum selbst zu einem total bedeutungslosen Konzept wird, ersetzt durch tokenisierte Zugriffsberechtigungen, die über digitale Plattformen verwaltet werden, die kein Einzelner kontrollieren, sowie auch nicht mehr verlassen kann.

Um zu verstehen, wie das funktioniert, muss man den Unterschied kennen, der in den Finanzmedien so gut wie nie thematisiert wird: den Unterschied zwischen einem Zahlungstoken und einem Vermögenswert-Token. Das sind die beiden Instrumente, die den Kern des Systems bilden, das gerade aufgebaut wird.

Ein Zahlungstoken ersetzt unser Geld. Ein Stablecoin – eine an den Dollar gekoppelte digitale Münze – sieht aus wie ein Dollar und fühlt sich auch so an, aber jede Transaktion wird in einer Blockchain aufgezeichnet, jeder Kauf ist nachverfolgbar, und da der Token programmierbar ist, kann seine Benutzung auch durch Computercode gesteuert werden. Der Emittent kann grundsätzlich Bedingungen in den Token einbetten: wo man ihn ausgeben darf, was man damit kaufen kann, wann er verfällt und ob der Zugriff darauf komplett widerrufen werden kann. Ein Geldschein ist wie Wasser – er fließt dorthin, wohin man ihn gibt, ohne dass Fragen gestellt werden. Ein programmierbarer Stablecoin ist wie Wasser, das durch ein Rohrsystem fließt, das jemand anderes gebaut hat, mit Ventilen, die jemand anderes steuert.

Ein Vermögenswert-Token erfüllt eine noch wesentlich grundlegendere Funktion: Er ersetzt unser Eigentum.

Wenn ein Unternehmen einen realen Vermögenswert – ein Gebäude, ein Grundstück, ein Hotel – tokenisiert, teilt es diesen Vermögenswert in Tausende oder Millionen digitaler Token auf, von denen jeder nur einen winzigen Bruchteil des Ganzen darstellt. Die Befürworter nennen dies „Demokratisierung“. Was sie uns damit jedoch verschweigen, ist das Wichtigste im ganzen Buch: Bruchteilbesitz ist kein Eigentum im historischen oder rechtlichen Sinn. Wir können nicht in unserem Bruchteil wohnen. Wir können diesen Bruchteil auch nicht an unsere Kinder vererben. Wir können die Wände nicht streichen, keinen Garten anlegen und ihn nicht verteidigen. Was wir stattdessen besitzen, ist ein spekulatives Finanzinstrument, das vollständig den Regeln der Plattform unterliegt, die wir nicht aufgebaut haben und auf die wir keinen Einfluss nehmen können. Wenn der Plattformbetreiber beschließt, den Token zu de-listen oder uns den Zugang zu entziehen, löst sich unser „Eigentumsrecht“ vollkommen in Luft auf. Wir besitzen lediglich eine Zahl auf dem Computer eines anderen.

Das ist keine Enteignung. Es ist eine Neudefinition.

Das Zusammenspiel dieser beiden Instrumente – programmierbares Geld und tokenisierte Vermögenswerte – mit der dritten Ebene einer biometrischen digitalen Identität bildet den geschlossenen Kreislauf. Es muss nichts beschlagnahmt werden, da nichts mehr wirklich jemandem gehört. Das Wort „besitzen“ verliert schlichtweg seine Bedeutung.

[..]

Wir werden nichts mehr besitzen. Sie werden es „Investition“ nennen. Sie werden es „Fortschritt“ nennen. Sie werden es „finanzielle Inklusion“ nennen.

Was sie es allerdings nicht nennen werden, ist das, was es tatsächlich ist: die Vollendung eines hundertjährigen Plans – die Ersetzung eines preis-basierten Systems durch ein System der Ressourcenverwaltung, in dem Menschen nicht als mit Würde ausgestattete Personen behandelt werden, sondern als biologische Ressourcen, die optimiert, verwaltet und, falls nötig, finanziell ausgegrenzt werden müssen, bis sie sich unterwerfen. <
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Re: Thai Banken
« Antwort #471 am: Gestern um 12:54:28 »

Das ist jetzt ein langer Artikel, aber sehr empfehlenswert für Immobilienbesitz:Ende

Tokenisierung in Thailand

Wir setzen unsere Reise fort – wir landen heute im sonnigen Thailand 🇹🇭, wo Immobilien auf Blockchain-Innovationen treffen.

Artem Kushneryk

19. August 2025 – aktualisiert am 15. Mai 2026

Die Tokenisierung von Immobilien ist nicht nur ein technisches Schlagwort – sie bietet neue Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren. Bislang erforderte die Investition in Gebäude oder Grundstücke entweder viel Geld oder den Umweg über komplexe Fonds. Dank der Tokenisierung kann eine Immobilie nun in viele digitale Anteile aufgeteilt werden. Jeder Anteil (Token) gewährt dem Inhaber eine Beteiligung an der Immobilie und deren Erträgen. Anstatt beispielsweise eine ganze Eigentumswohnung kaufen zu müssen, könnte ein Investor einige Token erwerben, die kleine Anteile an dieser Wohnung repräsentieren. Eine weltweit tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erklärt die Tokenisierung als „Umwandlung des Werts einer physischen Immobilie in digitale Token ... wobei jeder Token einen Bruchteilsanteil am Eigentum darstellt“. In der Praxis bedeutet dies, dass mehr Menschen in wertvolle Immobilien investieren können, indem sie statt eines ganzen Gebäudes nur einen kleinen Token erwerben. Dieses Konzept ist besonders spannend in einem Land wie Thailand, wo die Immobilienpreise in Großstädten sehr hoch sein können – Token ermöglichen es normalen Bürgern, mit einem geringen Geldbetrag einen Fuß in die Tür des Immobilienmarktes zu setzen.

Inhaltsverzeichnis

1. Erste Schritte auf Thailands Weg zur Tokenisierung
2. Große Banken und Unternehmen steigen ein
3. RealX – Die Umwandlung von Eigentumswohnungen in Token
4. Fördernde Regulierung und jüngste Regeländerungen
5. Ein kooperativer Ansatz mit den Aufsichtsbehörden
6. Thailands Aussichten für die Tokenisierung im globalen Kontext

Erste Schritte auf Thailands Weg zur Tokenisierung

Thailand beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit der Tokenisierung von Immobilien. Der erste große Schritt erfolgte im Jahr 2022, als einer der größten Immobilienentwickler des Landes, Sansiri, einen neuen digitalen Token namens SiriHub entwickelte. Dies war Thailands erstes von der SEC genehmigtes, immobilienbesichertes Token-Angebot. Über den SiriHub-Token kann die breite Öffentlichkeit bereits mit einem minimalen Geldbetrag in einen Anteil an einem Immobilienprojekt investieren. Tatsächlich können Anleger Berichten zufolge bereits mit einem kleinen Geldbetrag einsteigen, wodurch Immobilieninvestitionen deutlich zugänglicher werden als je zuvor. Dieses wegweisende Projekt zeigt, dass die thailändischen Regulierungsbehörden bereit sind, Innovationen im Bereich der Immobilieninvestitionen zuzulassen. Es schuf einen Präzedenzfall: Wenn ein Token ordnungsgemäß durch Immobilien besichert und von den Behörden genehmigt ist, kann er als neue Anlageform an Privatanleger verkauft werden. Der Erfolg von SiriHub bestätigt das Konzept und schuf Vertrauen darin, dass Token für Immobilienanteile unter den thailändischen Vorschriften funktionieren können.

Die thailändischen Behörden begnügten sich nicht damit, nur ein Projekt zu genehmigen – sie schufen aktiv ein günstiges Umfeld für weitere Tokenisierungen. Anfang 2023 kündigte die thailändische Regierung Steuererleichterungen für Unternehmen an, die Investment-Token ausgeben. Diese Maßnahme bedeutet, dass Unternehmen, die Immobilien-Token (oder andere Investment-Token) auf den Markt brachten, von bestimmten Steuern befreit werden können, was weitere Akteure dazu ermutigte, die Tokenisierung auszuprobieren. Die Behörden rechneten damit, dass diese Investment-Token-Emissionen über einen Zeitraum von zwei Jahren rund 128 Milliarden Baht (etwa 3,7 Milliarden US-Dollar) einbringen würden. Dieser mutige Schritt sendete ein klares Signal: Die thailändische Regierung betrachtet digitale Token als legitimen Weg, um Mittel für Projekte zu beschaffen, auch im Immobilienbereich. Durch die Senkung der Steuern auf Token-Emissionen machte Thailand es für Immobilienentwickler und Start-ups attraktiver, die Einführung tokenisierter Projekte in Betracht zu ziehen, da sie wussten, dass die Regierung das Wachstum dieses Marktes fördert.

Große Banken und Unternehmen steigen ein

Das Interesse an tokenisierten Immobilien in Thailand beschränkt sich nicht nur auf Start-ups oder Einzelprojekte. Auch große thailändische Banken und Unternehmen mischen sich in den Wettbewerb ein. So treibt beispielsweise die Kasikorn Bank (KBank), eine der größten Banken des Landes, aktiv Blockchain- und Token-Projekte voran. Im Jahr 2023 unternahm die KBank einen bedeutenden Schritt, indem sie eine lokale Krypto-Börse übernahm. Diese Übernahme (der Handelsplattform Satang) signalisierte, dass es der KBank ernst damit ist, ein umfassenderes Ökosystem für digitale Vermögenswerte aufzubauen. Etwa zur gleichen Zeit legte die KBank zudem einen 100-Millionen-Dollar-Venture-Fonds auf, um in Web3- und Fintech-Start-ups zu investieren, und unterstreicht damit ihr Engagement für die Zukunft von Blockchain und Tokenisierung. Durch den Kauf einer Börse und die Förderung technologischer Innovationen legt die Bank im Wesentlichen den Grundstein dafür, dass tokenisierte Vermögenswerte in Thailand unter angemessener Aufsicht gehandelt und genutzt werden können.

Die Siam Commercial Bank (SCB), eine weitere führende Bank in Thailand, hat einen etwas anderen Ansatz gewählt, zeigt dabei jedoch denselben Enthusiasmus. Die SCB gründete eine Tochtergesellschaft namens Token X, die sich um Tokenisierungsdienstleistungen kümmert. Token X bietet umfassende Unterstützung bei der Erstellung digitaler Token, die als Wertpapiere gelten – darunter auch tokenisierte Immobilien. Das Engagement der SCB ist bemerkenswert, da sie ein hohes Maß an Vertrauen und Fachkompetenz in diesen neuen Bereich einbringt. Wenn eine große traditionelle Bank eine eigene Abteilung für Tokenisierung einrichtet, gibt dies den Anlegern die Gewissheit, dass diese digitalen Vermögenswerte verantwortungsbewusst und im Einklang mit den Vorschriften verwaltet werden. Sowohl die KBank als auch die SCB arbeiten bei diesen Projekten eng mit der thailändischen SEC (Securities and Exchange Commission) zusammen. Anstatt auf eigene Faust vorzugehen, kooperieren diese Banken mit den Aufsichtsbehörden, um sicherzustellen, dass ihre Token-Initiativen den Vorschriften vollständig entsprechen. Diese Zusammenarbeit zwischen großen Finanzinstituten und der Regierung war entscheidend dafür, dass die Tokenisierung in Thailand von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden konnte.

RealX – Die Umwandlung von Eigentumswohnungen in Token

Eines der spannendsten Projekte, das die Tokenisierung in Thailand veranschaulicht, ist RealX – der erste digitale Token des Landes, der durch Eigentumswohnungen besichert ist. RealX wurde 2023 ins Leben gerufen und entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen einem führenden Bauträger für Eigentumswohnungen (Origin Property), einer Investmentgesellschaft (Real Estate Exponential) und der „Token X“-Plattform der SCB. Die Idee hinter RealX ist einfach: Man nehme hochwertige Eigentumswohnungen in Bangkok und teile deren Wert in viele Blockchain-basierte Token auf. Insgesamt wurden 361 Einheiten aus drei Luxus-Wohnprojekten in kleine Anteile tokenisiert. Bei einer Presseveranstaltung erklärte der CEO von Origin Property, dass jeder RealX-Token etwa einem Quadratzoll einer Eigentumswohnung entspricht. Mit anderen Worten: Anstatt eine ganze Wohnung kaufen zu müssen, könnte ein Investor beispielsweise 50 Quadratzoll einer Einheit erwerben, indem er 50 Token kauft. Diese Innovation bedeutet, dass jemand mit einer sehr geringen Geldsumme in eine Eigentumswohnung in bester Lage in Bangkok investieren und durch den Besitz der Token an den Mieteinnahmen der Immobilie sowie an einem potenziellen zukünftigen Verkauf teilhaben kann.

Entscheidend ist, dass die RealX-Token im Rahmen eines von der SEC regulierten Verfahrens angeboten werden. Das Projekt durchlief die offiziellen Genehmigungsschritte Thailands für digitale Wertpapiere. Mitte 2023 führte RealX ein Initial Coin Offering (ICO) durch – im Wesentlichen einen öffentlichen Token-Verkauf –, das von der SEC genehmigt wurde. Von Juli bis August 2023 verkaufte RealX 13,19 Millionen Token an die Öffentlichkeit und nahm dabei etwa 2,4 Milliarden Baht (rund 67 Millionen US-Dollar) ein. Der Preis pro Token lag bei der Emission bei 182 Baht (etwa 5 US-Dollar). Die Tatsache, dass RealX einen so hohen Betrag aus der breiten Öffentlichkeit einnehmen konnte, zeigt, dass in Thailand eine starke Nachfrage nach dieser Art von Investitionen besteht. Viele Kleinanleger nutzten die Gelegenheit, Geld in RealX-Token zu investieren, und wurden damit effektiv Miteigentümer der Eigentumswohnungen. Nach dem ICO wurde RealX Ende September 2023 als erster digitaler Vermögenswert an der offiziellen thailändischen Börse für digitale Vermögenswerte (TDX) notiert. Außerdem wurde der Handel auf anderen lizenzierten Plattformen wie Bitkub aufgenommen. Durch den Handel an regulierten Börsen können Token-Inhaber ihre Immobilien-Token später verkaufen oder weitere kaufen, ähnlich wie beim Handel mit Aktien – allerdings unter der Aufsicht der thailändischen Finanzbehörden.

RealX ist so strukturiert, dass Anleger echte Vorteile aus der zugrunde liegenden Immobilie ziehen können. Token-Inhaber haben Anspruch auf einen Anteil an den Mieteinnahmen aus den Eigentumswohnungen (vierteljährliche Auszahlung) und erhalten später einen Anteil am Erlös aus dem Verkauf der Wohnungen, da das Projekt vorsieht, die Einheiten über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise zu veräußern. Tatsächlich war im Rahmen des Projekts sogar vorgesehen, einige Token im Zuge des Verkaufs der Einheiten zu „verbrennen“ (aus dem Verkehr zu ziehen), um widerzuspiegeln, dass diese Teile der Immobilie nicht mehr verfügbar sind. All dies wird transparent über Smart Contracts verwaltet und von Treuhändern überwacht (in diesem Fall fungiert SCB Asset Management als Treuhänder, der die Rechte der Anleger sicherstellt). Der Fall RealX ist ein überzeugender Proof of Concept: Er zeigt, dass es in Thailand möglich ist, Immobilien legal zu tokenisieren, behördliche Genehmigungen einzuholen, erhebliche Mittel aus der Öffentlichkeit zu beschaffen und einen Token so zu betreiben, dass Anleger echte finanzielle Renditen aus der Immobilie erzielen.

Unterstützende Regulierung und jüngste Regeländerungen

Thailands Aufsichtsbehörden haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die Tokenisierung zu ermöglichen. Die thailändische Wertpapieraufsichtsbehörde (SEC), die für Wertpapiere und digitale Vermögenswerte zuständig ist, hat im Rahmen der 2018 erlassenen Gesetze zu digitalen Vermögenswerten klare Rahmenbedingungen für „Investment-Token“ geschaffen. Immobilien-Token wie RealX fallen unter diese Kategorie, was bedeutet, dass sie ähnlichen Vorschriften wie andere Wertpapiere unterliegen – einschließlich Offenlegungspflichten, Anlegerschutz und der Lizenzierung der Plattformen, die sie ausgeben oder handeln. Von Anfang an verlangte die SEC, dass jedes Token-Angebot über ein zugelassenes ICO-Portal (eine lizenzierte Plattform, die Token-Verkäufe prüft und hostet) abgewickelt wird. Projekte wie SiriHub und RealX nutzten solche lizenzierten Portale (so fungierte beispielsweise Token X als ICO-Portal für RealX). Dadurch wurde sichergestellt, dass die Angebote geprüft wurden und bestimmte Standards erfüllten, bevor sie die Anleger erreichten.

Während sich der Token-Markt weiterentwickelte, blieben die thailändischen Aufsichtsbehörden nicht untätig. Die SEC erkannte das Potenzial tokenisierter Immobilien und passte einige Vorschriften an, um eine breitere Beteiligung zu fördern. Eine wesentliche Änderung erfolgte im Januar 2024, als die SEC eine bisherige Anlageobergrenze für Privatanleger aufhob. Nach den alten Vorschriften durfte eine Privatperson höchstens 300.000 Baht (etwa 8.500 US-Dollar) in ein bestimmtes, durch Immobilien oder Infrastruktur besichertes Token-Angebot investieren. Diese Obergrenze war ursprünglich festgelegt worden, um die Menschen davor zu schützen, zu hohe Risiken einzugehen. Das bedeutete jedoch auch, dass jemand, der mehr in ein vielversprechendes Projekt investieren wollte, diese Obergrenze rechtlich nicht überschreiten durfte. Anfang 2024 hob die SEC nach dem Erfolg der ersten Projekte diese Obergrenze auf. Nun gibt es keine spezifische Höchstgrenze mehr dafür, wie viel ein Privatanleger in durch Immobilien oder Infrastruktur besicherte Token investieren darf. Durch die Aufhebung der Obergrenze haben die Regulierungsbehörden begeisterten Anlegern die Möglichkeit eröffnet, mehr Token zu kaufen, was wiederum tokenisierten Projekten hilft, leichter Kapital zu beschaffen. Die SEC gab in der „Royal Gazette“ bekannt, dass diese Änderung ab dem 16. Januar 2024 in Kraft trat. Dieser Schritt spiegelt das Vertrauen wider, dass thailändischen Bürgern bei Vorhandensein angemessener Vorschriften mehr Freiheit bei der Investition in diese neuen Vermögenswerte eingeräumt werden kann.

Darüber hinaus haben die thailändischen Aufsichtsbehörden Raum für Experimente und Innovationen im Bereich der Blockchain-Vermögenswerte geschaffen. Im Jahr 2024 startete die SEC ein „Digital Asset Sandbox“-Programm, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, neue Ideen (wie beispielsweise neuartige Tokenisierungsmodelle) unter kontrollierten Bedingungen zu erproben. Diese Sandbox ermöglicht es Projekten, die möglicherweise nicht eindeutig unter bestehende Gesetze fallen, in begrenztem Umfang zu operieren, während die SEC sie überwacht, sodass die Vorschriften schließlich angepasst werden können. Bemerkenswert ist, dass die thailändischen Vorschriften Immobilien-Token ausdrücklich anerkennen und Anforderungen an sie festlegen, wobei sie als Wertpapiere behandelt werden, die Rechte an einer Immobilie oder einem Projekt gewähren. Alle wichtigen Akteure im Tokenisierungsprozess – Börsen, Broker, Vermögensverwalter, Berater und sogar Anbieter von Verwahr-Wallets – fallen unter die thailändischen Vorschriften und können an der Sandbox teilnehmen. Durch klare Definitionen und die Schaffung eines Testraums zeigen die thailändischen Regulierungsbehörden, dass sie die Tokenisierung auf vernünftige Weise fördern wollen, anstatt sie zu verbieten. Diese regulatorische Klarheit gibt Unternehmen das Vertrauen, Token-Projekte zu entwickeln, und vermittelt Anlegern die Gewissheit, dass Schutzmaßnahmen vorhanden sind.

Ein kooperativer Ansatz mit den Regulierungsbehörden

Ein bemerkenswerter Aspekt von Thailands Weg zur Tokenisierung ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Aufsichtsbehörden, Banken und Unternehmen aus dem Technologiebereich in Thailand arbeiten Hand in Hand daran, sicherzustellen, dass sich tokenisierte Immobilien sicher und erfolgreich entwickeln. Die thailändische Aufsichtsbehörde für Wertpapiere (SEC) und andere Behörden zeigen sich weitgehend proaktiv und unterstützend. So trat beispielsweise Thailands derzeitiger Premierminister Srettha Thavisin 2023 sein Amt an und gilt als sehr kryptofreundlich. Er war CEO eines großen Immobilienunternehmens (Sansiri) und brachte, wie bereits erwähnt, 2022 über XSpring sogar den SiriHub-Token auf den Markt. Dass ein ehemaliger Immobilienmagnat, der sich persönlich mit digitalen Token beschäftigt hat, an der Spitze des Landes steht, sendet ein starkes positives Signal aus. Seine Regierung schlug sogar vor, jedem thailändischen Bürger 10.000 Baht in digitaler Währung als Konjunkturimpuls auszuzahlen, wobei die Blockchain-basierte „Digital-Wallet“-Technologie zum Einsatz kommen sollte. Obwohl sich diese konkrete Initiative etwas verzögert hat, unterstreicht sie die Unterstützung von Blockchain-Ideen auf höchster Ebene.

Thailändische Behörden widmen zudem bestimmten Token-Projekten besondere Aufmerksamkeit. Die Regierung sieht in der Tokenisierung von Immobilien eine Möglichkeit, Investitionen und die Wirtschaftstätigkeit anzukurbeln. Als die SEC die Investitionsobergrenze aufhob, stellten Beobachter fest, dass die Aufsichtsbehörde tokenisierte Immobilien eindeutig als Instrument zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Erweiterung der Anlagemöglichkeiten für Investoren betrachtet. Anstatt kryptobezogene Vorhaben mit Argwohn zu betrachten, übernehmen die thailändischen Behörden oft eine Vorreiterrolle bei deren Förderung. In einem aktuellen Gipfelbericht wurde festgestellt, dass die Regulierungsbehörden in ganz Südostasien die Tokenisierung oft vorantreiben, anstatt sie zu blockieren – und Thailand ist ein Paradebeispiel für diesen Trend. Die Regulierungsbehörden hier zögern nicht, Gesetze anzupassen, Lizenzen zu erteilen und, wie wir gesehen haben, bieten sogar Anreize, um das Wachstum des Token-Marktes zu unterstützen. Das bedeutet nicht, dass es keine Regeln gibt – im Gegenteil, es bedeutet, dass die Regeln so gestaltet werden, dass sie der neuen Technologie gerecht werden.

Die kooperative Atmosphäre ist auch auf die Herangehensweise der beteiligten Unternehmen zurückzuführen. Thailändische Banken und Start-ups, die im Bereich der Tokenisierung tätig sind, legen großen Wert auf Compliance und die Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden. Lokale Experten stellen fest, dass Banken und Entwickler in Thailand mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten und nicht gegen sie. Sie versuchen nicht, das Gesetz zu umgehen, sondern konsultieren regelmäßig die SEC und passen ihre Geschäftsmodelle an die gesetzlichen Anforderungen an. Ein Pionier der Tokenisierung, der Thailand als Standort für seine Aktivitäten gewählt hat, lernte, dass man „Hand in Hand mit den Aufsichtsbehörden arbeiten“ muss, um erfolgreich zu sein. Seiner Ansicht nach wird kein tokenisiertes Projekt jemals den Markt erreichen, wenn es nicht in Zusammenarbeit mit den Behörden entwickelt wird. Diese Philosophie hat sich bewährt – die erfolgreiche Einführung von Projekten wie RealX und SiriHub war nur möglich, weil die Teams frühzeitig mit den Aufsichtsbehörden in Kontakt traten und alle gesetzlich festgelegten Bedingungen erfüllten. Durch die gemeinsame Entwicklung von Lösungen mit der Regierung (beispielsweise bei der Klärung der Frage, wie Vermögenswerte verwahrt oder Anlegerschutzmaßnahmen im Blockchain-Kontext gehandhabt werden sollen) ist es thailändischen Projekten gelungen, regulatorische Hindernisse zu umgehen. Diese symbiotische Beziehung – Innovatoren, die mit Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten – ist zu einem Markenzeichen der thailändischen Tokenisierungsszene geworden und ebnet den Weg für ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum der Branche.

Thailands Aussichten für die Tokenisierung im globalen Kontext

Thailands Experiment mit der Tokenisierung von Immobilien findet nicht isoliert statt. Es ist Teil einer größeren weltweiten Bewegung zur Digitalisierung aller Vermögenswerte und zur Demokratisierung von Investitionen. Doch Thailand geht seinen eigenen Weg, indem es Innovation mit Pragmatismus verbindet. Das Land verfügt nun über echte, bereits tokenisierte Immobilien (wie die Eigentumswohnungen bei RealX), in die Menschen investieren können, sowie über einen Regelkatalog, der diese Token rechtlich absichern soll. Damit zählt Thailand zu den führenden Nationen in diesem Bereich. Die Auswirkungen sind durchaus erheblich: Mehr thailändische Einwohner als je zuvor können in hochwertige Immobilien investieren, Unternehmen verfügen über neue Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung, und der Immobilienmarkt gewinnt einen neuen Wachstumsweg. Indem Thailand Immobilienwerte in digitale Token umwandelt, öffnet es den Immobilienmarkt im Wesentlichen für eine breitere Bevölkerungsschicht – ganz ähnlich wie es andere zukunftsorientierte Märkte tun. So hat beispielsweise Dubai tokenisierte Immobilien in sein Rechtssystem integriert, wodurch Investoren über regulierte Plattformen Anteile an Gebäuden erwerben können. Und in Japan wurden seit 2021 über 70 tokenisierte Immobilienprojekte unter klaren Regeln gestartet, was zeigt, wie schnell sich das Konzept in den großen Volkswirtschaften verbreitet. So wie Dubai Immobilien-Token als eine Möglichkeit für jedermann positioniert, zu investieren, entwickelt sich Thailand nun zu einem Zentrum in Asien, in dem die Tokenisierung unter unterstützender Aufsicht florieren kann.

Mit Blick auf die Zukunft dürfte die Tokenisierung von Immobilien in Thailand weiter zunehmen. Nachdem die erste Welle von Projekten wie SiriHub und RealX bewiesen hat, dass das Modell funktioniert, werden wahrscheinlich immer mehr Entwickler und Eigentümer in Betracht ziehen, ihre Immobilien zu tokenisieren. Da jetzt die entsprechenden Rahmenbedingungen vorhanden sind, ist davon auszugehen, dass eine größere Vielfalt an Vermögenswerten tokenisiert wird – beispielsweise Gewerbeimmobilien, Infrastrukturprojekte oder sogar tourismusbezogene Immobilien. Die anhaltende Unterstützung durch die Aufsichtsbehörden bedeutet, dass neue Projekte schneller und mit größerem Vertrauen seitens der Anleger auf den Markt kommen können. Natürlich wird die Aufklärung der Anleger wichtig sein; viele Menschen müssen sich erst damit vertraut machen, wie digitale Token funktionieren und welche Risiken damit verbunden sind. Doch mit zunehmendem Verständnis könnte die Tokenisierung zu einem festen Bestandteil des Investierens in Thailand werden – so selbstverständlich wie der Kauf von Aktien oder Investmentfonds.

Zusammenfassend zeigt Thailands Entwicklung, wie ein Land eine bahnbrechende Idee wie die Blockchain-Tokenisierung auf praktische und inklusive Weise umsetzen kann. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden haben thailändische Unternehmen ein neuartiges Konzept in echte Chancen für die Öffentlichkeit verwandelt. Ein junger thailändischer Investor könnte heute einen Token erwerben, der einen Anteil an einer neuen Eigentumswohnung in der Stadt repräsentiert – etwas, das noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war. Dieser Token kann ihm Mieteinnahmen einbringen und potenziell an Wert gewinnen, wenn der Immobilienmarkt steigt. Es ist ein neues Kapitel für den thailändischen Immobilienmarkt, in dem Eigentumsrechte breit gestreut werden können und Investitionsmöglichkeiten allen offenstehen. Mit seiner Mischung aus Innovation, Regulierung und Zusammenarbeit zeigt Thailand, wie die Tokenisierung vom Hype zur Realität werden kann – und positioniert sich damit als Vorreiter für die Zukunft der Immobilieninvestitionen.

Link: https://blog.tokenizer.estate/tokenization-in-thailand
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Re: Thai Banken
« Antwort #472 am: Gestern um 17:24:21 »

Thailand hat eine umfassende Kampagne gegen illegale Geldströme im gesamten Finanzsystem gestartet. Der Gouverneur der Bank of Thailand, Vitai Ratanakorn, hat 11 Finanzinstitute in die Aktion einbezogen, die sich gegen Betrug, Online-Glücksspiel, illegale Geschäfte und Korruption richtet. Banken, Zahlungsdienstleister und Wechselstuben werden Einzahlungen, Überweisungen und Abhebungen bis hin zu Gold, Fremdwährungen und digitalen Vermögenswerten nachverfolgen. Verdächtige Konten werden schneller eingefroren und gesperrt, während Finanzdaten zunehmend an die Anti-Geldwäsche-Behörde, die Polizei, Ermittler der Korruptionsbekämpfung und Wertpapieraufsichtsbehörden weitergeleitet werden. Tatsächlich hat sich Vitai Ratanakorn, Gouverneur der Bank of Thailand, zum Ziel gesetzt, „Engpässe“ zu schaffen, um den Geldfluss zu kontrollieren und zu überprüfen.

https://www.thaiexaminer.com/thai-news-foreigners/2026/09/15/tighter-bottleneck-regime-on-money-transfers-in-force-across-financial-system-under-central-bank-orders/
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Philipp

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Re: Thai Banken
« Antwort #473 am: Gestern um 17:32:14 »

Ein bißchen wenig Text vom b.o.bachter.

Wieviele Leute solche Romane lesen ?
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jektor

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Re: Thai Banken
« Antwort #474 am: Gestern um 19:41:48 »

Ein bißchen wenig Text vom b.o.bachter.

Wieviele Leute solche Romane lesen ?

Hallo philipp

Sobald ich b.o..bachter  als Author sehe, klick ich sogleich weiter. Wer so was lesen moechte, o.k. ist jedem seine Entscheidung. Mir pers. Ist mir meine Zeit fuer solch lange Berichte ohne irgendeine Info zu schade. Ich pers bevorzuge kurz und knackig.

Gruesse
Jektor
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riklak

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Re: Thai Banken
« Antwort #475 am: Gestern um 20:57:01 »

An b. o. bachter…

„Ich lese hier und im anderen Forum immer wieder davon, dass manch einer damit prahlt schon mehr als dreißig Jahre hier zu leben…“

Wenn Jemand, also zum Beispiel ich, in einem Forum schreibe das ich seit 37 Jahren in Thailand lebe, und ein „b. o. bachter“ eine Feststellung als Prahlerei hinstellt, ist das schon sehr merkwürdig!

Zur Zahlung der Einkommensteuer, liegt für mich der Fall klar.

Einkommenssteuer ist eben auch in Thailand eine Bringschuld.

Genau wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gilt auch in Thailand bei der Einkommensteuer das Prinzip der Holschuld (Bringschuld).
Das bedeutet, dass der Steuerzahler selbst aktiv werden und seine Steuererklärung unaufgefordert beim thailändischen Revenue Department einreichen muss.

Und da ich eben schon viel investiert habe in Thailand, was ich nicht verlieren möchte, und hier auch bis zu meinem Ende leben möchte, und nicht

irgendwann wegen Steuerhinterziehung belangt werden will, zahle ich eben meine Einkommensteuer!

Wenn b. o. bachter natürlich 3 Rechtsexperten an seiner Seite hat, kann er ja das nach seiner Meinung nach Richtige tun!

Gemäß dreier Steuerrechts-Experten aus Thailand, war diese Regeländerung ein Vergehen gegen das bestehende Gesetz!

Leider benennst Du Deine drei Steuerrechtsexperten in Thailand nicht namentlich oder die dazugehörigen Veröffentlichungen!

Deine Werbung für Dein geschriebenes Buch, muss ich ja nicht lesen, obwohl wie auch der Artikel danach (Tokenisierung in Thailand) wahrscheinlich genauso kurzweilig zu lesen wäre?

Ich bin seit 35 Jahren in Thailand "Immobilieneigentümer"" und deshalb ist Dein Artikel wohl an Mieter gerichtet, weil eben dort steht

"Aber sehr empfehlenswert für Immobilienbesitz",also nicht für Eigentümer!



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WhiteSandBeach

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Re: Thai Banken
« Antwort #476 am: Heute um 00:46:48 »

Die Artikel von b.o.bachter sind durchaus komplexe und schwere Kost.

Ich lese sie trotzdem und bin der Meinung das die Thematik dort weitgehend richtig beschrieben wird.
Die Tokenisierung ist ein großes Thema und richtigerweise ist Thailand da gut aufgestellt.
Das Beispiel von den Immobilien ist ja nur eine von vielen Möglichkeiten.
Theoretisch lässt sich fast alles tokenisieren.
Das alles wird in den nächsten Jahren richtig Fahrt aufnehmen.

Token, Krypto, Blockchain sind eng verknüpft, die Grenzen sind fließend.
Die älteren Jahrgänge braucht das nicht mehr zu interessieren,
aber die jüngeren wären gut beraten sie etwas reinzulesen.

Dummerweise hat in USA der blonde Kryptoengel die Branche die er eigentlich Great machen wollte,
durch seine Maßlose Korruption selbst diskreditiert. Und ausgerechnet die abgeschreckt, die das Land eigentlich anlocken wollte.
Andere könnten davon profitieren.

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