In der Praxis ist eh egal, ob man eine Petition "rechtsstaatlich" im deutschen Bundestag einreicht. Denn die erste enorme Hürde durch den Petitionsausschuss (gibts auch in Landtagen) funktioniert seit zig Jahren so, das "politisch nicht korrekte" Petitionen gar nicht zur Abstimmung in den Bundestag/in Landtage gelangen.
Relativ gute Erfolgsaussichten (zwischen 10% bis 20%) haben regionale Bauvorhaben, gegen die im Vorfeld negativ entschieden wurde. Brücken, Umgehungsstraßen und ähnliches. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass trotz positiver Abstimmung im Landtagen (viel seltener im Bundestag) solche Entscheide in der Praxis umgesetzt werden.
Ferner: Sogar falls politisch unbequeme Petitionen im Bundestag eine positive Abstimmung erreichen würden, so kann die deutsche Bundesregierung die praktische Umsetzung "rechtsstaatlich" ablehnen.
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Klartext:
Mit dem mittlerweile enorm verfilzten und sehr "tiefem" deutschen "politisch korrektem" und "Demokratie-Verteidiger"-Staat wäre auch eine Merz-muss-weg-Petition mit 5 Millionen und mehr ernsthaften, nachprüfbaren Unterschriften für den Arsch! = chancenlos!