Warum verfrachtet die Yamaha aus dem Isan die Wildsau aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein (NRW) in den Spessart nach Bayern/Hessen ?

„Gerade in den letzten Wochen haben die heimischen Jäger verstärkt und erfolgreich Wildschweine bejagt“, sagte Setzer laut einer Pressemitteilung. „Unser Aufruf, gemeinsam über Reviergrenzen hinweg größer angelegte Drückjagden durchzuführen, wurde vorbildlich umgesetzt“, lobte der Dezernent die Jägerschaft. Als Beispiel hob er eine Bewegungsjagd vom vergangenen Wochenende hervor. Diese sei „sehr gut organisiert und hervorragend durchgeführt“ worden.
Die Jagd umfasste sechs Reviere sowie die in dem Bereich liegende staatliche Eigenjagd des Forstamtes Siegen-Wittgenstein. „Mehr als 150 Jäger, Treiber und eine große Anzahl eingesetzter Jagdhunde rückten Wildschweinen und Co. auf die Schwarte bez. Decke“, heißt es in der Pressemitteilung.
Quelle :
HIERDer Mensch und auch die Wildsau ist wissenschaftlich gesehen ein Teil der Evolution.
Als Glaeubiger ist der Mensch und die Wildsau Spielzeuge Gottes ueber die nur der "Allmaechtige" bestimmt.
Man darf gespannt sein welche Weltanschauung den Menschen oder die Wildsau als Schaedling fuer die Erde identifiziert.
Evolution: Der Mensch, ein ganz normaler Parasit

Der Mensch hält sich für die Krone der Schöpfung, doch er ist nur ein kleines Mosaiksteinchen der Biosphäre. Immerhin: Er kann sich dessen bewusst werden, sagt der Naturforscher Volker Mosbrugger.
Der Paläontologe ist der Meinung, dass die Menschen sich beim Naturschutz zu viele Sorgen um den Eisbären machen und zu wenige Gedanken über wichtige, aber unspektakuläre Organismen wie Bakterien.
Der Mensch verhält sich auf der Erde ja nicht grundsätzlich anders als jedes beliebige Bakterium, jede Ameise oder jeder Vogel. Wir nutzen alle verfügbaren Ressourcen, um möglichst gut und zahlreich zu überleben. So machen das alle Lebewesen auf der Erde. Das Einzige, was uns von ihnen unterscheidet, ist die Fähigkeit, über unser Handeln zu reflektieren – und gegebenenfalls anders zu handeln.
Nur weil wir erkennen, dass die Ressourcen nicht unendlich sind, sind wir nicht dazu verpflichtet, sie zu bewahren. Allerdings wäre es natürlich irrsinnig, das nicht zu tun.
WELT ONLINE : Könnten die Menschen das Leben auf der Erde überhaupt auslöschen?
Nein, das glaube ich nicht. Stellen Sie sich vor, sie hätten eine Gruppe von Menschen, die zeitgleich überall auf der Welt Atombomben zünden und mit Biowaffen Flüsse, Meere und die Luft vergiften würde. Damit könnte man vielleicht die Menschen auslöschen. Vielleicht auch alle Säugetiere, Vögel oder Reptilien. Aber je mehr wir das Leben erforschen, desto mehr Lebensformen lernen wir kennen, die auch widrigste Umstände überstehen – und damit also auch die Waffen der Menschen.
WELT ONLINE : Die häufig zitierten Kakerlaken, die auch einen Atomkrieg überstehen würden …
Mosbrugger : …ja. Oder eben Bakterien, die in hundert Meter Tiefe im Gestein ohne Sauerstoff auskommen, die im ewigen Eis leben, in Schwefelquellen oder unter hohem Druck in der Tiefsee. Um das Leben auf der Erde auszulöschen, müssten man ihr schon das flüssige Wasser nehmen.
Ohne Wasser hätten sich niemals Zellen entwickeln können. Ohne sie wäre keine sauerstoffhaltige Atmosphäre auf der Erde und damit auch kein höheres Leben möglich gewesen. Die Dinosaurier und viele andere Tiere und Pflanzen sind zwar ausgestorben, aber das Leben hat dennoch immer weiterexistiert.
Ob die Eisbären eine Klimaerwärmung überleben oder nicht, das berührt die Biosphäre und den Menschen im Grunde recht wenig. Viel wichtiger ist es, ob Schlüsselarten wie beispielsweise bestimmte Bakterien überleben. Denn wenn sie beispielsweise im Boden auf einmal fehlen, dann könnte es sein, dass der Weizen auf einmal nicht mehr wächst. Meistens erkennen wir diese ökologischen Zusammenhänge, die uns direkt betreffen, aber erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Erst wenn die Ernten schlecht ausfallen, machen wir uns auf die Suche nach den Gründen. Und dann sind die Bakterien bereits verloren.
WELT ONLINE : Vielleicht setzen sich Menschen auch deshalb nur halbherzig dafür ein, etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen, weil sie uns als Art nicht in die Enge treibt.
Der Mensch kommt evolutionsgeschichtlich aus Afrika – mit wärmeren Temperaturen kommt unser Körper also gut zurecht. Und ob die Konzentration von Kohlendioxid ein wenig ansteigt oder nicht, belastet uns auch nicht weiter. Es wird vielleicht Hunger, Kriege und Völkerwanderungen geben, die verschiedenen Regionen und Gesellschaften werden leiden – und aus diesem Grunde sollten wir handeln. Aber wir müssen uns keine Sorgen um unser Überleben als Art machen.
WELT ONLINE : Als Menschen sind wir von der natürlichen Evolution weitgehend abgekoppelt. Umweltdrücke wie etwa Temperaturschwankungen gleichen wir durch entsprechende Kleidung und Häuser aus. Krankheiten bekämpfen wir mit Medikamenten, und gegen Mangelernährung gibt es die globale Ernährungsindustrie.
Der Mensch ist das einzige Tier, das als Folge der „kulturellen Evolution“ nicht mehr direkt von natürlichen Umwelteinflüssen beeinflusst wird.
Der Mensch entzieht sich inzwischen tatsächlich weitgehend einer biologischen Evolution. Bei ihm wirkt heute vor allem die kulturelle Evolution. Wenn also Menschen beispielsweise gegen eine aggressive Grippe geimpft sind, dann überleben sie eine Epidemie eher als solche, die nicht geimpft sind – die Überlebenschancen für Nachkommen hängen heute meist stärker von der verfügbaren Medizin und der umgebenden Kultur als von den Genen ab.
WELT ONLINE : Wenn das System Erde zu schwierig zu vermitteln ist, müssten wir dann nicht wenigstens Theorien wie die Evolutionstheorie besser vertreten? In den USA glauben beispielsweise immer mehr Menschen an den Kreationismus, also an eine von einem Schöpfer erschaffene Welt. In Heidelberg planen Schweizer Kreationisten einen Kreationismus-Erlebnispark …
Ich glaube nicht, dass wir uns in Deutschland darum Sorgen machen müssen. Der Kreationismus ist wissenschaftlicher Unsinn – und wissenschaftlicher Unsinn hat sich noch nie behauptet.
Es ist klar, dass Menschen dazu neigen, an etwas Größeres, beispielsweise einen Gott, zu glauben, wenn sie überfordert sind. Überfordert etwa durch Krisen, Kriege oder auch durch zu große Verwirrung – beispielsweise durch zu viele verwirrende Forschungsergebnisse, die sie nicht mehr überblicken können.
Langfristig werden aber nur die Glaubensrichtungen überleben, die klug genug sind und naturwissenschaftliche Erkenntnisse auch zulassen. Alle anderen sind nicht mehr als Modeerscheinungen.
Nehmen Sie das Christentum: Es ist bis heute auch deshalb so erfolgreich, weil die Kirche es versteht, neue Forschungsergebnisse zu akzeptieren und zu integrieren. Kein aufgeklärter Christ glaubt heute mehr daran, dass die Erde nur wenige Tausend Jahre alt ist.
Das lange vollstaendige Interview :
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