Hun Sen möchte mit dem zukünftigen MP Thaksin die Probleme zwischen Cambo und Siam gerne einvernehmlich lösen und investiert in die Zukunft 
Ein gerissener Kerl, der Hun Sen. Dabei kann er nur gewinnen. Ganz egal, ob Thaksins später wieder MP wird oder auch nicht.
Jeder neue Thai-PM wird vorsichtig mit Kambodscha umgehen und alle möglichen Zugeständnisse machen, damit vor der Haustür kein zukünftiges Aufmarschgebiet für "Terroristen" entsteht, welche grenzüberschreitend tätig werden und das Land so lange destabilisieren, bis ihre Forderungen nach freien Wahlen erfüllt ..oder von den besiegten Abhisit-Demokraten unfreiwillig und unter Verstoß gegen die LM-Gesetze die "Federal Democratic Republic of Siam" (FDRS)

ausgerufen wird.
Eine andere Möglichkeit wäre, daß das Militär wegen Streitigkeiten mit Kambodscha bald wieder erheblich sichtbarer die Macht übernimmt, indem ein Militärboß „vorübergehend“ auch offiziell zum politischen Führer ernannt wird.
Militärische Operationen gegen Kambodscha zu führen und gleichzeitig im Süden gegen aufständische Moslems und im Norden gegen die aufmüpfigen Rothemden zu kämpfen würde aber vermutlich viel zu teuer und die stolze Thaiarmee ist noch etwas zu schwach dafür.
Selbst wenn der Thronfolger mit seiner eigenen kleinen, bekanntlich nicht unter dem Kommando der Thai Royal Airforce stehenden Fliegerstaffel 904 heldenhaft in den Kampf eingreifen würde.
Die 904. Staffel ist eine Einheit, die zu Ausbildungszwecken Feindangriffe vortäuscht (Aggressoreinheit). Sie ist mit der Northrop F-5E Tiger II
http://www.luftfahrtmuseum.com/htmd/dtf/f5f.htm
ausgerüstet und auf der RTAFB Don Muang in Bangkok stationiert. Als Besonderheit ist die 904. Staffel dem Kronprinzen unterstellt, die RTAF hat daher keine Befehlsgewalt über diese Staffel.
Übrigens besteht durchaus die Gefahr bzw. die Möglichkeit, daß Thaksin in Kambodscha vom Wirtschaftsberater auch noch zum Militärberater aufsteigt.
Mit dem thailändischen Militär hatte Thaksin kurz vor seiner Vertreibung durch dasselbe schon Zoff, weil er den Luftwaffenbossen ein lukratives Geschäft mit schwedischen Rüstungslieferanten vermasselt hatte.
Die Militärs wollten sich nämlich eine neue Staffel mit dem Jäger Saab JAS-39 Gripen genehmigen..
..und der böse Premier Thaksin hat die Anschaffung ( Kosten ca. 100 Mio Dollar pro Stück ) dann nicht genehmigt.
Vermutlich hatte Thaksin schon zuviel Geld in die Isaan - Gebietsförderung gesteckt oder er war bei der Provisionsverteilung nicht ausreichend berücksichtigt worden und wollte darum nun preisgünstigere und robuste Kampfmaschinen bei den Russen einkaufen.. und zwar sollte es die
Suchoi Su-30 sein:
Um den von ihnen längst vorbereiteten Deal trotzdem noch durchziehen zu können und zukünftig nicht in kommunistischen Maschinen fliegen zu müssen, sahen sich die Militärs gezwungen, Thaksin von seiner Verantwortung als Premier zu befreien und führten 2006 den Putsch durch, um das Land wieder mit brauchbaren Demokraten und Abhisit zu bestücken.
Im Oktober 2007 war es dann endlich soweit, daß militärkonformere Kabinettsmitglieder die Anschaffung von
12 Stück der Saab-Jäger JAS-39 Gripen genehmigten.. Die 1,2 Milliarden-Dollar sind schließlich in Schweden auch besser angelegt als in Russland oder gar im Isaan, wo sich die bildungsfernen und konsumgeilen Schichten davon sowieso nur neue Handys , Mopeds, Fernsehgeräte und Redshirts mit der Aufschrift „We love Thaksin“ kaufen würden.

Soweit ein paar Infos aus Agentenkreisen..also teilweise noch ohne Gewähr. 007-Angkor wird hoffentlich rechtzeitig weitere interessante Details aus Kambodscha nachliefern können, wenn Thaksin dort seine Beratertätigkeit in Rüstungsangelegenheiten aufgenommen hat und erste Ergebnisse vorliegen. Der Abzug des thailändischen Botschafters aus Kambodscha deutet bereits auch für Nichtagenten die kommende Entwicklung an.