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Autor Thema: Tennis  (Gelesen 90528 mal)

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pattran

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«Nicht nur immer ich gegen die Jungen»
« Antwort #75 am: 02. Juli 2009, 12:13:10 »

Roger Federer über Ivo Karlovic und den Halbfinal gegen Tommy Haas, einen alten Bekannten.

Roger Federer, ist Ivo Karlovic der langweiligste Gegner im Tennis?
Nein, ich spiele gerne gegen ihn. Es ist nicht fair, ihn langweilig zu nennen. Er verfügt über einen phänomenalen Aufschlag; auch seine Volleys sind gut. Ich fand, es war ein exzellenter Match.

Weshalb kommen Sie besser mit seinem Aufschlag zurecht als andere?
Immerhin musste auch ich 23 Asse hinnehmen. Aber ich bin einer, der in den wichtigsten Momenten am besten spielt. Die Gegner wissen, dass ich voll da bin, wenn ich zu Chancen komme; das erhöht den Druck.

Karlovic sagte, auf Gras seien Sie mit Abstand der Beste. Weshalb sind Sie so stark?
Vielleicht, weil ich gern kurze Ballwechsel spiele. Auf Rasen werden alle meine Stärken noch stärker, bin ich noch gefährlicher. Vielleicht bewege ich mich auch besser als andere; dazu habe ich viel Erfahrung. Rasentennis kann man eben nicht richtig lernen, weil man so wenig darauf spielt.

Sind Sie überrascht, wie schon am French Open auch in Wimbledon auf Tommy Haas zu treffen?
Nicht gross. Ich schätzte ihn auf Rasen und Hartplätzen schon immer stärker ein als auf Sand, und schon in Paris war er brutal stark. Er hat viel Talent, schlägt ausgezeichnet auf und kommt oft ans Netz. Er hatte mit seinen Verletzungen einige harte Jahre. Wir sind gute Freunde, trainieren oft zusammen und gehen manchmal essen. Ich wusste, es war nur eine Frage der Zeit, bis er sein Spiel wieder finden würde. Ich freue mich für ihn.

Sie stehen im 21. Grand-Slam-Halbfinal in Folge. Was bedeutet Ihnen dieser Rekord?
Eine Menge. Es ist nicht einfach, auf allen Belägen über so viele Jahre konstant gut zu sein. Der Rekord wird nicht einfach zu schlagen sein. Vielleicht bin ich in Best-of-five-Partien so schwer zu schlagen, weil da alles zum Tragen kommt - die mentale, die körperliche und die taktische Stärke.

Mit Roddick, Hewitt, Ferrero und Haas erreichten mehrere Spieler aus Ihrer Generation die Viertelfinals. Freut Sie das?

Darüber bin ich wirklich froh. Ich spiele deshalb auch lieber gegen Haas als gegen Djokovic. Und ich mag den Erfolg auch Ferrero gönnen, den man neben Rafa (Nadal) etwas vergessen hat. Was mir gefällt, ist eine gute Mischung - nicht nur immer ich gegen die Jungen.

Zwei Siege fehlen zum 15. Grand-Slam-Titel. Denken Sie daran?
In erster Linie bin ich froh, dass ich gut spiele. Das ist das Wichtigste. Ich werde mich auf ein hartes Ende des Turniers einstellen und vorbereiten. Ich weiss, dass ich hier Geschichte schreiben kann. Aber so weit sind wir nicht. Es fehlen noch viele Aufschläge und Vorhände.

Wie erleben Sie in Wimbledon die Schwangerschaft Ihrer Frau?
Mirka ist total entspannt, das hilft enorm, weil ich mich dadurch voll aufs Tennis konzentrieren kann. Ich hätte erwartet, dass sie ein wenig nervöser sein würde und sich weniger gut fühlt. Nach diesem Wochenende kann sie dann komplett entspannen. Natürlich wächst jetzt aber die Anspannung.

Was sagen Sie zum Ausscheiden Wawrinkas gegen Murray?
Ich traf Stan am Dienstag und sagte ihm, dass ich stolz sei, wie er gespielt, gekämpft und sich aufgeführt habe. Das lässt für die Zukunft hoffen. Murray unter diesen Umständen so zu fordern, war fantastisch zu sehen. Ich war selber ultranervös während der Partie und hoffte, dass er endlich einen Grossen schlagen kann an einem Grand-Slam-Turnier. Er kommt immer näher. Es fehlt nur ein wenig Glück, vielleicht auch einige Anpassungen im Spiel.

Sind Sie überrascht, wie gut Murray mit dem Druck umgeht?
Es ist ja nicht alles nur negativ. Der grosse Favorit zu sein, ist auch sympathisch. Dass er mit dem Rummel gut umgeht, überrascht mich nicht. Er zieht seine Sache einfach durch. Die Partie gegen Wawrinka war schon stark.

Murray hat als einziger Halbfinalist schon bei geschlossenem Dach gespielt. Könnte das ein Vorteil sein?
Vielleicht ein kleiner. Aber das Wetter sieht ja nicht schlecht aus für das Wochenende.

Er sagte, der Unterschied sei ziemlich gross.
Da kann ich nicht mitreden, weil ich es nicht weiss. Ich hatte das Gefühl, dass die Bedingungen ziemlich langsam wurden, was gut für Stan war. Es wird zudem kühler, statt 30 Grad sind es noch 24. Aber es bleibt immer noch Rasen.

Würden Sie gerne in der Halle spielen?
Dieses Jahr nicht unbedingt. Nächstes Jahr dann.

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/tennis/Nicht-nur-immer-ich-gegen-die-Jungen/story/24169680
 

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #76 am: 02. Juli 2009, 19:38:23 »

Heute die Halfinals der Damen

S.Williams : E.Dementieva
wird jetzt gespielt.

Anschliessend:
Venus Williams g. Dinara Safina

Mal sehen ob es zum Sister-Act kommen wird?
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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #77 am: 02. Juli 2009, 22:12:04 »

S.Williams : E.Dementieva 6:7, 7:5, 8,6

Nach einem hartumkämpften und über weite Strecken ausgeglichenem Spiel, steht Serena Williams als erste Finalistin fest.

Nun der zweite Halbfinal:  Venus Williams gegen Dinara Safina.
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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #78 am: 03. Juli 2009, 04:26:35 »

Es kommt wie in 2008 zur Wiederholung des Sister Act!

Venus Williams lies der Russin Safina keine Chance und schmetterte sie mit 6:1 und 6:0 vom Platz.

Eindrücklicher gehts nicht mehr.

Ich freue mich auf das Finale am Samstag.
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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #79 am: 03. Juli 2009, 12:22:05 »

Gefahr für Federer durch unbelastetes Stehaufmännchen Haas?

Nicht der Serbe Novak Djokovic, sondern dessen Bezwinger Tommy Haas steht am Freitag Roger Federer im einen Wimbledon-Halbfinal gegenüber.
Der Deutsche lieferte zuletzt Beweise seiner Qualität gleich im Multipack.
Am French Open in Paris unterlag der 31-Jährige dem späteren Schweizer Turniersieger erst nach einer 2:0-Führung in den Sätzen.

Seit dem Wechsel auf die Rasenunterlage ist die Nummer 34 der Weltrangliste ungeschlagen. Er gewann das Turnier in Halle mit fünf Siegen. Gleich viele Erfolge im All England Lawn Tennis Club stärkten sein Selbstvertrauen und unterstreichen, ein wie guter Spieler er sein könnte, würde seine Laufbahn nicht dauernd durch Pechsträhnen beeinträchtigt, namentlich auch in Wimbledon.

2007 hätte er in den Achtelfinals ebenfalls gegen Federer antreten sollen, musste aber wegen eines Bauchmuskelrisses das Handtuch werfen.
2005 beendete ein Bänderriss sein Erstrundenspiel.
2002 verzichtete er aus privaten Gründen auf den Start.
Dreimal unterlag er in extremis, einmal mit 7:9, dann mit 6:8 im fünften Satz, einmal ohne Verlust eines Service-Games dreimal im Tie-Break.

Nicht nur in London, sondern vom Teenageralter bis in die Gegenwart warfen zum Teil schwerwiegende Verletzungen den Hamburger mit Wohnsitz in Florida immer wieder zurück.
Blieb er verletzungsfrei, kämpfte er sich stets wieder vor, vor sieben Jahren bis an die 2. Stelle im ATP-Ranking.
2002 schlug er auch Federer zum letzten Mal (Head-to-Head 2:9).
Haas hat gegen den Schweizer nichts zu verlieren.

Das ewige Stehaufmännchen schlägt besser auf als je zuvor und ist hochmotiviert.

Für Federer, nach dem Erfolg in Roland-Garros ebenfalls bemerkenswert locker drauf, steht vergleichsweise viel auf dem Spiel: das Comeback als Nummer eins in der Weltrangliste und die Führung im Klassement der Anzahl Grand-Slam-Siege, die er noch mit Pete Sampras teilt (14 Titel). Der Sieger der Partie trifft im Endspiel auf einen Andy, entweder Murray (vgl. Tea-Time) oder Roddick.
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astronaut007

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #80 am: 03. Juli 2009, 20:26:14 »

R. Federer - T. Haas 7:6 (7:4), 7:5, 6:3

1. Satz 46', 2. Satz 44', 3. Satz 40'
« Letzte Änderung: 03. Juli 2009, 21:13:47 von astronaut007 »
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astronaut007

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #81 am: 03. Juli 2009, 21:40:56 »

Roger Federer steht als erster Finalist in Wimbledon fest.

Im Match gegen Tommy Haas zeigte Federer phasenweise auf, wozu er in der Lage ist. Nach ausmessen des Platzes in den ersten beiden Spielen, wobei ein Vorteil für den Schweizer war, dass er als Rückschläger startete und somit etwas mehr Zeit hiefür hatte. Wohl wusste er, dass Haas zu gefährlich war, als dass er zuviele Experimente hätte einstreuen können. Federer spielte teilweise herrliche, schnörkellose Bälle, doch zeigte Tommy Haas ab und an, dass er dies kontern konnte. Auch wenn der erste Satz in die Kurzentscheidung ging, musste man davon ausgehen, dass der Schweizer das bessere Ende für sich haben würde. Tennisexperten wissen, woran man dies erkennen kann und auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel, wobei die Ausnahmen in diesem Sport sehr sehr selten vorkommen. Bei Service Haas erzielte Federer im Schnitt immer ein bis zwei Punkte, umgekehrt aber fast kein Punktgewinn auf der anderen Seite zu erzielen war. Logische Folge im Tiebreak beim Stande von 2:2 das Minibreak Federers, das er aber umgehend auch wieder abgeben musste. Beim Stand von 4:4 erzielte Federer erneut Minibreak, um hernach ausservieren zu können.
Der 2. Satz verlief bis zum Stande von 5:5 identisch dem ersten, dann aber, und das war das erstaunliche in diesem Match, im 23. Spiel insgesamt, wurde erstmals über Einstand gespielt nach Breakchance Federer, die er dann auch nutzte zum Gewinn des zweiten Durchgangs.
Im 3. Satz zeigte sich schom ziemlich früh bei Fehlern Haas, dass es um seine Nerven nicht zum besten gestellt war. Bis zum 4:3 für Federer war resultatmässig alles noch im Lot, doch dann sah man diesen unbändigen Siegeswillen in Federers Antlitz, seine Chance erkennend schlug er erbarmungslos zu, auch wenn in dieser Phase bei gelungenem Punkt Haas deutlich wurde, welch gute Freunde die beiden sind. Das Break, abgeschlossen durch Doppelfehler Haas zum 3:5 war Tatsache und Federer servierte zu null aus mit abschliessendem Showball, was die Zuschauer mit frenetischem Beifall verdankten. Erwähnenswert auch, dass Haas im ganzen Match keine einzige Breakchance hatte.
Dieses Match zeigte einmal mehr auf, wie schön dieser Sport sein kann, doch eines ist unverkennbar, nicht nur die Akteure auf dem Platz betreffend, sondern auch das Umfeld. Wenn man sieht, mit welch stoischer Ruhe, Locker- und Gelassenheit die Familie Federer sich präsentiert, lässt sich hieraus ein unwahrscheinlich immenser, nicht messbarer psychologischer Vorteil erahnen, der pure Professionalität vermittelt. Ich glaube, das ist das Erfolgsrezept der Familie Federer.
« Letzte Änderung: 03. Juli 2009, 21:44:26 von astronaut007 »
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pattran

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #82 am: 03. Juli 2009, 22:43:05 »

7 x in Serie im Finale in Wimbledon.

Auch das ein Rekord für Roger Federer.

Zum 20. Mal im Finale eines Grand Slam Turniers.

Grossartig Roger Federer.

Tommy Haas ein guter Freund von Roger Federer hat ein grosses Turnier gzeigt.
Ich zolle ihm grössten Respekt und gratuliere ihm zu seiner Leistung.


P.S. es ist sehr stressig heute ins Forum zu kommen, an diesem Posting hatte ich jetzt 15 Minuten. Es macht so keinen Spass.
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Max Frisch

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #83 am: 03. Juli 2009, 23:04:58 »

Und dazu zum 6.Mal hintereinander im Finale eines Majorturniers seit dem Halbfinalausscheiden gegen Novak Djokovic in Melbourne 2008. Auch dies eine bemerkenswerte Marke von Roger Federer, die ihresgleichen sucht.
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pattran

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #84 am: 03. Juli 2009, 23:10:13 »

Er wird langsam unheimlich, die Rekorde purzeln nur so, auch die eigenen.

Roger Federer nach dem Spiel zu BBC
«Ich bin glücklich mit meiner Leistung», erklärte Federer in aufgeräumter Stimmung. «Tommy hat sehr gut gespielt. Ich kenne ihn ja gut, deshalb musste ich stets auf der Hut sein.»
Auf die Frage, ob er lieber gegen Murray oder Roddick den Final bestreiten würde, antwortete der Basler diplomatisch. «Das spielt nicht so eine Rolle. Ich freue mich so oder so ausserordentlich auf dieses Match in Wimbledon.»
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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #85 am: 03. Juli 2009, 23:26:06 »

A. Roddick - A. Murray 6:4, 4:6, 7:6 (9:7), 4:5

Und hier noch ein Schmankerl für zwischendurch

« Letzte Änderung: 04. Juli 2009, 00:26:30 von astronaut007 »
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astronaut007

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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #86 am: 04. Juli 2009, 00:36:36 »

A. Roddick - A. Murray 6:4, 4:6, 7:6 (9:7), 7:6 (.5)

Final am Sonntag A. Roddick - R. Federer

Head to head:
             
                       A. Roddick       R. Federer
 
Siege                         1               13
Niederlagen             13                 1
Aufgaben/UE             0                 0

 keine
Masters Series Madrid (Sandplatz)
15.05.09, 14:05 A. Roddick - R. Federer 1 : 2  (5 : 7) (7 : 6) (1 : 6)  Viertelfinale
Masters Series Nasdaq-100 Open Miami (Hartplatz)
02.04.09, 03:05 A. Roddick - R. Federer 1 : 2  (3 : 6) (6 : 4) (4 : 6)  Runde 4
04.04.08, 01:05 R. Federer - A. Roddick 1 : 2  (6 : 7) (6 : 4) (3 : 6)  Viertelfinale
Australian Open Herren (Hartplatz)
29.01.09, 09:35 A. Roddick - R. Federer 0 : 3  (2 : 6) (5 : 7) (5 : 7)  Halbfinale
25.01.07, 09:30 R. Federer - A. Roddick 3 : 0  (6 : 4) (6 : 0) (6 : 2)  Halbfinale
Masters Finale Shanghai (Hartplatz)
16.11.07, 12:35 R. Federer - A. Roddick 2 : 0  (6 : 4) (6 : 2)  Gruppe 0
14.11.06, 12:05 R. Federer - A. Roddick 2 : 1  (4 : 6) (7 : 6) (6 : 4)  Gruppe 0
US Open Herren (Hartplatz)
06.09.07, 04:00 R. Federer - A. Roddick 3 : 0  (7 : 6) (7 : 6) (6 : 2)  Viertelfinale
10.09.06, 22:35 R. Federer - A. Roddick 3 : 1  (6 : 2) (4 : 6) (7 : 5) (6 : 1)  Finale
Masters Series Cincinnati (Hartplatz)
21.08.05, 18:40 R. Federer - A. Roddick 2 : 0  (6 : 3) (7 : 5)  Finale
Wimbledon Herren (Gras)
03.07.05, 15:00 R. Federer - A. Roddick 3 : 0  (6 : 2) (7 : 6) (6 : 4)  Finale
04.07.04, 15:00 R. Federer - A. Roddick 3 : 1  (4 : 6) (7 : 5) (7 : 6) (6 : 4)  Finale
Thailand Open Bangkok (Halle Hart)
03.10.04, 09:30 R. Federer - A. Roddick 2 : 0  (6 : 4) (6 : 0)  Finale
Masters Rogers Cup (Hartplatz)
01.08.04, 20:00 R. Federer - A. Roddick 2 : 0  (7 : 5) (6 : 3)  Finale


Andy Roddick wirft im zweiten Halbfinale den Schotten Andy Murray aus dem Turnier!
Was niemand ernsthaft erwartete, ist geschehen. Der Schotte musste sich in einem reinen Abnützungskampf dem Amerikaner Roddick geschlagen geben. Für einmal reichten Reichweitenvorteile kombiniert mit jugendlicher Geschmeidigkeit bei Durchschnittstennis  für sein Ranking gesehen nicht. Roddick scheint das Match von Murray gegen Wawrinka analysiert und die Erkenntnisse in diesem Match in die Praxis umgesetzt zu haben, spielte doch Stan eineinhalb Sätze lang wie ein kleiner Federer. Genau da ist Murray zu packen, denn ein Gegner in Superform aus den ersten 20 der ATP-Weltrangliste ist nie chancenlos. Das hat Roddick erkannt und genutzt. Auch das Gegröhle des Publikums bei Fehlern des Gegners, was mit Sportlichkeit nicht viel gemein hat, half dem Schotten heute nicht. Im Gegenteil, er wurde Mitte des 3. Satz vom Unparteischen gebeten, nachdem er sich lautstark über einen eigenen Fehler zum Break von Roddick ärgerte, sich etwas zu mässigen, worauf sich Murray zum Ref hin begab, um ihm klarmachen zu wollen, dass er sich aufbauen könne, wie er wolle. Nachdem ihm dann der Referee erörtert hatte, wer hier das Sagen hat, fügte er sich wie ein Kind, das sein Spielzeug abgeben musste. Roddick andrerseits liess sich nicht beeindrucken, im Gegenteil, er schlug Murray in eindrücklicher Manier.
« Letzte Änderung: 04. Juli 2009, 01:05:21 von astronaut007 »
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Re: Wimbledon 2009
« Antwort #87 am: 04. Juli 2009, 14:55:15 »

Schön das  Andy Roddick gegen Federer den Final spielen darf.
Seine Emotionen nach dem Spiel waren gross und er weinte fast vor Freude.
Er erklärte im Nachhinein bei BBC, dass er nicht gedacht hätte, je wieder einmal
im Finale eines Grand-Slam Tournier stehen zu dürfen.

Er spielte grossartige gegen ein fanatisches Publikum und er strafte den Flegel  Andy Murray
zu Recht ab.
England muss nach 37 Jahren ohne Sieg weiterhin auf einen eigenen Sieger im wichtigsten
Tennis Tournier der Welt warten.

Ich wünsche für den Sonntag einen wunderschönen Final. Der Bessere soll gewinnen,
natürlich liegt meine Sympathie bei Federer. Ich mag aber auch Andy Roddick sehr gut.

Und heute ist Finale der Williams Schwestern.
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Max Frisch

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Serena Williams entthront ihre ältere Schwester
« Antwort #88 am: 05. Juli 2009, 05:39:41 »

Serena Williams hat den erneuten «Sister Act» im Wimbledon-Final gegen ihre Schwester Venus gewonnen und zum dritten Mal nach 2002 und 2003 bei den All England Championships triumphiert (7:6, 6:2).

Eine gute Stunde lang lieferten sich die Geschwister einen ausgeglichenen Final. Der erste Satz wurde im Tiebreak entschieden, und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs brachten beide Spielerinnen den Aufschlag jeweils durch. Je länger die Partie dauerte, desto besser bekam Serena Williams das Geschehen aber in den Griff. Sie realisierte das erste Break zum 4:2 im zweiten Satz dank eines Doppelfehlers von Venus, eine Viertelstunde doppelte Serena beim vierten Matchball mit einem weiteren Break nach. Die Partie dauerte 87 Minuten.

«Es ist beinahe unreal, dass ich mit der Trophäe hier stehen kann», meinte Serena an der Siegerehrung, denn «normalerweise gewinnt ja immer Venus hier».

Kaum eine Chance für Venus Williams

Venus Williams, die in Wimbledon schon fünfmal gewonnen hat und zum achten Mal den Final bestritt, bot sich indessen nur eine kleine Chance, der Begegnung einen anderen Verlauf zu geben. Im ersten Satz kam sie zu zwei Breakmöglichkeiten für eine 5:3- Führung, beim zweiten landete ein Passierball nur Millimeter hinter der Linie.

Serena Williams eroberte ihren elften Grand-Slam-Titel und bereits den dritten nach einem abgewehrten Matchball. Im Halbfinal hatte Serena gegen Jelena Dementjewa bei 6:7, 5:7, 4:5, 30:40 einen Matchball mit einem Netzroller abgewehrt. Schon am Australian Open 2003 (gegen Kim Clijsters) und 2004 (gegen Maria Scharapowa) wehrte Serena Williams im Halbfinal mindestens einen Matchball ab und holte sich anschliessend die Trophäe.

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Ist heute Federer Tag?
« Antwort #89 am: 05. Juli 2009, 05:41:31 »

ich wünsche es mir.

Doch zuerst gehts mal schlafen.

Grüessli

pattran :)
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