☝️Vor 77 Jahren lag der Rhein so trocken, dass Schiffe auf dem Flussbett festsaßen. Von einer „Klimakatastrophe” sprach damals jedoch niemand.
Heute wird hingegen nahezu jede Dürreperiode unmittelbar als Beleg für den menschengemachten Klimawandel angeführt. Niedrige Pegelstände beeinträchtigen die Schifffahrt, Kraftwerke kämpfen mit fehlendem Kühlwasser und Waldbrände dominieren die Schlagzeilen. Die öffentliche Debatte folgt dabei oft bekannten Mustern.
Ein Film aus dem Bundesarchiv dokumentiert den Extremsommer 1949: Der Rhein führte so wenig Wasser, dass breite Sand- und Kiesbänke freilagen, Schiffe auf Grund saßen, Fähranleger plötzlich hoch über dem Wasserspiegel lagen und selbst die Pegel für derart niedrige Wasserstände nicht ausgelegt waren. Der damalige Tiefstand unterschritt sogar den Rekord von 1921.
Solche historischen Aufnahmen erinnern uns daran, dass außergewöhnliche Wetterereignisse – ob Dürre oder Hochwasser – auch lange vor der heutigen Klimadebatte vorkamen. Sie liefern wichtigen historischen Kontext und zeigen, dass extreme Niedrigwasser am Rhein kein völlig neues Phänomen sind.
Video:
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