"ich wuerd mal behaupten das es taetowierte schon laenger gibt als die schlipstraeger"Da hast Du sicherlich recht, aber was bedeutet das in diesem Fall?
Sicherlich werden Tatoos an diskreter Stelle beim Bewerbungsgespräch kaum einen (falschen) Eindruck hinterlassen können.
Offen sichtbare Tatoos wirken da oft ganz anders. Ob das dann gerecht oder richtig ist, steht doch gar nicht zur Debatte.
Wenn man wegen eines Tatoos einen Bewerungsnachteil hat, nützt die Frage nach Recht oder Ungerechtigkeit leider gar nichts.
Ich bin einfach prinzipiell der Meinung, dass man sich
jede Entscheidung von einiger zeitlicher Reichweite gut überlegen sollte.
Schnellschüsse gehen gern ins Auge...
Wolfram
Als Arzt habe ich natürlich nichts gegen deas Tätowieren. Viele meiner Kollegen leben prächtig davon

Aber nun einmal im ernst: Ich habe in der Südsee und in Neuseeland viele tätowierte Menschen gesehen. Bei denen hat das irgenwie gut gepasst.
Bei uns Europäern ist das meiner Meinung nach meist immer noch irgendwie ein Modegag. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.
Ich denke da u.a. an die vielen "Arschgeweihe", die ihren Trägerinnen inzwischen peinlich geworden sind. Die meisten dieser Opfer können sich allerdings eine ordentliche und sachgemäße Entfernung dieser Verzierungen nicht leisten.
Wolfram