Im
Marina Villa am Lamai Stand auf Samui (und ähnlich im
Aloha und im
Lamai Inn, von den Hippiehütten ganz zu schweigen...) stand zu meiner wilden Zeit neben der Kasse eine Schale mit Plätzchen.
Die hatte im
Marina Villa die phänomenale Chefin, Nit Thongsuk, höchstpersönlich gebacken. Sie sahen lecker aus, waren aber teuer (wir reden von 1983/84, als der Bungalow am Strand mit Dusche/Toilette innen
im Monat 800 Baht kostete!). Eines dieser Plätzchen kostete, wenn ich mich recht erinnere, 5 Baht (1 DM 1984 = 7,60 Baht).
Es dauerte Wochen, bis ich mir das erste gegönnt habe: Sie schmeckten, vor allem frisch gebacken, genauso lecker wie sie aussahen. Von da an nahm ich jeden Tag ein paar, bevor ich mit meiner 250er Suzuki die tägliche Tour um die Insel machte oder wenn ich zurückkam (Essen z. B. in Nathon und jeden Tag einen Banana-Shake für 20 Baht an der Bar des Malibu am Chaweng, das war damals der einzige Platz in Samui, wo sie ohne Strom untertags trotzdem handgeschüttelte echte Shakes fabrizierten.)
Es war mindestens ein Vierteljahr später, als mich Nit mal nebenbei fragte, wie ich ihre Plätzchen fand.
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"Very good, the best in Samui! I even think they are better than in Germany
What's your special recipe?"Nit:
"Magic mushrooms inside!"

Ich hatte nie die geringste Wirkung von irgendwas gespürt

Von da an nahm ich jeden Tag allerdings höchstens noch
ein Plätzchen und auch das nur aus Anstand, wenn die freundliche Nit hinter der Balustrade stand...
Vielleicht ist das mit den
Magic Mushrooms so wie mit Akupunktur, Homöopathie und Geisterbeschwörung: Es wirkt halt nur, wenn man dran glaubt.
