Geschichten aus der BRD….
Also ich bin der Josef und wohne in der Deutschen Provinz mit meiner angetrauten 99,9 %.
Sie hatte eine Freundin ebenfalls aus TH; die „Tick“. Tick ein properes Weib, mit einem erwachsenen Sohn in Thailand und einem verstorbenen germanischen Ehemann. Dieser hat ihr neben einer Beamtenpension ein schuldenfreies Anwesen nebst einer netten Dorfgemeinschaft hinterlassen.
Tick machte das, was die Thais am liebsten machen „ mit anderen Thais zusammenglucken, quaken, kochen und essen usw.
Tick kann sich ziemlich sicher in Deutsch ausdrücken und hat auch die Gabe andere Menschen zu umgarnen und für sich einzunehmen. Es war ihr offensichtlich langweilig und sie dachte sich ein Geschäftsmodell aus in dem sie ihre Fähigkeit gezielt einsetzen konnte….sie gründete eine BANK!
In die Ihre „Lands..Frauen“ aber auch willige Sonstige einzahlen und im Bedarfsfall auch Darlehen erhalten konnten. Zinsen wurden ebenfalls vereinbart. Die Freundinnen aus der alten Heimat und auch einige Langnasen trauten ihr Ihre (Schwarz-?) Gelder an. War nun jemand kurzfristig nach TH gerufen oder der alte Kühlschrank gab den Geist auf, musste nicht mehr der Gatten mühsam über-zeugt werden, man hatte eine eigene Quelle.
Das Geschäft funktionierte hervorragend für alle eine WIN-WIN-Situation , bis zu dem Tag, an dem der Fluß von Frischgeld versiegte. Da alle Bekannten und Verwandten schon ihren Betrag erbracht hatten und einer Kapitalerhöhung nicht mehr zustimmten. Die Blase platzte !!!!!!!
Die Bank war pleite, das Geld war weg. Nachdem man anfing zu rechnen brach eine Welt zusammen.
Tick hatte mindestens 100.000,00 € (hunderttausend) eingesammelt und veruntreut. Wie sich später herausstellte hatte sie auch ihre Haus bis an die Grenze beliehen.
Was sich in den nächsten Wochen in der Thaigemeinde abspielte, brauche ich hier im Thaikennerfo- rum nicht schildern.
Also zum Deutsche Rechtssystem: Da der Frau Tick keine böse Absicht beim Start zu beweisen ist, ist sie auch Strafrechtlich nicht zu belangen. D.h. alle Gläubiger müssen einen „Antrag auf Erlass eines Versäumnisurteiles“ stellen um einen pfändbaren Titel zu erhalten.
Viele der Einzelforderungen liegen über 5.000,00 € (fünftausend) und werden daher beim Landge-richt verhandelt. Dort besteht Anwaltszwang, also man muß sich einen Anwalt kaufen.
Acht Gläubiger sind nach meiner Erkenntnis diesen Weg gegangen, andere wiederum halten sich total bedeckt, da sie zu Hause noch nicht gebeichtet haben. Die größte Einzelforderungssumme liegt
Bei 27.000,00 € (siebenzwanzigtausend).
Fazit: das Geld ist weg, da unsere Tick zwischenzeitlich die Privatinsolvenz beantragt hat (Pfändbares Einkommen nur bis 1050,00€) und das Haus kurz vor dem Verkauf steht. Wo das Geld geblieben ist total unklar. Von nach Th geschafft, bis hin in der Spielbank verzockt, reichen die Vermutungen.
Also, schaut euren Mädels auf die Finger, da die Dummheit weit verbreitet ist !!
Grüße aus der Bananen-R.D.
Josef