Ich kann dem Alfred da nur uneingeschränkt zustimmen!
Sihanoukville ist kein Pattaya und soll auch keines werden, da sei Buddha vor!
Natürlich gibt es ein Nachtleben, das aber zum Großteil auf die Einheimischen zentriert ist. In welcher Stadt Südostasiens gibt es das nicht? Auf people aus Patty wirkt das alles aber höchst amateurhaft.
Das gilt auch für die Preise:
In der von Alfred genannten Hafengasse werden " five dollar massage jam jam bum bum" aufgerufen. Wer nicht hinreichend interessiert ist, kann ohne Probleme weiterspazieren.
Das Essen in Kambodscha ist ein Kapitel für sich.
Überall wo Touris vorbeikommen, kann man sich darauf verlassen, dass das Essen durchaus gut, manchmal auch sehr gut ist.
Insgeamt vermisst man die Raffinesse der Thaiküche.
Andererseits findet man in Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville sehr gute französische Küche mit Käse und Wein zu absolut zivilen Preisen. Auch DACH ist dort inzwischen ausreichend vertreten, das Angebot an internationaler Küche nimmt stetig zu.
Die kambodschanischen Gerichte gewinnen auch mehr und mehr an Qualität.
Wir sollten nicht vergessen, dass unter der Khmer Rouge Tragödie vieles verloren gegangen war, was erst mühsam wieder entdeckt werden muss.
Die Meeresfrüchte in Sihanoukville und in Phnom Penh waren allemal so gut wie in Thailand, oft auch durchaus besser.
Den armen Kambos fehlt schließlich die industriebedingte Verunreinigung des Meeres.

Im Binnenland - dazu gehört u.a. auch Siem Reap - gibt es leckere Fische und Shrimps aus dem Tonle Sap.
Wer also nichts gescheites zu essen gefunden hat, hat einfach nicht richtig gesucht.

Wolfram