In der Welt der Klimaforschung geht erwartungsgemäß nicht alles mit rechten Dingen zu. Eine kürzlich veröffentlichte Meta-Analyse von Studien zum Zusammenhang zwischen Klimawandel und Hurrikans deckt auf, was kritische Beobachter schon lange vermuteten: Finanzielle Interessenkonflikte werden systematisch verschwiegen.Die Zahlen sprechen für sich: In 82 begutachteten Fachartikeln, die zwischen 1994 und 2023 veröffentlicht wurden, hat kein einziger der 331 beteiligten Autoren potenzielle Interessenkonflikte offengelegt. Null Prozent. Eine statistische Unmöglichkeit, wenn man bedenkt, dass in anderen Forschungsbereichen wie den Biowissenschaften Offenlegungsraten zwischen 17 und 33 Prozent üblich sind.
Besonders brisant: Die Analyse zeigt eine klare Korrelation zwischen der Finanzierung durch Nichtregierungsorganisationen und Forschungsergebnissen, die einen positiven Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Intensität von Hurrikans feststellen. Mit anderen Worten: Wer von bestimmten Interessengruppen finanziert wird, findet offenbar eher die Ergebnisse, die diese Geldgeber sehen wollen.
Auffällig ist auch der zeitliche Verlauf der untersuchten Publikationen. Obwohl der Untersuchungszeitraum 30 Jahre umfasst, wurden 61 Prozent der Artikel erst ab 2016 veröffentlicht. Dies legt nahe, dass die Forschung zum Zusammenhang zwischen Klimawandel und Hurrikans einem Trend folgt, der möglicherweise mehr von medialer Aufmerksamkeit und politischen Strömungen als von wissenschaftlicher Neugier getrieben wird.
In diesem Klima der intellektuellen Einschüchterung ist es wenig verwunderlich, dass Interessenkonflikte verschwiegen werden. Die finanziellen Anreize, alarmistische Forschungsergebnisse zu produzieren, sind erheblich, während die Risiken einer Offenlegung der Geldquellen die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse gefährden könnten. Umso bemerkenswerter ist der Mut des Forscherteams um Jessica Weinkle, diese heikle Thematik überhaupt zu untersuchen. In einer akademischen Welt, in der Karrieren von der Konformität mit dem Klima-„Konsens“ abhängen können, ist eine solche Studie potenziell selbstschädigend.
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