ORF und ARD bzw.ZDF sind nunmal "oeffentlich-rechtliche "Kanaele,die durch
Rundfunk/Fernsehbeitraege finanziert werden.
Damit sind sie natuerlich im Spannungsfeld der Interessen politischer Parteien.,
die natuerlich Einfluss auf die Leitung der Unternehmen haben.Auch die beige-
stellten "Beiraete" werden von politischen Parteien nominiert.
Wie da eine geforderte Reform aussehen soll,muss erst erklaert werden.
Man kann natuerlich die Anstalten in Kapitalgesellschaften umgewandeln und die
Aktien auf den Markt werfen.
Und wer sind die interessierten Kaeufer ? Wieder nur private Fernsehmacher.
Damit ist der Auftrag einer oeffentlich-rechtlichen Anstalt (Informationsgrund-
versorgung,Minderheitenprogramme etc)dahin.
Eine neutrale Berichterstattung ist erst recht nicht zu erwarten,wenn die Quote
das Goldene Kalb ist.
Der Hinweis,dass Fuehrungskraefte in der Wirtschaft und deren Bezahlung sich
nach dem Marktwert richten,ist bekannt.
Aber ebenfalls hat sich ein Marktwert fuer Fuehrungskraefte bei oeffentlich-recht-
lichen Einrichtungen gebildet.
Ich glaube daher,dass die Einkommen des BBC,SRF,ORF nicht so sehr auseinder-
klaffen,dass man gleiche Qualitaet fuer das halbe Geld bekommt.
Das nordkoreanische Fernsehen sollte nicht als Massstab genommen werden,ob-
wohl Beschwerden ueber das Programm eher Einzelfaelle sind und der Chef im
Vergleich zu den westlichen Indentanten billiger kommt.
Jock