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Autor Thema: Ist Kambodscha eine Alternative?  (Gelesen 106471 mal)

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sitanja

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #45 am: 18. August 2009, 05:09:38 »

Same Same But Different“ Locarno feiert David Kross in neuem Buck-Film

Jung-Schauspieler
 David Kross (19) ist weiterhin auf der Überholspur. Der junge „Vorleser“-Star spielt in Detlev Bucks neuem Film „Same Same But Different“ die Hauptrolle. Auf dem Filmfest im schweizerischen Locarno wurde das bewegende Liebesdrama bereits gefeiert.

„Same Same But Different“ (dt. „genau so, nur anders“) ist die Verfilmung der tragischen Magazin-Reportage „Bis der Tod sie mir weg nimmt“ aus dem Jahr 2006. Benjamin Prüfer schildert darin, wie er mit 23 in einem Nachtclub in Kambodscha die 21-jährige Prostituierte Sreykeo kennenlernt. Die jungen Leute verlieben sich und verbringen einen romantischen Monat zusammen, bevor Ben wieder nach Deutschland abreist.

Dann erreicht Ben die Schreckensnachricht: Sreykeo ist mit HIV infiziert. Ben beschließt, zu seiner großen Liebe zu halten, bis der Tod sie ihm weg nimmt...

Kultregisseur Detlev Buck (46) und sein Hauptdarsteller David Kross sind ein eingespieltes Team. Gemeinsam drehten sie schon das Jugenddrama „Knallhart“. Danach spielte Kross die Hauptrolle in dem deutschen Fantasyfilm „Krabat“. Internationale Aufmerksamkeit erregten seine heißen Sexszenen mit Kate Winslet in dem preisgekrönten Film „Der Vorleser“.

Am 21. Januar 2010 startet „Same Same But Different“ in den deutschen Kinos.
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hellmut

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #47 am: 18. August 2009, 06:56:27 »

@ sitanja, links kann man auch kürzer machen, so z. B.: LINK  ;D
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hellmut

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #48 am: 18. August 2009, 06:57:44 »

Anleitung: (url=hier den Link eintragen)hier einen beliebigen Text einsetzen(/url)

Statt der runden Klammern ( ) eckige [ ] verwenden.
« Letzte Änderung: 18. August 2009, 07:03:06 von hellmut »
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astronaut007

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #49 am: 18. August 2009, 07:03:47 »

hellmut, biste heut mit dem Meckerbein raus??? :D :D :D
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Samuijumbo

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #50 am: 18. August 2009, 08:28:09 »

Und was hat das alles mit dem Thema zu tun? --C   --C
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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #51 am: 18. August 2009, 11:23:48 »

@Samuijumbo

tröste Dich, ich hab's auch nicht verstanden ???

Wolfram
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quaychang

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #52 am: 18. August 2009, 12:16:00 »

@samuijumbo
Es geht wohl um das KORREKTE einfuegen eines links. Wir sind hier ja ein .de da muss immer als korrekt sein  :D

Same Same But Different der neue Film von Detlef Buck. Ja, ich bin schon gespannt. Allerdings bedient er auch saemtliche Erwartungen des unbedarften Publikums in Sachen Klischees. www.samesame-themovie.com

Interessant ist der Film insofern da komplett in Kambodscha gedreht. Es gibt viele Bilder und besonders der Blog der Crew vermittelt recht interessante und ungewoehnliche Eindruecke der Mitwirkenden.

Ansonsten lohnt sich ein Blick in die Online-Ausgabe der groessten Tageszeitung PHNOM PENH POST (leider nur in englisch)

http://www.phnompenhpost.com/

Interessant sei noch zu erwaehnen, das Kambodschaner sehr gut informiert sind, was in Thailand passiert. Jedoch Thais 0.00 Ahnung haben was in Kambodscha los ist! Zb. sind alle wichtigen thailaendischen TV Programme empfangbar, umgekehrt herrscht Nachrichtensperre.
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StrangeFruit

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #53 am: 18. August 2009, 12:41:41 »

@quaychang
Interessant sei noch zu erwaehnen, das Kambodschaner sehr gut informiert sind, was in Thailand passiert. Jedoch Thais 0.00 Ahnung haben was in Kambodscha los ist! Zb. sind alle wichtigen thailaendischen TV Programme empfangbar, umgekehrt herrscht Nachrichtensperre.


Splendid isolation eben..... Wohin das führt, weiss man ja. Aber wenn man meint, solche Erfahrungen unbedingt (aber unnötigerweise) selbst machen zu müssen....., bitte... up to them.
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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #54 am: 18. August 2009, 16:04:49 »

"Interessant sei noch zu erwaehnen, dass Kambodschaner sehr gut informiert sind, was in Thailand passiert."

Da muss ich quaychang recht geben. Die Kambodschaner sind aber nicht nur über die Ereignisse in Thailand auf dem laufenden, ihr Interesse ist wesentlich globaler. Selbst Schulkinder konfrontieren einen häufig mit den Fragen, die sie beantwortet haben möchten. Der Bildungshunger ganz allgemein hat mich immer wieder beeindruckt.
Ich habe einmal eine junge Bedienung in einem der Restaurants am Sisowath Kay in Phnom penh gefragt, was sie machen würde, wenn sie unvermutet zu 20$ käme. Die Antwort war verblüffend: "I need a new dictionary for english and japonese language, but kost only 13$."
Der jungen Dame konnte geholfen werden.
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rio0815

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #55 am: 18. August 2009, 17:13:08 »

Die beiderseitigen Animositäten zwischen Thailand und Kambodscha rühren aus einer sehr langen Geschichte und sehr vielen Zwistigkeiten her und werden auch beiderseits der Grenze eifrig gepflegt.

Das geht bis hin zum Namen der Stadt Siem Reap, was in etwa bedeutet: "Der Ort, wo die Siamesen besiegt wurden" und auf eine Schlacht im 16.(?) Jahrhundert hinweist.

Die Masse der Khmer ist unglaublich ungebildet, in dieser Hinsicht ist wenig Unterschied zu Thailand vorhanden.
Der Nationalismus der Thai hat allerdings keine Entsprechnung bei den Khmer.
Dort richtet sich der Groll eher in Richtung Vietnam, das Regime von Hun Seng wird als Marionette Hanois bezeichnet, das Kambodscha seit 30 Jahren besetzt halten würde und den südlichen Teil Kambodschas "gestohlen" hätte. (Khmer Krom-Konflikt an der Mekongmündung mitsamt Saigon, erst 1946 Vietnam bzw Cochinchina(Kolonie) zugeschlagen.

Das grösste Problem in Kambodscha ist allerdings die Bequemlichkeit, mit der man sich von UN-Geldern abhängig gemacht hat, und die daraus folgende gewaltige Korruption.
Man schaue sich nur mal den Platz Kambodschas bei Transparency international an, das sagt alles.

Als Alternative zu Thailand taugt Kambodscha jedenfalls (noch) nicht, es fehlt die Infrastruktur.
Für Unternehmungen oder als Alterssitz ist Kambodscha allerdings sehr empfehlenswert, da Ausländer keinerlei Visaprobleme haben und auch Firmen zu 100% besitzen dürfen.
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quaychang

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #56 am: 19. August 2009, 11:49:24 »

@rio085
Danke, das waren sehr gute Hintergrundinformationen!

Zitat
Die Masse der Khmer ist unglaublich ungebildet, in dieser Hinsicht ist wenig Unterschied zu Thailand vorhanden.
Sicherlich! Da hast Du recht, mangels Moeglichkeiten. Aber doch ein grosser Unterschied zu Thailand ist vorhanden. Waehrend Thais die gefaehrliche Mischung zwischen Ungebildet und Arrogant haben (und dadurch in der Regel weder faehig noch willens sind aus eigenem Antrieb zu lernen, denn man ist der Meinung, man weiss ja alles und andere sind nichts), sind Kambodschaner lediglich ungebildet, haben aber einen grossen Wissensdurst. 

Zitat
Als Alternative zu Thailand taugt Kambodscha jedenfalls (noch) nicht, es fehlt die Infrastruktur.
Was meinst Du mit Infrastruktur?

Ich wuerde schon sagen, Kambodscha ist eine echte Alternative... jeden Tag wird es ein bischen mehr interessant...

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rio0815

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #57 am: 19. August 2009, 17:35:51 »

Aber doch ein grosser Unterschied zu Thailand ist vorhanden. Waehrend Thais die gefaehrliche Mischung zwischen Ungebildet und Arrogant haben (und dadurch in der Regel weder faehig noch willens sind aus eigenem Antrieb zu lernen, denn man ist der Meinung, man weiss ja alles und andere sind nichts), sind Kambodschaner lediglich ungebildet, haben aber einen grossen Wissensdurst. 

Einverstanden! Die Khmer sind wissbegieriger als die Thai und hören eher zu.
Die Arroganz der Thai wird denen zusammen mit dem Nationalismus ab der ersten Klasse eingetrichtert.
Das ist in Kambodscha anders, auch historisch bedingt.
Muss da mal ein paar fragmente zu schreiben...

Zitat
Als Alternative zu Thailand taugt Kambodscha jedenfalls (noch) nicht, es fehlt die Infrastruktur.
Was meinst Du mit Infrastruktur? [/quote]

Es fehlt an vernünftigen Internetverbindungen, es fehlt an Elektrizität und sauberem Trinkwasser,
es fehlt an richtigen Supermärkten und an landesweiten Franchise-Systemen wie 7eleven.
Aber es wird besser, das stimmt sicher.

Eine Story hab ich noch:

wir haben ein Layout für Werbeschilder gemacht und das ganze dann zum Drucken gemailt.
Logo, Text, Handynummer und Mailaddresse.

Als wir die Schilder abholten, fehlten in den texten alle "i"

nfo@ anstatt info@ usw...

Die haben einfach die "i"s vergessen...da wirste bekloppt  :-)

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hellmut

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #58 am: 19. August 2009, 20:06:03 »

... Als wir die Schilder abholten, fehlten in den texten alle "i"

nfo@ anstatt info@ usw...

Die haben einfach die "i"s vergessen...da wirste bekloppt  :-)

Ma pen ra (Übersetzt: Das macht nchts)  ;D
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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #59 am: 19. August 2009, 23:12:25 »

Sihanoukville

Sihanoukville, früher Kampong Song genannt, liegt am Golf von Thailand und ist heute der bedeutendste Hafen und Badeort Kambodschas.
Gleichzeitig ist Sihanoukville die jüngste Stadt des Landes, mal eben starke 50 Jahre alt.
Als Kambodscha nach der Unabhängigkeit von Frankreich einen eigenen Zugang zum Meer brauchte, da es sich aus der Abhängigkeit von Vietnam lösen wollte – früher erfolgte der Warenverkehr zum Meer über den Mekong – fand man in der Gegend des Fischerdorfes Kampong Song einen natürlichen Tiefwasserhafen, der sich zum Ausbau anbot. Zu Ehren des damaligen Königs erhielt die neue Stadt den Namen Sihanoukville.

Anfangs verlief die Entwicklung wenig stürmisch, insbesondere die Zeit der Roten Khmer brachte der Stadt einen erheblichen Rückschritt. Die Weiterentwicklung Sihanoukvilles konnte erst voranschreiten, nachdem auch die Bergregion zwischen Phnom Penh und der Küste von restlichen Khmer Rouge Truppen gesäubert war. Danach ging es dann aber recht flott voran, besonders nachdem die von Amerikanern gebaute und bezahlte Straßenverbindung fertig gestellt war. Erst diese Straße machte aus der vorherigen Tagesreise mit dem Zug (fährt heutzutage nicht mehr) einen Trip von wenigen Stunden.

Sihanoukville ist etwa 230km von der Hauptstadt entfernt, mit einem selbst gefahrenen Pkw bei den guten heutigen Straßenverhältnissen mal gerade zweieinhalb Stunden. Die Straßenbenutzung kostet pro Strecke etwa einen Dollar (in Riel zu bezahlen).
Der seit Jahren fertige kleine Regionalflughafen 20km vor den Toren Sihanoukvilles war nur drei Monate in Betrieb gewesen, nach einem Flugzeugunglück wurde er wieder aufgegeben.

Wie kommt man nach Sihanoukville?
Am einfachsten und preiswertesten mit dem Bus, wobei sich drei private Buslinien um die Gäste streiten. Am bequemsten und mit 7$ am teuersten sind dabei die Busse der Mekong Express Company, die am Sisowath Kay abfahren.
Die Busse von Capitol Guesthouse starten beim Capitol Guesthouse, die Busse der Sorya Transport Company  am Central Market von der dortigen Busstation.
Bei beiden Linien bezahlt man nur 4$, sie sind aber auch in ihrem Komfort wesentlich rustikaler.
Die „Share Taxi“ sind keine echte Alternative, da sie bis zum Abwinken mit Passagieren voll gestopft werden und auch keineswegs schneller als die Busse sind. Natürlich kann man auch ein privates Taxi mieten, das dann allerdings doch schon bis zu 50$ kosten kann. Auch diese Taxis fahren aus Spritspargründen langsam, bringen also auch keinen echten Mehrwert.
Schließlich ist es möglich, sich für die Zeit in Sihanoukville einen Wagen oder ein Motorrad mieten, in Phnom Penh ist das Angebot gar nicht schlecht.

Wir entschließen uns, mit dem Bus zu fahren, der die Strecke mehrmals täglich zurücklegt. Auf halber Strecke gibt es eine Pinkel- und Fresspause, die hauptsächlich für die einheimischen Passagiere unerlässlich ist.
Nach vier Stunden kommt man in Sihanoukville am Busbahnhof an, wo man entweder von seinem Guesthouse oder Hotel abgeholt wird oder seinen Weitertransport zu einer geeigneten Unterkunft selbst in die Hand nimmt.
Es wartet immer eine große Menge von Motodop-Fahrern, die erst einmal abchecken, ob ihr Opfer sihanoukvilleerfahren ist oder nicht. Danach richtet sich nämlich der Fahrpreis. Mehr als einen Dollar sollte man nicht bezahlen, für ein Mopedrikscha sollten es aber schon zwei Dollar sein.
Es ist nicht verboten, sich von den Fahrern zu einem „günstigen Guesthouse“ bringen zu lassen, kann aber den Unterkunftspreis erhöhen, da die Provision an den Fahrer natürlich letztendlich vom Gast bezahlt werden muss. Andererseits kennt niemand die neuesten Guesthouses besser als die Motodop-Fahrer, sodass man nicht unbedingt teuer fahren muss, wenn das Guesthouse noch Promotionpreise hat. In den nagelneuen Guesthouses ist halt noch nichts abgenutzt, gerade die  neuen Guesthouses sind absolut auf dem aktuellen Stand, was Ausstattung und Komfort angeht.
Die Preise für ein gutes Zimmer mit Klimaanlage, Ventilator, Kühlschrank, Fernseher und eigenem Bad mit Warmwasserdusche beginnen bei 10$/Nacht, für 20$, also etwa 660Baht kann man schon etwas richtig gutes verlangen.

Mein Lieblingsguesthouse ist das Orchidee GH, das in dieser höheren Preisklasse rangiert, aber neben dem Frühstück auch einen Swimmingpool bietet. Das Haus wird von einem Holländer und seiner einheimischen Ehefrau gemanagt, der Besitzer spricht deutsch, wie gesagt, sehr empfehlenswerte Anlage an der Ochheuteal Beach.
Aber auch die billigeren Häuser nebenan sind absolut ihr Geld wert.

Damit ist die Frage eröffnet, wo man in Sihanoukville wohnt.
Die Stadt erstreckt sich über ein großes Gebiet, ist regelrecht zersiedelt.
Da gibt es zunächst einmal das „Zentrum“ in der Gegend des Marktes, hier finden sich eine Menge ganz preiswerter Guesthouses, in denen man kaum einmal mehr als 15$ bezahlen sollte. Hier gibt es auch zwei akzeptable Supermärkte, zwei Tankstellen und eine Menge Restaurants und Kneipen, Gäste aus DACH treffen sich meist im „Freedom“, das einem deutschen Kneipier gehört und in dem neben preiswertem und gutem westlichen Essen auch mehrere Poolbilliardtische und regelmäßig auch eine Anzahl freundlicher Ladies dafür sorgen, dass man länger bleibt. Das gezapfte Bier kostet pro Krug(0,4l) 0,75$, das sagenhafte Schnitzel mit Bratkartoffeln und einem Salatteller stattliche 3$. Wer also z.B. 10$ für Essen und Getränke niedergemacht hat, ist danach schon etwas angebrütet!
Die Straße am Freedom hinunter zum Markt führt bei einem Bayern vorbei, der ebenfalls ein Restaurant mit Bar betreibt, seine Gulaschsuppe ist legendär!
Auch in seinem Restaurant wird deutsch gesprochen, Tips welcher Art auch immer gibt’s kostenlos.

Jugendliche Traveller wohnen gern auf dem „Hill“, richtig "Wheather Hill Station“, wo sich neben einer Reihe guter Guesthouses  auch eine kleine Barszene findet, in der bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden kann. Nachteil der Location ist der weite Weg zum Strand (Victory Beach), der von einigen Expats aber offensichtlich gar nicht vermisst wird.

Im gesamten Stadtgebiet findet man ein ganze Menge weiterer Unterkünfte, die mittlerweile bedeutendste Destination ist die Ochheuteal Beach und die daneben gelegene Serendipity Beach, die wunderschöne Sokha Beach wird von einem einzigen Hotelkomplex (Sokha Beach Resort) fast vollständig mit Beschlag belegt.

An der Ochheuteal Beach oder der Serendipity Beach müsste eigentlich jeder fündig werden, so groß ist das Angebot an guten Guesthouses und kleinen Hotels inzwischen. Auch die Anzahl der Restaurants lässt keine Wünsche mehr offen.
Auf die verschiedenen Beaches werde ich  nachher eingehen.

Bis denne
Wolfram



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