WEF: Nach CO₂ kommen jetzt Wasser- und BiodiversitätsgutschriftenSingapurs Präsident Tharman Shanmugaratnam erklärte beim Sommer-WEF 2026 offen, dass die Klimawissenschaft künftig stärker in die Regierungsführung, die Finanzierung und die Wirtschaft integriert werden müsse.
Besonders bemerkenswert ist seine Forderung nach neuen Märkten für Wasser- und Biodiversitätsgutschriften – ähnlich den bereits bestehenden CO₂-Zertifikaten.
Wörtlich sagte er:
> „Genau wie wir CO₂-Gutschriften haben, müssen wir auch einen Markt für Wasser- und Biodiversitätsgutschriften entwickeln.“
Damit geht die Diskussion längst über den Klimaschutz hinaus. Künftig könnten nicht nur Emissionen, sondern auch Wasser, Böden, Feuchtgebiete und biologische Vielfalt in handelbare Vermögenswerte umgewandelt werden.
Die Folge: Landnutzung, Landwirtschaft, Wasserverbrauch und der Umgang mit natürlichen Ressourcen könnten zunehmend über Zertifikate, Märkte und neue Regulierungen gesteuert werden.
Kritiker sehen darin die nächste Stufe der Klimapolitik: Nach dem CO₂-Ausstoß sollen nun auch Wasser, Böden und Biodiversität wirtschaftlich bewertet und kontrolliert werden.
Die Frage lautet nicht mehr nur, wer die Emissionen kontrolliert.
Sondern: Wer kontrolliert künftig Wasser, Land und Natur? 🌍💧
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